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silver-moon-2000 said:
Kann Headgear bedeuten, doch das würde mich extremst wundern. Denn davon war vorher nie die Rede und bei Erwachsenen darf der Sinn dieses Instruments wohl ziemlich angezweifelt werden.
Ich denke, dass Headgears für die Verankerung auch bei Erwachsenen sinnvoll sind.

silver-moon-2000 said:
War ich auch ziemlich erschrocken, denn in dem letzten Gespräch erwähnte er "zwei bis zweieinhalb Jahre". Das unterscheidet sich doch sehr von 16 Quartalen... Ich gehe momentan davon aus, dass das so etwas wie eine Höchstgrenze ist. So eine vorsichtige und konservative Schätzung.
Vielleicht ist da auch irgendeine Retentionszeit mit drin. Allerdings lässt sich die nicht eindeutig begrenzen. Wahrscheinlich sind die 16 Quartale so eine Höchstgrenze, die er sich sozusagen genehmigen lassen will.
 
Ingo said:
LB vielleicht Lip-Bumper
IGZ vielleicht Gummizüge (intramaxillär (= innerhalb eines Kiefers) oder intermaxillär (= zwischen zwei Kiefern))

Ah, ich hab nochmal etwas gesucht: Mit IGZ = Gummis scheinst Du Recht zu haben,
LB bedeutet wohl entweder LipBumper oder Lingualbogen, praktisch eine TPA für den Unterkiefer


Ingo said:
intra-/extraorale Verankerungsapparatur = Headgear oder Vergleichbares

jaegermeister said:
Intra/extraorale Verankerung kann ein HG sein, muss aber nicht. Soweit ich weiß ist das ein Sammelbegriff für viele Apparaturen die keine eigene  Nummer haben.
Soweit ich weiß kann damit von HG über Herbst (und Abarten) bis hin zu einfachen Haken für Elastics die zusätzlich auf dem Bogen angebracht werden Alles gemeint sein

Ja, habe ich jetzt auch gefunden: http://nullrefer.com/?http://www.abrechnung-zahnmedizin.de/expertenwissen/bema/kieferorthopaedische-behandlung/bema-130-eingliedern-erg-festsitz-apparat.html
Kann Headgear bedeuten, doch das würde mich extremst wundern. Denn davon war vorher nie die Rede und bei Erwachsenen darf der Sinn dieses Instruments wohl ziemlich angezweifelt werden. Aber es sind in dem Link auch Lingualbogen oder Lipbumper aufgeführt, von daher dürfte das wohl passen.

Ingo said:
"Fordern" verstehe ich so, dass sie es empfehlen. Frag den KFO, für wie wichtig er es ansieht. Wenn er nicht schlüssig und konkret erklärt, wie wichtig das wirklich ist, würde ich eher darauf verzichten.
Ich denke, dass die Straight-Wire-Methode die heutzutage übliche Methode ist, also absoluter Standard. Die Mehrkosten beziehen sich also vermutlich nur auf die super- oder thermoelastischen Bögen. Warum der Preis von 470 EUR unabhängig von der Anzahl der benötigten Böden schon feststeht, ist mir nicht klar. Ich würde diese Bögen aber sowieso nicht nehmen, scheint mir überflüssiger Luxus zu sein.

Keramik-Brackets sind sowieso großer Mist. Da kannst Du auch nochmal richtig sparen.

Habe ich in meinen Fragenkatalog aufgenommen, wo er genau den Mehrwert für mich sieht. Ich versuche auf der anderen Seite nicht, Geld zu sparen wo es nur möglich oder unmöglich ist, aber ich habe eben auch keine Lust, Geld auszugeben für etwas, was in erster Linie dem KFO Geld in die Taschen spült. Mal sehen, was der KFO sagt.


Ingo said:
Und die ganze Aktion soll 4 Jahre dauern??

War ich auch ziemlich erschrocken, denn in dem letzten Gespräch erwähnte er "zwei bis zweieinhalb Jahre". Das unterscheidet sich doch sehr von 16 Quartalen... Ich gehe momentan davon aus, dass das so etwas wie eine Höchstgrenze ist. So eine vorsichtige und konservative Schätzung.

