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So habe mich jetzt mal mit den Vorschlägen U-Bügel-Aktivator und Kineator beschäftigt, wobei ich zum Kineator nicht wirklich viel gefunden habe...

Beides gibt es aber nicht im Shop, oder? Würde mich am Anfang lieber auf ein Standardteil dort stützen (vllt. mit den vorgeschlagenen kleineren Änderungen).

Was haltet ihr denn allgemein von dem dort erhältlichen Aktivator mit Zungengitter und Pelotten?
http://www.bracesshop.net/Massangef...vator-mit-Zungengitter-und-Pelotten::221.html

@Klammerfan: Zum Thema verbinden von zwei OK-/UK-Teilen. Meintest du sowas?
http://www.bracesshop.net/Massangef...mit-Pelotten-und-Teleskopgeschieben::217.html

Hat zufällig jemand von euch eine der beiden gezeigten Spangen und kann was dazu sagen?

Danke euch!
 
Wie wäre es denn mit einem Kinetor, der mit einem HG kombiniert wird? Der Kinetor ist zwar nur bedingt einteilig, aber OK- und UK-Teil sind durch die Kinetorschlaufen miteinander verbunden. Ich musste während meiner Behandlung einen tragen (allerdings ohne HG) und muss sagen, dass das Teil ganz schön heftig ist...
 
Nein nicht unbedingt nur Bionator und Hansaplatten. Es gibt Aktivatoren die Haltelemente haben und welche die nur lose im Mund liegen. Formuliere doch Deinen Wunsch so das eine Kombination aus verschiedenen Spangentypen in ein Gerät reinfließt. Wenns net geht dann sagt Dir der Shop das schon. HG kann man auch tragen wenn die Spange nur lose im Mund ist. das geht aber dann nicht über Nackenzug. sondern nur Hochzug oder eine Combination aus beidem.  Der Hochzug sorgt dafür das auch eine lose im Mund liegende Spange  gut an den OK gedrückt wird. das funzt auch beim vanBeek. Für mich sieht er halt  optisch zu primitiv aus. Den HG kannst Du an fast jedes Spangenmodell hinbaun lassen.  Vom Tragegefühl her kann ich nur meine beiden Aktivatoren  heranziehen weil alle anderen 2teilig sind. Da viel Plastik dran verarbeitet wurde  läßt die Aussprachen schon zu wünschen übrig.  Was noch gar nicht aufgezählt wurde ist ein U-Bügelaktivator. Der ist ein Zwischending zwischen 2 Platten und einem Aktivator mit der Möglichkeit die U-Bügel etwas zu biegen um  zum Beispiel besser sorechen zu können. Wenn das Ding vorn komplett zu ist dann ist sprechen kaum möglich. Mir ist das dann zuviel des Guten...
 
Danke schonmal für die erste schnelle Antwort.

Nach deiner Beschreibung ist für mich dann der VanBeek definitiv nicht mehr in der Auswahl. Aber sehe ich das richtig, dass nur der Bionator und in Ansätzen die Hansaplatte so Klammern um die Zähne hat?
Ich kann mir das bei den anderen dann aber immer noch nicht so ganz vorstellen. Wenn doch die Spange dort nur sehr lose im Mund liegt wie kann dann ein Headgear getragen werden? das lappelt doch dann alles und man kann es überhaupt nicht auf Zug tragen oder? So ein bisschen Druck auf der Spange möchte ich schon spüren können.

Was meint ihr zu den restlichen aufgezählten Spangen bezüglich dem Tragegefühl?
 
