Als nächstes kam dann der große Tag. Die GNE-Schraube wurde eingesetzt. Diese wird durch vier große Metallringe gehalten, die die jeweiligen Zähne komplett umschließen. Dafür werden diese Metallringe von Innen mit Zement bestrichen und dann durch die Zahnzwischenräume um die jeweiligen Zähne gequetscht. Sehr unangenehm und schmerzhaft, außerdem passt der Zusammenbiss nicht mehr.
Damit war auch die Gaumendehnschraube im Mund platziert. Ungewohnt ist, daß diese nicht am Gaumen anliegt, wie bei einer losen Spange, sondern auf Höhe der Zähne quer durch den Mund verläuft. Sie kam mir riesen groß vor, als ob sie den kompletten Oberkiefer füllt. Sprechen war fast nicht möglich, inzwischen geht es einigermaßen.
Dann kamen die Brackets dran. Meine Zähne wurden gesäubert, und der Zahnschmelz angeätzt. Obwohl sie eigentlich sehr weiß sind, waren sie nach dem ätzen an den zukünftigen Klebestellen noch viel weißer - wie Schnee!
Dann wurden die Brackets auf die vorbereiteten Stellen der Zähne aufgeklebt und die ersten Drähte eingegliedert. Sofort fing es an zu ziehen.
Wärend dessen bekamm ich die ersten Zweifel, ob das mit der Behandlung wirklich eine richtige Entscheidung war....
Anschließend wurde mir gezeigt, wie ich die Gaumenschraube zu bedienen habe. Danach drehte der KFO sie selber noch ein paar mal, bis sie richtig Druck aufbaute.
Damit war ich für's erste fertig. Eine seiner Mädels (17 oder 18 Jahre, bildhübsch, perfekt gerade und weiße Zähne) sollte mir dann zeigen, wie ich die Zähne mit Spangen und das Gaumenteil putzen soll. Das war mir Meega-peinlich vor ihr. Das hat sie sicher auch registriert, aber es sich nicht anmerken lassen. Vorallem meine Aussprache ist halt richtig eingeschränkt.
Schließlich konnte ich nach Hause, wo ich mir meine neue Begleitung erstmal ausführlich vor dem Spiegel anschauen musste...
https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/originals/57/80/15/5780158ebdeb240ece3dd470159f02ec.jpg