Hallo Jeff, wo gehst du eigentlich hin, wenn du eine Autopanne hast? Zum Freund, zum Elektriker oder zum Automechaniker?!
Meine Frau geht immer zum Frauenarzt, wenn sie was mit ihrer gebährfreulichen Seite hat und ich zum Kardiologen, wenn ich meine Pumpe spüre.
Um Kieferorthopäde zu werden, bedarf es im Schnitt einer 4-5 jährigen Weiterbildung nachdem amnn schon ZA ist. Und die ist noch nicht einmal einfach, um die besagte Klinikstelle gibt es einen regelrechten "illegalen" Handel, der allerdings geduldet wird. Ich bin KFOte und habe mich über 260 mal in 3 Jahren international beworben, um die verflixte Klinikstelle zu bekommen.
Jeder ZA darf nur das was er kann, aber theoretisch fast alles, auch KFO. Es ist halt reine Geschmackssache, wo man hin geht. Manche ZÄ sind sogar besser als KFOten, weil sie einen Komlex haben, wegen mangelnder Fachbezeichnung und sich in vielen Kursen schlau machen. z.B. in den meinigen.
Aber nur mal zwischendurch KFO und dann schnell zur OP, das funktioniert einfach nicht, ganz alleine schon deshalb, weil sich das Gehirn gar nicht so schnell umschalten lässt. Wie ich mit KFO angefangen hatte, war es die ersten 5-6 Jahre immer verflixt, wenn neben den 15 herausnehmbaren Zahnspangenpatienten immer mal einer mit ner festen da war. Also habe ich die fixen auf vier Uhr und später bestellt.
Brackets aus Keramik verfärben sich nicht! sind aber nicht sehr praktisch, da sich die Bögen im Keramikslot regelrecht verkeilen und somit die Behandlung bei 18 er Slot bis doppelt so lange dauern kann und die Wurzelresorbtionsgefahr mit der mangelnden Dosierbarkeit der Kraft steigt. Auch kann man bei Keramikbrackets im UK sich die OK-Zähne kaput beissen! Beim entfernen der Brackets reißt dann auch mitunter schon mal ein ganzes Stück Schmelz mit heraus.
Kunststoffbrackets verfärben sich, sind nicht so stabil, übertragen weniger Torque aber die Bögen gleiten am besten, besser noch als bei Stahl oder Titanbrackets.
Viel Spaß mit deiner KFO-Behandlung, und wenns schon ein ZA ist und du selber zahlst, dann würde ich auf Chefbehandlung bestehen, minimiert das Risiko. Aber ein guter Dienstleistungsservice fragt selbstverständlich vor der Behandlung, welche Brackets der Patient wünscht.
Die obige Aufklärung hätte zumindest aus der Praxis deines Behandlers kommen sollen, oder?
DOC