Aber eine andere Frage ist mir noch hoch gekommen: Ziffer BEMA 128a & b: Eingliedern von Vollbögen:
Im Lauf der Behandlung will der KFO 14 Bögen einsetzen. Bei 16 Quartalen würden das etwa 1 Bogen pro Quartal entsprechen. Wenn man davon ausgeht, dass ein Bogenwechsel OK+UK umfasst, würde das grob passen. Aber ich kann nicht glauben, dass nur einmal pro Quartal die Bögen gewechselt werden.

Wie oft werden denn im Normalfall solche Bögen gewechselt? Vielleicht kann man auch daraus grob eine Behandlungdauer ableiten?
 
Intra/extraorale Verankerung kann ein HG sein, muss aber nicht. Soweit ich weiß ist das ein Sammelbegriff für viele Apparaturen die keine eigene  Nummer haben.
Soweit ich weiß kann damit von HG über Herbst (und Abarten) bis hin zu einfachen Haken für Elastics die zusätzlich auf dem Bogen angebracht werden Alles gemeint sein
 
silver-moon-2000 said:
Erste Seite:
- Verwendete Geräte: kann jemand von Euch mit "LB" und "IGZ" etwas anfangen? "TPA" ist mir (nach Internetsuche) bekannt, aber der Rest sagt mir nichts.

Multiband-Apparatur = normale feste Spange (müsste eigentlich "Multibracket-Apparatur" heißen)
Retentionsgeräte dürfte auch klar sein = lose Spange, Kleberetainer
LB, IGZ ?
LB vielleicht Lip-Bumper
IGZ vielleicht Gummizüge (intramaxillär (= innerhalb eines Kiefers) oder intermaxillär (= zwischen zwei Kiefern))
Irgendwas zur Gaumennahterweiterung muss noch dabeisein.

silver-moon-2000 said:
- Ich weiß, Ihr müsst raten, aber was kann sich hinter der Bema-Nr.  130 "Eingliederung intra-/extraoraler Verankerungsapparaturen" verbergen?

intra-/extraorale Verankerungsapparatur = Headgear oder Vergleichbares

silver-moon-2000 said:
Zweite Seite:
- Mir steht eine "notwendige, zweckmäßige, ausreichende und wirtschaftliche" Versorgung zu, soweit so gut. Die "Deutsche Gesellschaft für Bla" fordert (!) eine Funktionsanalyse, und dennoch ist das eine Leistung, die über "notwendig" hinausgeht und von mir selbst zu tragen ist?

"Fordern" verstehe ich so, dass sie es empfehlen. Frag den KFO, für wie wichtig er es ansieht. Wenn er nicht schlüssig und konkret erklärt, wie wichtig das wirklich ist, würde ich eher darauf verzichten.

silver-moon-2000 said:
Dritte Seite:
- Nach einer Internet-Suche scheint die "straight-wire" Methode das "gute alte Metall-Bracket" zu sein. Und dennoch ist das eine Extra-Leistung mit 470€. Was zum Geier ist dann die "Kassenversion" ohne Zuzahlung? Fullbands oder was ??? ?
Ich denke, dass die Straight-Wire-Methode die heutzutage übliche Methode ist, also absoluter Standard. Die Mehrkosten beziehen sich also vermutlich nur auf die super- oder thermoelastischen Bögen. Warum der Preis von 470 EUR unabhängig von der Anzahl der benötigten Böden schon feststeht, ist mir nicht klar. Ich würde diese Bögen aber sowieso nicht nehmen, scheint mir überflüssiger Luxus zu sein.

Keramik-Brackets sind sowieso großer Mist. Da kannst Du auch nochmal richtig sparen.


Und die ganze Aktion soll 4 Jahre dauern??
 

silver-moon-2000

Platinum Member
Hallo zusammen,

vielleicht erinnert sich der eine oder Andere von Euch noch an diesen Post hier: http://nullrefer.com/?http://www.bracesforum.net/kieferorthopadische-behandlung/sinnvoll-oder-abzocke/, in welchem ich Euch gefragt habe, welche Behandlung nun sinnvoll ist und welche Geldmacherei.

Inzwischen bin ich einen Schritt weiter und habe tatsächlich (YAY!) einen KFO gefunden, bei dem ich mich wohl fühle. Heute halte ich zudem den Heilkostenplan in der Hand und habe in einigen Tagen einen Termin beim KFO, wo wir den Plan durchgehen und offene Fragen klären.

