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I would go for the retainer type. With them you can eat which is not possible with the Tiefziehschienen. I also don't like the fact your tooth can not touch each other with Tiefziehschienen. With the retainer type I can eat and also wear elastics. Also the stability with head gear is far better. Biggest disadvantage is you need some time and training before you can speak without any lisp.
 
Die Tiefziehschienen mit Brackets sind näher an einer echten festen Spange als der Retainer mit Brackets, aber 1:1 ist das - natürlich - nicht.  Die Brackets sind so geklebt, dass sie schon etwas aushalten.  Allerdings sind die Schienen selbst ja nicht fest mit den Zähnen verbunden.  Haftcreme (normal für Prothesen gedacht) hilft hier, aber auch nur bis zu einem gewissen Punkt.  Dann kann man in einem gewissen Umfang sogar damit essen, aber halt nicht über Brot oder Pasta hinaus - härtere Sachen sollte man lassen.  Auch solltest Du bedenken, dass sich die Tiefziehschienen stark abnutzen (rauh werden), wenn man damit isst.  Was das Tragegefühl angeht, auf der Aussenseite der Zähne ist es täuschend echt, innen hat man eben immer noch einen (wenn auch dünnen) Fremdkörper im Mund, an den die Zunge sich erst mal gewöhnen muss.  Teleskopgeschiebe geht, da es ja zwischen den Kiefern nur Druck, keinen Zug ausübt - Gummizüge hingegen ziehen einem die Schienen von den Zähnen.  Das sind zumindest meine Erfahrungen.

--SC
 

smith

Newbie
Hallo zusammen,

ich überlege, mir die Tiefziehschienen mit Brackets und eventuell Teleskopgeschiebe zu bestellen, weil ich das Gefühl im Alltag auch mal testen möchte. Das heißt, ich würde diese dann auch gern tagsüber tragen und nur zum Zähne putzen rausnehmen. Könnt Ihr mir zur Qualität sagen, ob die Brackets gut geklebt sind und auch halten? Nicht, dass das schnell kaputt geht. Wie sind denn Eure Erfahrungen? Ist das vom Feeling näher an einer festen Spange als diese Retainer mit Brackets, die hier auch angeboten werden? Bitte schreibt mal Eure Erfahrungen! Danke Euch!
 

Christian2

Gold Member
Hi Leute,
es wäre schön, wenn ihr für die Jüngeren unter uns Eure ganz persönlichen Erfahrungen mit Eurer Headgear Behandlung beschreiben könntet.
Bitte geht auf folgende Punkte ein:
1) Was für ein Typ hattet ihr (Nackenzug, Kopfzug, Kombizug), Tragedauer am Tag, in Jahren.
2) Welche Fehlstellung hattet ihr?
3) Wie seid ihr mit den Schmerzen zurecht gekommen durch das Tragen?
4) Seid ihr gemobbt worden wegen dem Aussehen, von Freunden, in der Schule?
5) Häufig müssen die Weisheitsszähne während oder nach der HG-Behandlung gezogen werden. Auch bei Euch? Wie seid ihr damit klar gekommen?
6) Leidet ihr unter dem Headgear-Effekt? Hat sich Euer Gesichtsprofil durch die Behandlung verändert (Oberlippen nach innen eingedrückt)?
7) Würdet ihr die Headgear Behandlung noch einmal mitmachen?
8) Würdet ihr die Headgear Behandlung jüngeren Patienten empfehlen?
Danke fürs Mitmachen.
Chris
 
Ist eigentlich ganz einfach.
Um den "Frontbügel" oder richtig gesagt, Labialbogen, wurde noch Plastik gegossen, das ermöglicht ein besseres "Halten" der Frontzahnreihe. Somit kann das Ergebnis besser konserviert werden als mit einem normalen Labialbogen.

Ich nehme an, dass diese Variante dann zum Einsatz kommt wenn im Frontbereich starke Bewegungen gemacht wurden oder hoher Druck der Molaren erwartet wird.

Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.
 
D

domenikk

Guest
Hey, ich bin neu hier und habe gleich mal ne Frage zu nem Retainer.

ALso neulich hat bei meiner Schwester eine Freundin übernachtet und als ich Abends ins Bad kam schwamm da ein Retainer aber mit einem merkwürdigem Frontbogen im Becher:


(bei mir läd das Foto so nicht, deswegen hier nochmal: http://nullrefer.com/?http://www.parksdentallab.com/product/large/J4-1.jpg)

also ich habe auch einen Retainer, aber der hat eher so einen normalen Drahtbügel und nicht nochmal einen in Plastik gegossenen. Also was ist der (funktionelle) Unterschied zwischen den beiden? Und wer bekommt welechen und warum?

Viele Grüße (warum sind die Smileys so eklig gelb?)
 
Just wondering, 23BRT....was it you who came over to England to collect them and I gave you a lift?

Also, yes, can you post a picture.
 

martin25

Silver Member
Ist es richtig wenn man eine herausnehmbare zahnspange mit jeweils rechts und links  einer dehnschraube drin dass man in der einen woche die rechte dehnschraube stellen muss und in der anderen woche die linke dehnschraube stellen muss?
 
I made that drawing years ago and RBC was able to make them.
If anybody is interested I can post pictures of the finished product, actually the real thing is better the drawings.
They are very nice to wear, even all day long.  Once I went on a cycling tour and wore them everyday!

Sadly one of the welds failed last year and I don't think it's a good idea to wear them while they are damaged.
 