Ein VanBeek hat meines Wissens keine Haltelemente und nur die Labialbögen. Er liegt also locker im Mund und würde nur mit dem Highpull im OK halten. Es ist zwar viel Plastik  aber das war es auch. Und der HG Bogen ist meines Wissens  vom Zahntechniker selbst gebogen und sieht jedenfalls gegenüber  einem richtigen HG  nicht gut aus.  Man könnte ja nen Standard HG da reinbauen lassen um das optisch aufzuwerten. Wenn die einteilige Spange, egal was für ein Modell, nicht locker im Mund liegen soll kommst Du um Halteelemente wie Dreiecks- und Adamklammern nicht rum. Das ist dann eine persönliche Ansichtssache.  Wie fest  die Spange dann im Mund sitzt ist  nicht vorhersagbar zumal jeder KFO  an einem Gerät was vom Labor kommt noch individuell die Drähte und Halteelmente hinbiegt. Das müßtest Du also selbst machen mittels einer Spitzzange.
Einen HG kann man fast an jedes Modell ranmachen. Vielleicht muß man modifizieren aber da ist viel machbar. Der HG drückt Dir nicht in den Hals. Daher soll ja die Spange im OK gut halten  damit das nicht passiert.
Ein Zungengitter würde ich auf alle Fälle einbaun und das Plastik  relativ dick gestalten. Die Pelotten hab ich auch und kommen schon gut.  Ich würde auch den Aktivator vorne offen lassen, zumindest ein kleines Luftloch. weil ich z.B. ein Problem hab über die Nase genug Luft zu bekommen. 
Die verschiedenen Spangentypen würde ich mal per Suchmaschine checken und abspeichern was gefällt. Danach mußt Du Dir klar werden was Du willst und könntest dann  mit einer Maximalvorstelling an den Shop rantreten. Gleichzeitig solltest Du aber  kompromißbereit sein  wenn was nicht geht Bauartbedingt und Abstriche machen können. So geh jedenfalls ich an die Sache ran  und dann kam immer ein tolles Gerät raus.
 
Na ja, komfortabel? Stell Dir einfach vor: Du hast im OK fest einzementierte Molarenbänder. In denen steckt ein kräftiger Drahtbogen, der zwischen Lippen und Zähnen verläuft. An diesem ist der Aussenbogen befestigt, die Verbindungsstelle liegt zwischen Deinen Lippen. Dieser drückt mit ordentlich Kraft gegen Deine Backenzähne. Und je nachdem was Du bekommst eben ein Nacken- oder Kopfband oder beides. D.h. Stahlbogen zwischen den Lippen, Duck auf den Zähnen, Elastische Bänder um den Kopf und das g
ganze schön auffällig .... Klingt echt komfortabel oder? Im Mund hast Du allerdings nicht sehr viel, eine Pendulum o.ä. ist sicher deutlich unangenehmer.
 
P

Philipp89

Guest
Hallo zusammen,

dies ist mein erster Post in diesem Forum. Daher zunächst einmal liebe Grüße an die Forumscommunity :)

Ich lese hier seit längerer Zeit mit und habe den Entschluss gefasst mir eine Spange im Onlineshop zu bestellen. Leider weiß ich nicht so richtig wofür ich mich entscheiden soll, weil ich das Tragegefühl nicht abschätzen kann. In meiner aktiven Spangenzeit hatte ich nur feste Spange bzw. später ein schmaler Retainer.

Jetzt soll es definitiv eine lose für Ober- und Unterkiefer (in einem "Block"). Meine Kriterien für die Spangenwahl sind genau die, die hier wohl viele nachvollziehen können:
1.) Der Mund soll schön voll sein
2.) Reden sollte gar nicht oder zumindest nur sehr schwer möglich sein
3.) Die Spange sollte man spüren; also nichts woran man sich zu leicht gewöhnt
4.) ein High-Pull Headgear soll unbedingt damit tragbar sein

Ja, und nun beginnen für mich die Schwierigkeiten. Welches Modell im Shop passt darauf am besten? Ich weiß, dass dort auch gänzlich Neuanfertigungen möglich sind, die dort nicht aufgeführt sind, aber für den Anfang will ich vorher wissen was es wird und habe nicht die Erfahrung mir ein "neues Modell" zu designen. Ich hoffe ihr könnt das nachvollziehen.

Bei der Durchsicht des Angebots ist mir sofort der "Aktivator mit Zungengitter und Pelotten" ins Auge gefallen. Zugengitter und Pelotten hören sich nach "viel" an ;) Ist damit ein High-Pull HG tragbar? Viel schätzt ihr diese Spange hinsichtlich den oben genannten Kriterien ein?

Bzw. wie seht ihr im Vergleich zu diesem die weiteren Spangen in der meiner Auswahl:
>Bionator mit Zungengitter (scheint mir sehr "klein" zu sein mit wenig Plastik und viel Draht)
>Bass-Apparatur (sieht rein vom Bild her sehr "langweilig aus?)
>Hansa-Platte (habe mal gehört die "hätte es in sich, sieht aber aus als sitzt sie sehr locker im Mund ->HG-tauglich?)
>Van Beek Aktivator (sitzt der mit nur zwei Klammern um die Zähne überhaupt fest im Mund?) oder den
>modifizierten Aktivator (zu langweilig?)

Kurzum was von all dem (oder hab ich was vergessen?) erfüllt meine Kriterien am besten? Was ist am "schwierigsten" zu tragen?

