Ich habe oben und unten eine Kieferengstellung- besonders arg ist es im UK. Die Zähne sind ineinandergeschoben, ein paar sind gekippt und gedreht. Mein Kiefer hatte sich dadurch nicht ganz optimal entwickelt (das ist mir aber nie aufgefallen). Als Kind war ich damit schon einmal beim Kieferorthopäden gewesen und der hatte mir nur sehr schlechte Aussichten gestellt-daher war das Thema für mich erstmal erledigt gewesen. Zahnärzte, die ich in den nächsten Jahren angesprochen hatte, meinten dann, mein Kiefer sei ausgewachsen, da könne man nichts mehr machen.-Das hatte mich sehr frustriert. Nun hatte ich sozusagen einen letzten Versuch gestartet und bin zum Glück in einer guten Praxis gelandet. Da hieß es, die Schienen seien bei verdrehten Zähnen besonders gut geeignet. Außerdem wurde mir- unabhängig von der Methode-generell zu einer Behandlung geraten. Nicht nur aus ästhetischen, sondern auch aus medizinischen Gründen, um Spätfolgen zu vermeiden.
Meine Behandlungsdauer wurde auf 18 Monate ausgelegt (54 Schienen).
Diese "Attachments" sind zahnfarbene Klebebrackets, die die Wirkung der Schienen unterstützen sollen. Sie sind direkt auf die Zähne geklebt und bleiben daher auch bei Herausnahme der Schienen dran.
Bevor es losging, mussten bei mir leider drei Zähne im UK ein wenig abgeschliffen werden. Vier weitere werden noch folgen. Nach Abschluss der Behandlung, werde ich auf längere Zeit feste Retainer tragen. Der im UK wird wohl für immer drin bleiben-oder ich muss weiterhin nachts Schienen verwenden.