silver-moon-2000
Platinum Member
Hallo zusammen,
seit Jahren trage ich mich mit dem Gedanken, etwas gegen meine schiefen Zähne zu unternehmen. Vor einigen Wochen habe ich mich dann endlich mal aufgerafft und bei einem KFO einen Beratungstermin ausgemacht. Danach war ich auch nicht wirklich schlauer... Kurz gesagt, es folgten danach noch ein paar Beratungstermine bei anderen KFOs.
Auch wenn die Behandlungskonzepte der einzelnen KFOs bei so einer Erstberatung (auch mangels Unterlagen) natürlich nicht bis ins kleinste Detail ausgearbeitet werden können, hat es mich doch stark überrascht, wie sehr doch die Konzepte der einzelnen KFOs voneinander abweichen!
Wenn ich aber über alle Meinungen den "Durchschnitt" bilde und mich auf diese KFOs konzentriere bzw. die KFOs mit den "extremen" Behandlungen (in beide Richtungen!) ignoriere, dann habe ich inzwischen so eine recht gute Ahnung, was auf mich zukommen würde, wenn ich eine "sinnvolle" Behandlung haben will:
Die meisten (auch ein Chirurge) haben mir zu einer kombinierten kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Behandlung geraten...
Nachdem ich das verdaut hatte, kann ich mich jetzt wohl darauf konzentrieren, mir aus den KFOs, die diesen Weg vertreten, den auszusuchen, der mir sonst (Charakter des Arztes, Anfahrtszeit etc.) am besten passt...
Und da kommt jetzt meine Frage ins Spiel:
Einer der KFOs, bei dem ich war, hat gleich in der Erstberatung erwähnt, dass er mit seinen Patienten einen Zusatz-Vertrag abschließt über die Verwendung (ich glaube es waren) selbstligierender Brackets anstelle der "normalen". Da das die Kasse natürlich nicht bezahlt (bei mir als Erwachsenem sowieso nicht), wären das Extra-Kosten von so etwa 800€. Zusätzlich noch ein paar Kiefer-Modelle, Mehrkosten so etwa nochmal 400€.
Summa summarum hat er mir also quasi angekündigt, dass Mehrkosten von min. 1200€ auf mich zu kämen. Um das irgendwie in Relation zu setzen:
Wenn ich keine kombinierte, sondern eine rein kieferorthopädische Behandlung wollte, wären wir bei Kosten von etwa 7000€.
Bezahlt die Kasse die kombinierte Behandlung, wäre ich noch bei einem Eigenanteil von etwa 3000€.
Wie teuer eine kombinierte Behandlung ohne Kassenübernahme (es wird nicht JEDE Art der kombinierten behandlung bezahlt (?)) ist, habe ich keine Ahnung.
Mir wurde außerdem, wenn ich mich für eine Behandlung entscheide, nahegelegt, einen Logopäden aufzusuchen. Ich schätze hier einfach mal die Kosten hier zu 1500€.
Soweit dazu. Schon bin ich bei min. 4500€ (wenn ich mich für eine kombinierte Therapie entscheide und die Kasse zahlt).
Und das ist, auch auf mindestens zwei Jahre Behandlungszeit umgelegt, nicht gerade wenig.
Und weil ich (noch einige Jahre) meine Eigentumswohnung abbezahle und nächstes Jahr ein neues Auto ansteht (das alte hat immerhin 16 Jahre gehalten ;-) ), bin ich nicht so sonderlich scharf darauf, noch mehr in Form von Extra-Leistungen zu bezahlen.
Daher auch meine Frage:
- Sind das wirklich Extra-Leistungen? Versucht dieser KFO einfach, "ein wenig" mehr Geld zu machen?
Oder würde mir das auch bei den anderen KFOs blühen, nur dass die das Thema eben nicht gleich in der Erstberatung angeschnitten haben?
- Sind selbstligierende Brackets wirklich so viel besser (weniger Reibung -> geringere nötige Kräfte -> weniger Schmerzen), dass es praktisch nicht ohne geht, oder ist das eher ein "nice-to-have"? Den Punkt "weniger auffällig" können wir hier getrost ignorieren, den Unterschied klein&selbstligierend zu normal sehe ich nicht wirklich.
Ich will mich nicht davor "drücken", besonders dann nicht, wenn es sinnvoll ist. Ist es aber einfach nur ein "nice-to-have", kann ich mir andere Wege vorstellen, wie das Geld für diese "Optionen" besser angelegt ist...
