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Nun, das ist jedenfalls die Meinung meines zukünftigen Behandlers, der eben aber auch ziemlich ganzheitlich angehaucht ist. Hat sich halt Bionator und Crozat-Therapie verschrieben. Z.Zt. warte ich noch auf den Heil- und Kostenplan. Bin jetzt doch ein wenig am Hadern, ob ich mich nicht vielleicht doch noch mal von einem konventionelleren KFO beraten lassen sollte. Es hat für mich durchaus alles Sinn ergeben, was der erste gesagt hat, bloß um noch mal eine andere Meinung zu hören. Habe im Netz jetzt auch gefunden, dass nach Meinung Anderer der Biss wohl doch konventionell gehoben werden kann, nämlich einerseits mit der Kombination (Brackets) Herbst + Aufbisse, die hinter die OK-Front geklebt werden und andererseits mit einer Bracketspange, die an den Molaren verankert ist, dann den Draht quasi als Feder auf Zahnfleischhöhe nach vorne führt (ohne Brackets an der Seite) und nur an den Schneidezähnen dann durch Brackets... Das sind natürlich alles auch relativ komplizierte und sicher störende Apparaturen und prinzipiell bin ich ja auch eher für sanft und ganzheitlich und so. Bloß konventionell gehts bestimmt schneller und am Ende bestimmt auch perfekter...

Will ich das? Will mein Körper das? Mein Portemonnaie?
 
Hey,
es ist ja schon eine Weile vergangen seit deinem letzten Post. Da ich selber Op-Patient war wollte ich mal fragen wie gelaufen ist?
Seid ihr mit dem Ergebnis zufireden?

LG
 
Also gibt es eine Diagnose, bei der die Behandlung Erwachsener nicht mit Brackets, sondern mit herausnehmbaren Geräten möglich ist. Soviel zum Thema "Erwachsenenbehandlung mit herausnehmbaren Geräten ist nicht möglich". Manchmal ist eben genau das Gegenteil von dem wahr, was viele hinausposaunen.
 

Raoul Duke

Platinum Member
So, verehrte Forengemeinschaft, ich habe ja früher schon öfter in dem einen oder anderen Thread angemerkt, dass ich gerne nochmal die von der Jugendbehandlung übrig gebliebenen Sachen behandeln lassen würde. Da Brackets für mich aber eigentlich nur die allerletzte Wahl gewesen wären, gestaltete es sich natürlich schwierig einen Behandler zu finden der Erwachsenen-KFO auch herausnehmbar macht. Bekanntermaßen ist das ja mehr als unüblich.

Mein Hauptproblem ist, dass ich nach einer nicht ganz zu Ende geführten Behandlung in der Jugend noch einen Tiefbiss übrig behalten habe, der sich zunehmend in den Kiefergelenken bemerkbar macht. Daneben stören mich auch ein bisschen Lücken in der oberen Front und ein Engstand in der unteren. Wie gesagt will ich aber keine Brackets, sondern auf jeden Fall etwas Herausnehmbares. Vom Gerät her wäre natürlich mein absoluter Favorit Crozat gewesen. Der Behandler, den ich jetzt gefunden habe macht das sogar. Er hat meinen Verdacht bestätigt, dass ich immer noch einen Tiefbiss habe und auch nicht zu knapp (4mm zuviel), und dass die Kiefergelenkbeschwerden eben genau damit zusammenhängen. Leider offenbarte er mir jedoch, dass eine Bisshebung mithilfe von Crozat nicht möglich sei (genauso wenig übrigens mit konventionellen Brackets, sagt er).

Dafür aber mit einem Bionator. Der ist zwar alles andere als meine favorisierte Spange, aber immerhin auch herausnehmbar, wenn auch weitaus auffälliger als Crozat. Aber immerhin wird es wohl ein 'normaler' Bionator, also ein solcher, der vorne nur hinter der UK-Front verbunden ist und oben ein Stück ausgespart hat. In meiner früheren Behandlung hatte ich so ein Bionator-Abschirmgerät, welches vorne durchgehend 'zu' ist. Damit war das Sprechen eine ziemliche Katastrophe. Ich denke jedoch, mit so einem 'normalen' Bionator wirds nicht ganz so schlimm...

Die Lücken oben und der Engstand unten werden damit wohl nicht oder kaum besser werden. Nun ja. Das sind aber tatsächlich hauptsächlich ästhetische Aspekte und schlimm sind sie wirklich nicht. Hauptsache, der Tiefbiss bessert sich!

Ich bin gespannt. Ich warte jetzt auf den Heil- und Kostenplan. Wenn es was Neues gibt, schreibe ich wieder...
 
Ich bilde mir ein, irgendwo einmal gelesen zu haben, daß Amerikaner allgemein ein "größeres" Gebiß haben als z.B. Europäer, daher kann ich mir gut vorstellen - falls das stimmt - , daß auch die Behandlungsmethoden dementsprechend angepasst werden bzw. andere sind, als in Europa...
 
silversmile said:
Glaub aber das es trotzdem ein anderes feeling ist als mit einer echten festen Spange. Warum kann man eigentlich keine Fakes aus einem Crozatgerät herstellen? Damit müsste man besser essen können.

Nein, mit einer Crozatapparatur kannst Du das Essen vergessen. Mit einer OK-Platte  (UK nicht !) ist es mit kleinen Einschränkungen noch möglich, im Falle einer realen Behandlung aber sicher unnötig - da kann man sie besser mal für ein paar Minuten herausnehmen.

Ich schwöre da immer noch auf meine Fullbands - da ist bei Bedarf alles möglich.
 