Weil ich ihn aber so richtig löchern und keine wichtigen Sachen vergessen will, wollte ich mich Eurer Hilfe bedienen. Mir ist klar, dass Ihr nicht mein KFO seid, aber vielleicht könnt Ihr mir trotzdem bei der einen oder anderen Sache weiterhelfen, sodass mir bei dem Gespräch dann nicht die Gesichtszüge entgleisen, wenn der KFO etwas unerwartetes sagt  ;)

Im folgenden einmal die Seiten des Behandlungsplans, natürlich anonymisiert ;-)
Seite 1
Seite 2
Seite 3

Erste Seite:
- Verwendete Geräte: kann jemand von Euch mit "LB" und "IGZ" etwas anfangen? "TPA" ist mir (nach Internetsuche) bekannt, aber der Rest sagt mir nichts.
- Diagnostik- und Behandlungsmaßnahmen (siehe auch http://nullrefer.com/?http://de.wikipedia.org/wiki/Bewertungsmaßstab_zahnärztlicher_Leistungen)
  - Was versteckt sicht hinter der Nummer 12? Die scheint im Wiki-Artikel nicht aufzutauchen.
  - Ich weiß, Ihr müsst raten, aber was kann sich hinter der Bema-Nr.  130 "Eingliederung intra-/extraoraler Verankerungsapparaturen" verbergen?

Zweite Seite:
- Mir steht eine "notwendige, zweckmäßige, ausreichende und wirtschaftliche" Versorgung zu, soweit so gut. Die "Deutsche Gesellschaft für Bla" fordert (!) eine Funktionsanalyse, und dennoch ist das eine Leistung, die über "notwendig" hinausgeht und von mir selbst zu tragen ist?
Bei den Kosten kann ich jedoch nicht meckern, ich habe auch schon den doppelten Preis gehört...

Dritte Seite:
- Nach einer Internet-Suche scheint die "straight-wire" Methode das "gute alte Metall-Bracket" zu sein. Und dennoch ist das eine Extra-Leistung mit 470€. Was zum Geier ist dann die "Kassenversion" ohne Zuzahlung? Fullbands oder was ??? ?

Nicht dass die Meinung aufkommt, ich will an meinem KFO herumnörgeln. Ich finde die Person (ja, ich bleibe absichtlich vage) ziemlich nett und sympathisch. Auch wenn ich erst zweimal zu kurzen Gesprächen dort war, meine ich doch, dass er sein Fach versteht. Ich will nicht an seinem Plan herumkritisieren, ich will nur wissen, was auf mich zukommt und welche Fragen ich am besten noch stellen sollte.

In diesem Sinne hoffe ich auf Eure Antworten
 
Guter Plan Ingo.
Dann kann man die Reichen-Schicht schon erkennen, wenn sie den Mund auf machen^^
 
Am besten wäre es, wenn die Behandlungen nicht von den Krankenkassen, sondern von den Patienten selbst bezahlt werden. Dann gibt es solche Probleme nicht mehr. Und wir Krankenkassenbeitragszahler müssten dann nicht die vielen unnötigen Behandlungen finanzieren.
 
@surfreak

also wenn ich dich richtig verstehe, hast du Plattengeräte mit Drahtbögen und Brackets drauf aus dem Shop ? Und nicht die transparenten Tiefziehschienen, die Invisalign-mäßig über die Zähne gestülpt werden, bei denen die Brackets aussen an die Schiene geklebt sind.

ulfert

 
Hi!

Ich bin stolzer Besitzer von den Brackets an den Retainer-Platten.
Fühlt sich sehr gut an!!!
Seit gestern Abend trage ich die Platten nun erstmals mit Haftcreme und muss sagen - noch besser.
Das Sprechen fällt mir um vieles leichter. Mit etwas Übung wird man bald keinen Unterschied mehr hören.
Essen ist damit nur sehr eingeschränkt möglich (Joghurt, Suppe...)
Die Haftcreme hat dabei auch den Vorteil, dass sich die Speisen nicht sofort unter den Platten verteilen.

