Bundesrechnungshof kritisiert Kieferorthopäden

Fuchtel

Gold Member
Spiegel-Online:
Kieferorthopäden außer Kontrolle: Etwa jedes zweite Kind in Deutschland geht regelmäßig zum Kieferorthopäden. Wie sinnvoll die Therapien sind, ist oft fraglich. Der Bundesrechnungshof fordert eine umfassende Überprüfung.

http://anonym.to/?http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/kieferorthopaedie-bundesrechnungshof-kritisiert-mangelnde-kontrolle-a-1204449.html

Oder FAZ-Online:
Bundesrechnungshof kritisiert : Sind Zahnspangen Geldverschwendung?

http://anonym.to/?http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/geldverschwendung-bundesrechnungshof-gegen-zahnspangen-15556592.html
 
Als Demokrat und Steuerzahler lobe ich mir eine Republik, die sich einen funktionierenden Bundesrechnungshof leistet. Manch andere Staaten, die ebenfalls Republiken oder gar Demokratien sein wollen, gönnen sich diesen Luxus nicht oder nur pro forma.

Der Nachteil ist: Sowenig in Parlament und Kabinett immer Fachleute des zu behandelnden Sujets aufzutreiben sind, ist das noch viel weniger bei den kameralistisch nachgeschulten Volljuristen der Rechnungshöfe der Fall. Wenn es nach ihnen ginge, gäbe es überhaupt keine Kieferorthopädie mehr, außer für die Töchter von Dieter Bohlen. Es gäbe auch keine Alterspflege mehr, außer für die Großmutter von Tut-Ench-Amun (vorausgesetzt, er sitzt für die XYZ-Partei im Bundestag).

In dem Land, von dem ich träume, wären medizinisch und methodisch leicht machbare Gesundheitsverbesserungen nach dem Stande der Zeit für alle auch erreichbar und habbar. Dabei kann es um Kieferorthopädie gehen, muß es aber nicht. Und wohlgemerkt, der dies schreibt, ist kein Linker. Sondern ein Liberaler, der in diesem Utopia aufgewachsen ist. Ja, es existierte einst wirklich. Gebt es uns zurück, Zuckerberg und Gates!

Veterano
 
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