Und zu guter letzt noch mal eine ganz allgemeine Frage: Wie fest sitzen die genannten Spangen im Mund? Wie muss ich mir das mit einem HG vorstellen? Drückt der mir, übertrieben gesagt, die Spange in den Hals wenn ich den Mund aufmachen weil der Spangenblock locker im Mund sitzt oder bleibt diese in der Regel am Oberkiefer fest hängen, selbst wenn man z.b. beim Reden den Mund aufmacht?

Im Voraus schon einmal vielen lieben Dank für Eure Meinungen!!!
 
Hallo Christian,
womit war denn dein HG kombiniert und wie lange hast du ihn täglich getragen? Was ist denn damit nachts, kann man damit überhaupt schlafen? Ich bin immer noch ganz froh, dass ich nie einen hatte...
 
Er ist nicht wirklich komfortabel und er ist häufig ein Hauptgerät
Bei mir war er ca 2 Jahre bis zum ziehen der WHZ das Haupt behandlungs Gerät
Kein anderes Gerät bremst so gut das OK Wachstum in der Pubertät wie ein Headgear
Im Nachhinein bin ich dankbar, dass ich ihn tragen durfte
 
- Erstbehandlung in der Schulzeit (ca. 5 Jahre) mit loser Klammer, zuerst einzelne aktive Platten im OK+UK, dann Doppelspangen (Kinetor und Funktionsregler II / Fränkel-Apparat) wegen Engstand, Eckzahnaußenstand, schiefen Einzelzähnen, Überbiss und Unterkieferrücklage; die Geräte waren fast die ganze Zeit ständig, d.h. auch in der Schule, zu tragen;
- Zweitbehandlung als Erwachsener seit 2 Jahren wieder mit loser Klammer, zuerst wieder aktive Platten OK+UK, wegen Problemen nach Durchbruch der Weisheitszähne; z.Zt. Federaktivator (lose Doppelspange) wegen Kiefergelenkproblemen;
 
Hallo an Alle,
dann will ich mal etwas vom letzten Termin berichten, den mein Bruder und ich zusammen in der letzten Woche bei unserem KFO hatten:
Für mich war es ja bereits der 2. Kontrolltermin mit dem Federaktivator, das Ergebnis war wie erwartet: Der Behandler ist der Meinung, dass die Eingewöhnungsphase abgeschlossen ist, und das heißt für mich, die Klammer nun ständig, also tagsüber und jetzt zusätzlich auch in der Nacht, zu tragen. Das Gerät soll nur zum Essen herausgenommen werden. Ich dagegen würde von einer 100%-igen Gewöhnung noch nicht sprechen, die Spange ist nach dem Einsetzen immer noch lästig und störend. Aber das wird sich wohl jetzt bei ständigem Tragen hoffentlich geben.
Zur Kontrolle der Aussprache musste ich wieder einen Text mit vielen s-, z- und sch-Lauten vorlesen, was auch ganz gut ging. Mein Training (tägliches lautes Lesen) hat also einen Effekt gehabt. Der KFO war zufrieden und meinte, dass eine weitere Verbesserung nicht zu erwarten ist, das jetzt noch vorhandene Nuscheln ist durch die Konstruktion des Geräts bedingt und wird nicht weggehen. Ich habe nichts anderes erwartet und bin das ja schon gewöhnt. Also bei mir ab jetzt Routine, Aktivierung der Klammer durch Verstellen der Schrauben 1x/Woche.
Abschließend hat der Orthopäde die Federn und den Protrusionsbogen nachjustiert und damit die Bissöffnung neu eingestellt (das kann man nicht selbst machen) sowie die Klammer neu aktiviert. Jetzt spannt das Gerät wieder richtig und sitzt sehr straff.
Für meinen Bruder war es der erste Termin nach dem Einsetzen der Bracket-Spange. Er hat nach dem üblichen Gesamtcheck der Apparatur neue stärkere Elastics im Seitenzahnbereich bekommen. An der OK-Platte hat der KFO noch eine störende Stelle abgeschliffen und ihm dadurch etwas Erleichterung verschafft. Auch bei ihm war der Orthopäde ganz zufrieden. So langsam beginnt sich mein Bruder auch an seine neue Apparatur zu gewöhnen und mit der Spange anzufreunden. Jedenfalls scheinen die Anfangsschwierigkeiten überwunden zu sein. Wenn er Glück hat und alles gut läuft, wird er die OK-Platte vielleicht schon bald wieder los.
Zum Schluss wurden von uns beiden noch Fotos für die Behandlungsdokumentation geschossen.
In sechs Wochen muss ich mich wieder vorstellen, mein Bruder ist schon in vier Wochen  wieder dran, dann erfolgt der erste Bogenwechsel.
 
