simonegraf28
Newbie
Ingo said:Also wenn das so ist, dann sind die Kunststoffbrackets also doch nicht so unauffällig wie sie präsentiert werden. Dann ist es wirklich naheliegend, gleich Metall zu nehmen.
Hallo zusammen,
für mich kamen bei meiner Behandlung Kunststoff- oder Keramikbrackets von vornherein nicht in Frage. Sie sind zwar unauffälliger aber halt nicht unsichtbar.
Mindestens zwei Bekannte/Freundinnen haben ihre Wahl für die unauffälligeren Brackets bereut, weil die neugierigen oder auch nur interessierten Mitmenschen halt noch mehr hinschauen; die wollen halt sehen, was da mit/auf den Zähnen ist; spätestens beim Einsatz von nicht-zahnfarben-ummantelten Bögen ist der Vorteil der Unauffälligkeit eh hinüber. Da ist man mit den Metallbrackets schon "besser" dran, weil für die Leute (s.o.) von Anfang an Gewissheit darüber besteht, was Sache ist.
Ich glaube, dass alle Behandlungen, die auf herausnehmbaren Geräten beruhen, nachteilig zu bewerten sind. Das Einsetzen und Herausnehmen, das bewusste oder unbewusste Vergessen etc. reduziert die Wirkungszeiten der Behandlungskräfte. Da haben Brackets, Herbst & Co. deutliche Vorteile; abgesehen davon kann man mit Brackets Zähne sehr individuell an die richtige Position bzw. in die richtige Stellung bewegen.
Die einzig unsichtbare Bracketbehandlung stellen Lingualbrackets dar, wobei auch diese mit der Beeinträchtigung des Mundinnenraums, einem möglichen Wundwerden der Zunge und den aufwändigeren und zeitintensiveren Sitzungen beim KFO auch eindeutig ihre Nachteile haben.
LG, Simone