Ich hoffe auf die eine oder andere Meinung von Euch...
seit Jahren trage ich mich mit dem Gedanken, etwas gegen meine schiefen Zähne zu unternehmen. Vor einigen Wochen habe ich mich dann endlich mal aufgerafft und bei einem KFO einen Beratungstermin ausgemacht. Danach war ich auch nicht wirklich schlauer... Kurz gesagt, es folgten danach noch ein paar Beratungstermine bei anderen KFOs.
Auch wenn die Behandlungskonzepte der einzelnen KFOs bei so einer Erstberatung (auch mangels Unterlagen) natürlich nicht bis ins kleinste Detail ausgearbeitet werden können, hat es mich doch stark überrascht, wie sehr doch die Konzepte der einzelnen KFOs voneinander abweichen!
Wenn ich aber über alle Meinungen den "Durchschnitt" bilde und mich auf diese KFOs konzentriere bzw. die KFOs mit den "extremen" Behandlungen (in beide Richtungen!) ignoriere, dann habe ich inzwischen so eine recht gute Ahnung, was auf mich zukommen würde, wenn ich eine "sinnvolle" Behandlung haben will:
Die meisten (auch ein Chirurge) haben mir zu einer kombinierten kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Behandlung geraten...
Nachdem ich das verdaut hatte, kann ich mich jetzt wohl darauf konzentrieren, mir aus den KFOs, die diesen Weg vertreten, den auszusuchen, der mir sonst (Charakter des Arztes, Anfahrtszeit etc.) am besten passt...
Und da kommt jetzt meine Frage ins Spiel:
Einer der KFOs, bei dem ich war, hat gleich in der Erstberatung erwähnt, dass er mit seinen Patienten einen Zusatz-Vertrag abschließt über die Verwendung (ich glaube es waren) selbstligierender Brackets anstelle der "normalen". Da das die Kasse natürlich nicht bezahlt (bei mir als Erwachsenem sowieso nicht), wären das Extra-Kosten von so etwa 800€. Zusätzlich noch ein paar Kiefer-Modelle, Mehrkosten so etwa nochmal 400€.
Summa summarum hat er mir also quasi angekündigt, dass Mehrkosten von min. 1200€ auf mich zu kämen. Um das irgendwie in Relation zu setzen:
Wenn ich keine kombinierte, sondern eine rein kieferorthopädische Behandlung wollte, wären wir bei Kosten von etwa 7000€.
Bezahlt die Kasse die kombinierte Behandlung, wäre ich noch bei einem Eigenanteil von etwa 3000€.
Wie teuer eine kombinierte Behandlung ohne Kassenübernahme (es wird nicht JEDE Art der kombinierten behandlung bezahlt (?)) ist, habe ich keine Ahnung.
Mir wurde außerdem, wenn ich mich für eine Behandlung entscheide, nahegelegt, einen Logopäden aufzusuchen. Ich schätze hier einfach mal die Kosten hier zu 1500€.
Soweit dazu. Schon bin ich bei min. 4500€ (wenn ich mich für eine kombinierte Therapie entscheide und die Kasse zahlt).
Und das ist, auch auf mindestens zwei Jahre Behandlungszeit umgelegt, nicht gerade wenig.
Und weil ich (noch einige Jahre) meine Eigentumswohnung abbezahle und nächstes Jahr ein neues Auto ansteht (das alte hat immerhin 16 Jahre gehalten ;-) ), bin ich nicht so sonderlich scharf darauf, noch mehr in Form von Extra-Leistungen zu bezahlen.
Daher auch meine Frage:
- Sind das wirklich Extra-Leistungen? Versucht dieser KFO einfach, "ein wenig" mehr Geld zu machen?
Oder würde mir das auch bei den anderen KFOs blühen, nur dass die das Thema eben nicht gleich in der Erstberatung angeschnitten haben?
- Sind selbstligierende Brackets wirklich so viel besser (weniger Reibung -> geringere nötige Kräfte -> weniger Schmerzen), dass es praktisch nicht ohne geht, oder ist das eher ein "nice-to-have"? Den Punkt "weniger auffällig" können wir hier getrost ignorieren, den Unterschied klein&selbstligierend zu normal sehe ich nicht wirklich.
Ich will mich nicht davor "drücken", besonders dann nicht, wenn es sinnvoll ist. Ist es aber einfach nur ein "nice-to-have", kann ich mir andere Wege vorstellen, wie das Geld für diese "Optionen" besser angelegt ist...
Ich hoffe auf die eine oder andere Meinung von Euch...