Anyone I've known who has had their braces off for a few years and stopped wearing their retainers would have a hard time getting the retainers to fit later. Maybe not immediately, but eventually.
 
Hi

War gestern beim kfo und habe die untere Spange nicht bekommen, da habe ich etwas falsch verstanden weill davon war nie die rede
Also nur bogenwecksel oben
nächster termin 26.November
 
Glaub aber das es trotzdem ein anderes feeling ist als mit einer echten festen Spange. Warum kann man eigentlich keine Fakes aus einem Crozatgerät herstellen? Damit müsste man besser essen können.
 
Ich denke, es ist auch die Frage, was man mit der "festen" Spange vor hat. Ich denke, ein Traum wäre es doch, eine/n Bekannte/n in einer entfernten Stadt zu besuchen als "Spangenträger". Ich denke, dann würden sich die Platten mit Brackets besser eignen, da es ja auch zu Situationen kommen kann, bei denen genau auf die Zähne geschaut wird, und da fallen Brackets auf Tiefziehschienen vermutlich eher auf. Falls man auf die leicht veränderte Aussprache angesprochen wird - es gibt ja auch echte feste Spangen mit Gaumenplatten, z.B. Distal Jet oder Pendulum. Ich persönlich würde mich für die feste Spange an der Platte entscheiden und im Vorfeld bestimmte Dinge, wie z.B. Essen und Trinken, auszuprobieren.
 
Bei etwas schief stehenden Zähnen ist die Tiefziehschiene mit Brackets besser geeignet,da die Brackets individuell befestigt werden können.
Die Aussprache ist nach längerem tragen bei der Kunststoffplatte auch kein Problem mehr da die Zunge sich schnell daran gewöhnt.
Das Trinken ist in beiden Fällen auch möglich sowie leichtes Essen wie Salat oder Suppe.

Die Tiefziehschienen wird über die gesamte Zahnfläche im Tiefziehverfahren gezogen und bedeckt somit auch die Kaufläche,wobei bei den Platten die Kaufläche frei ist.
Der Plattenkörper kann aber auch auf Anfrage in der Herstellung so gering wie möglich hergestellt werden.
Ich hoffe ich konnte weiterhelfen,weitere Fragen können gerne auch per pn an mich gesendet werden.
Gruss Shoptechniker
 
@ zahnspange

Wie geht es jetzt weiter, hast Du schon einen neuen KFO gefunden?
Was ist eigentlich aus dem KFO geworden, wo Du "vor Jahren schon einmal ein richtiges Herbst-Scharnier" hattest?
 

xxxforce

Moderator
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Special Member
Kann ich über euch auch ein Headgear Nackenband bekommen? Denn im Shop habt ihr ja leider nur Kopfkappen..

Würde es auch nicht zwingend mit Sicherheitsmodul brauchen..

Es gibt auch ein Nackenband ohne Sicherheitsmodule nur aus einem Gummiband bestehend.. wär es auch möglich so eines zu bekommen?

Bitte um Info!

 
richtig ingo...

Ich hatte beim Erstgespräch einen sehr positiven Eindruck von der Fachkompetenz der Kieferorthopädin, sonst hätte ich mich nicht dafür entschieden die Behandlung dort machen zu wollen.
Die Krönung war dann dass Sie mich im Vorfeld für die Diagnostik (Röntgenbilder | Abdrücke | HuK | Planung) unterschreiben liess, und 540 EUR dafür haben wollte (wenn es regulär gelaufen wäre).
Das empfand ich als etwas überteuert.

Klar sollten alle Arten von Patienten eine gute Behandlung bekommen, ich war es aber als Privater gewohnt zumindest von einer Fachkraft und nicht von er Azubine betreut zu werden.
So meinte ich das! Also über die Unvermögen Damon Brackets öffnen zu können, könnte ich mich immer noch aufregen. Das war wirklich der Gipfel...
 
zahnspange said:
Tut mir leid, wir können Sie nicht behandeln

Den Spruch hätte sie sich sparen können. Denn nachdem sich überaus deutlich herausgestellt hat, dass die Azubine offenbar überhaupt keine Ahnung hat und ihr auch niemand gesagt hat, was sie tun soll, während du (als Patient!) viel genauer über alles Bescheid wusstest, war dir sicher sofort klar, dass du nie wieder einen Fuß in diese vollkommen unfähige Praxis setzen würdest.

Aber irgendwie ist diese Aussage auch erstaunlich ehrlich: Diese Praxis ist eindeutig nicht in der Lage, dich zu behandeln, aber nicht, weil du momentan die "falschen" Brackets hast, sondern weil man in dieser Praxis offenbar noch nicht einmal die gängigen Bracketsysteme kennt und keine Ahnung hat, wie man Abdrücke macht. "Wir können Sie nicht behandeln" - treffender hätte sie es kaum formulieren können!

Wenn Damon-Brackets dort nicht verwendet werden, würde ich das akzeptieren: Es ist besser, wenn die KFOs nur die Systeme anwenden, von denen sie überzeugt sind und die sie beherrschen. Das hätte man dir aber vorher sagen müssen, anstatt dich der unwissendsten Azubine auszuliefern, was eine Verantwortungslosigkeit schlimmster Sorte ist!

Diese Praxis muss wirklich total unfähig sein! Man kann sich ja denken, wie dilettantisch bei anderen Tätigkeiten vorgegangen wird. Sei froh, dass dir diese Praxis ab sofort erspart bleibt!

Im übrigen würde ich nicht zwischen Privat- und sonstigen Patienten unterscheiden. Ich erwarte, dass alle Patienten eine einwandfreie Versorgung erhalten.
 
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