@Mark_B, HG-Fan und Christian2:

Würdet Ihr denn den Headgear als komfortabel bezeichnen oder ist er nicht eher eine unbeliebte "Zusatzausstattung"? Ich kann es nicht beurteilen, da ich nie einen getragen habe, worüber ich ganz froh bin...
 
@ Marc_B
Ja, ich würde es auch mit einem sehr deutlich spürbaren Druckgefühl beschreiben. Es ist nicht unbedingt schmerzhaft, aber eben ein permanenter Druck.

@HG-Fan
Das Nackenband hat bei mir nicht gerieben, wenn ich meinen Kopf gedreht habe. Bei meinem ersten Kopfgeschirr (Nackenband mit elastischem Band und Kopfzug mit Gummis) blieb das Nackenpolster eigentlich wo es war und das Band hat sich innerhalb des Polster mit gedreht, so dass der Zug nicht unbedingt stärker auf einer Seite wurde.
Bei meinem zweiten Tragegeschirr (Nackenband und Kopfzug mit Federzug) hat sich der Zug durch das Nackenband allerdings deutlich erhöht, wenn ich meinen Kopf gedreht habe. Das Nackenpolster blieb wo es war, die Federn waren fest eingehängt.
Dies ist zum Teil auch beabsichtigt, weil die Zähne und der ganze Oberkiefer immer wieder unterschiedlichen Zugbelastungen ausgesetzt sind, was die Wirksamkeit des Headgears erhöht.
Allerdings muss man dann Nachts auf dem Rücken schlafen, sonst wird der Zug zu hoch.
Chris
 
Beim HG finde ich das Kopfband schon bequemer als das Nackenband. Da reibt eben nichts im Nacken, wenn man den Kopf bewegt. Ok, natürlich noch auffälliger. Aber HG ist ja sowieso auffällig.
Kenne es aber auch nur so von meinen Fakes.
 
Inzwischen soll ich die Klammer tagsüber außer zum Essen ständig tragen. Meistens schaffe ich das auch. Aber nach einigen Stunden nervt das Gerät ganz schön, trotz des nicht unangenehmen Gefühls in den Gelenken. Demnächst kommt Tragen in der Nacht noch dazu, also dann rund um die Uhr.
Der 2. Kontrolltermin ist am 2. April.
 
Hallo Raoul Duke,

richtig, ich schlage mich z.Zt. mit dem Federaktivator herum. Dort kannst Du auch lesen, was ich vorher so für Geräte hatte. Aber wie ich sehe, hast Du ja auch schon einiges durch. Da zählen wir wohl beide mehr zu den erfahrenen Klammer-Trägern.
Ich wünsche Dir, dass der Bionator weiter seinen Zweck erfüllt und den gewünschten Erfolg bringt!
 
Hallo Klammerfan,

meine Bionator-Behandlung ist auf 4 Jahre geplant (jetzt sind gute 2 Jahre um), wobei ich nicht sagen kann, inwieweit das wirklich eingehalten wird. Bei mir tut sich zwar was, ich könnte mir aber vorstellen, dass die 4 Jahre nicht ganz reichen werden. Im Rahmen dieser Behandlung sind keine weiteren Geräte geplant, wobei ich nicht sicher bin, ob der Bionator die Bisshebung vollständig schafft und zudem nicht davon ausgehe, dass Lückenschluss oben und Engstand unten vollständig geschafft werden. Insofern kann es durchaus sein, dass ich dann noch eine weitere Behandlung (vermutlich eher mit einer festen Spange) anschließe.

Die Behandlungszeit kannst du aber nicht auf deine Behandlung übertragen. Zum einen ist sowieso jeder Fall anders, es kommt ja auf die individuelle Fehlstellung an, zum anderen ist der Bionator grundsätzlich nicht mit aktiven Spangen (also z.B. solchen aktiven Plattenapparaturen) vergleichbar, da er ja rein passiv ist und keine eigenen Kräfte an den Zähnen anbringt. Insofern geht die Behandlung mit solchen passiven Geräten (ich denke auch beim Aktivator oder diesem Fränkel-Teil) wesentlich langsamer, v.a. bei Erwachsenen... 

Die Behandlungszeit hängt also vollkommen von den spezifischen Spangen und der individuellen Fehlstellung ab. Wie ist denn das beides bei dir?

(Edit: Habe gerade entdeckt, dass du zum Federaktivator-Thread gehörst)
 
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