Ich kann mich dem nur anschließen.
Habe mir vor 6 Monaten Tiefziehschienen mit Herbst und Fester machen lassen. Nach wie vor klasse zu tragen.

Danke!
 
Ich denke auch, dass bei diesem Verfahren keine Zeit eingespart wird, das Vorbereiten der Schienen usw.
ist doch sicher zeitaufwendiger als beim direkten Kleben. Nur für den Patienten geht das einsetzen sicher deutlich schneller, als wenn jedes Bracket einzeln gesetzt wird. Schließlich gibt es angenehmeres, als stundenlang mit offenem Mund da zu sitzen. Auch die Positionierung sollte eher exakter sein, schließlich kann die Position jedes Brackets zu den anderen vorher genau vermessen und festgelegt werden. Das ist sicher einfacher am Modell durchzuführen, als im Mund des Betroffenen direkt.
 
Also scheint es auch bei diesem Thema so zu sein, dass es nur darum geht, dass die KFOs und die sie beliefernde Industrie wirtschaftlich besser fahren wollen. Das Argument mit den kürzeren Stuhlzeiten finde ich ja unglaublich bescheuert, aber offenbar zieht es bei vielen Patienten. Weil ja immer alles ganz schnell gehen muss in unserer hektischen Welt.

 
Hallo,

ob die Genauigkeit der Platzierung der Brackets bei diesem "Indirect Bonding" genannten Verfahren gewährleistet ist, kann ich nicht sagen; ich habe aber deutliche Bedenken. Abgesehen davon hätte ich Angst, dass der KFO beim Abziehen der Tiefziehschiene gleich die frisch geklebten Brackets wieder mit abreißt.

Dieses Verfahren wird in der Regel - übrigens genau, wie die selbstligierenden Brackets - mit dem Vorteil der verkürzten Behandlungszeiten "verkauft", weil die Zeiten, die man als Patient im Behandlungsstuhl sitzt, angeblich deutlich kürzer sind.

Meines Wissens werden Lingualbrackets auch mit diesem Verfahren angebracht.

LG, Simone  :-#
 
silver-moon-2000 said:
Das würde aber, zumindest meiner unmaßgeblichen Meinung nach, nicht der KFO selbst, sondern ein Labor-Techniker anhand eines Gips-Modells machen, wäre also nicht so zeitkritisch und so hoch bezahlt...

Das glaube ich nicht so ohne weiteres. Die Positionierung der Brackets gehört zu den Kernaufgaben der Behandlung, um nicht zu sagen, es ist das Wichtigste. Nicht umsonst muss dieser Vorgang von den KFOs selbst gemacht werden und darf nicht delegiert werden.
 
Ingo said:
Ob es wirklich schneller geht, ist eine andere Frage. Denn dieses Verfahren benötigt auch eine entsprechende Vorbereitung.

Das würde aber, zumindest meiner unmaßgeblichen Meinung nach, nicht der KFO selbst, sondern ein Labor-Techniker anhand eines Gips-Modells machen, wäre also nicht so zeitkritisch und so hoch bezahlt...

Ingo said:
Viel wichtiger aber ist die Frage, wie es gelingt, die Brackets möglichst genau zu plazieren. Und möglicherweise funktioniert das Verfahren nur bei den vorderen Zähnen und bei den Seiten- und Backenzähnen nicht mehr.

Also zumindest in dem Video wurde auch die Seitenzähne mit erschlagen, nur die Backenzähne nicht, wobei dort wohl auch die Bänder hinkommen (?), die man auf diese Weise natürlich nicht setzen kann.
 
Vordergründig geht es schneller - wir kennen ja die Videos über die Anbringung der Brackets zur Genüge. Ob es wirklich schneller geht, ist eine andere Frage. Denn dieses Verfahren benötigt auch eine entsprechende Vorbereitung. Viel wichtiger aber ist die Frage, wie es gelingt, die Brackets möglichst genau zu plazieren. Und möglicherweise funktioniert das Verfahren nur bei den vorderen Zähnen und bei den Seiten- und Backenzähnen nicht mehr.

Außerdem ist die Zeit, die für das Anbringen der Brackets benötigt wird, eine äußert wichtige. Hier Zeit zu sparen, heißt an der falschen Stelle zu sparen. Es geht, wie gesagt, darum, die Brackets möglichst genau zu pazieren. Das ist so wichtig, dass es sinnlos ist, hier übermäßig auf die Zeit zu achten. Wie immer: Es lohnt sich, für die wichtigen Tätigkeiten die benötigte Zeit zu investieren. Wer das nicht tut, benötigt möglicherweise später sehr viel mehr Zeit, um durch vordergründige Zeitersparnis entstandene Probleme wieder wettzumachen.
 

silver-moon-2000

Platinum Member
Hallo zusammen,

acornjohn2001 said:
http://nullrefer.com/?https://www.youtube.com/watch?v=xvPYXyncAV4        in the chair

in dem oben genannten Video wird gezeigt, wie die Brackets "in einem Aufwasch" gesetzt werden, indem sie auf einer Schiene ("retainer") angebracht sind.
Ich finde das ziemlich interessant, vermutlich daher, dass ich das bisher so noch nie gesehen habe.

Ist das inzwischen das "Standard"-Verfahren? Würde meiner Meinung nach Sinn machen, scheint es doch die Zeit, die der KFO braucht, ziemlich zu reduzieren.

Weiß jemand mehr dazu?
 
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