Das muss man sich so vorstellen: Um jeden einzelnen Zahn herum wurde ein "Band" befestigt. "Band" hört sich etwas unpassend an, ich würde es eher als einen Ring bezeichnen. Es sind im Prinzip dieselben, die heute noch bei den Backenzähnen verwendet werden. Nur haben die einzelnen Zähne unterschiedliche Formen und daher gab es die entsprechend geformten Bänder für jede Gruppe von Zähnen. Die Kunst bestand dann darin, für jeden Zahn das passende Band herauszufinden. Es durfte ja nicht zu klein sein, sonst hätte es nicht draufgepasst, und sollte andererseits nicht so groß sein, um gut anzuliegen. Befestigt wurden diese Bänder mit irgendeiner Art Klebstoff (keine Ahnung, das wird schon sowas spezielles gewesen sein) und das Zeug schien dann wohl auch fest zu sitzen. Da die Bänder die Zähne auf der Wangenseite, auf der Zungenseite und dazwischen umschlossen, war eine derartige Spange natürlich ausgesprochen metallreich. Bei den Trägern hat man üblicherweise die Spange sehr leicht wahrgenommen, während oberhalb und unterhalb der Bänder häufig nur schmale weiße Streifen deutlich machten, dass sich innerhalb dieser Vorrichtungen die Zähne des Patienten befanden.
Die Bögen wurden prinzipiell genauso in die Brackets eingelegt wie heutzutage. Aber so einen "neumodischen Kram" wie "Alastics" gab es nicht. Vielmehr wurden die Bögen an jedem Bracket mit einem eigenen, kleinen Draht befestigt.
Aus einer gewissen Entfernung sah das ganze nur noch wie ein unüberschaubarer Drahtverhau aus. Als jemand, der in den Mündern vieler anderer Jugendlicher noch diese monströsen Teile sah, möchte man das, was man uns heute als "Spangen" verkauft, kaum mehr richtig ernstnehmen. Es erscheint wie der dürftige, miniaturisierte Rest einer "echten" Spange.
(Ihr merkt schon, ein bisschen Sehnsucht nach der guten alten Vollbebänderungszeit kommt da zum Vorschein! :'()
Die Bögen wurden prinzipiell genauso in die Brackets eingelegt wie heutzutage. Aber so einen "neumodischen Kram" wie "Alastics" gab es nicht. Vielmehr wurden die Bögen an jedem Bracket mit einem eigenen, kleinen Draht befestigt.
Aus einer gewissen Entfernung sah das ganze nur noch wie ein unüberschaubarer Drahtverhau aus. Als jemand, der in den Mündern vieler anderer Jugendlicher noch diese monströsen Teile sah, möchte man das, was man uns heute als "Spangen" verkauft, kaum mehr richtig ernstnehmen. Es erscheint wie der dürftige, miniaturisierte Rest einer "echten" Spange.
(Ihr merkt schon, ein bisschen Sehnsucht nach der guten alten Vollbebänderungszeit kommt da zum Vorschein! :'()