 
Nachdem noch niemand hier geantwortet hat, werde ich mal beginnen:
1. ich hatte eine HG zum einstecken in Molarenröhrchen mit Nackenband. Ungefähr ein Jahr zur  festen Bracketspange und sollte ihn so viel wie möglich tragen, mind. aber 14 Stunden täglich.
2. Engstand im OK und UK, vorstehende Schneidezähne im OK, leichter Deckbiss. Der HG sollte die Backenzähne zurück bewegen bzw.  ein nach vorne Wandern der Zähne durch die Bracketspange verhindern
3. Schmerzen waren nicht besonders stark durch den HG. Sehr deutliches Druckgefühl, aber nicht unbedingt Schmerzen. Richtig unangenehm wurde es nur, wenn der KFO mir neue Bögen verpasst hat, und den Nackenzug deutlich strenger gestellt hat. Dann verstärkt der Druck des HG die Schmerzen durch die Feste Spange nochmaldeutlich.....
4. habe den HG nur zu Hause und viel zu wenig getragen. War mir echt peinlich...damals war ein Haag noch sehr selten und recht auffällig!
5. wurden bei mir nicht entfernt
6. Nein
7. schwer zu sagen. Unangenehm ist beim HG nur, dass er optisch so auffällig ist. Das tragen ist nicht besonders schwerzhaft oder unangenehm. Im Mund ist ja nur der Bogen. Wenn es sein müsste: ja. Wenn man damit nich in die Öffentlichkeit muss und ihn nur zu Hause tragen kann, dann gibt es schlimmeres.
Gruß Mark
 
pafi_00 said:
Poste mal anonymisiert die Angaben des Heil- und Kostenplans in das Forum.

Guter Vorschlag! Dann können wir konkret was dazu sagen, anstatt im Nebel rumzustochern.
 
Richard81 said:
Hallo,

ich trage eine feste Zahnspange im OK, UK. Diesen Monat bekomme ich zusätzlich eine Außenspange. Laut KFO soll ich ihn mind. 14h tragen. Zur Eingewöhnung allerdings ständig. Ich weiß noch gar nicht wie das gehen soll. Habt ihr Tipps für mich. Muss man Ihn unbedingt den ganzen Tag zu Beginn tragen? Wie ist das mit dem Schlafen. Stelle mir das furchtbar vor. Danke für eure Antworten...

Hallo Richard,
ist ja eher ungewöhnlich, in deinem Alter (Ich vermute lt. deinem Nick 33?) einen Headgear verschrieben zu bekommen.
(Die Wachstumsphase ist ja schon lange abgeschlossen) Wurden keine Alternativen empfohlen?
Und was erwartest Du für eine Antwort in Bezug zur Tragezeit, wenn Du eine klare Anweisung vom KFO hast und uns hier die Indikation nicht bekannt ist?

Poste mal anonymisiert die Angaben des Heil- und Kostenplans in das Forum.
Vielleicht können dir hier die Fachkundigen hierzu was sagen und entsprechende Tips geben.
 
R

Richard81

Guest
Hallo,

ich trage eine feste Zahnspange im OK, UK. Diesen Monat bekomme ich zusätzlich eine Außenspange. Laut KFO soll ich ihn mind. 14h tragen. Zur Eingewöhnung allerdings ständig. Ich weiß noch gar nicht wie das gehen soll. Habt ihr Tipps für mich. Muss man Ihn unbedingt den ganzen Tag zu Beginn tragen? Wie ist das mit dem Schlafen. Stelle mir das furchtbar vor. Danke für eure Antworten...
 
I would go for the retainer type. With them you can eat which is not possible with the Tiefziehschienen. I also don't like the fact your tooth can not touch each other with Tiefziehschienen. With the retainer type I can eat and also wear elastics. Also the stability with head gear is far better. Biggest disadvantage is you need some time and training before you can speak without any lisp.
 
Die Tiefziehschienen mit Brackets sind näher an einer echten festen Spange als der Retainer mit Brackets, aber 1:1 ist das - natürlich - nicht.  Die Brackets sind so geklebt, dass sie schon etwas aushalten.  Allerdings sind die Schienen selbst ja nicht fest mit den Zähnen verbunden.  Haftcreme (normal für Prothesen gedacht) hilft hier, aber auch nur bis zu einem gewissen Punkt.  Dann kann man in einem gewissen Umfang sogar damit essen, aber halt nicht über Brot oder Pasta hinaus - härtere Sachen sollte man lassen.  Auch solltest Du bedenken, dass sich die Tiefziehschienen stark abnutzen (rauh werden), wenn man damit isst.  Was das Tragegefühl angeht, auf der Aussenseite der Zähne ist es täuschend echt, innen hat man eben immer noch einen (wenn auch dünnen) Fremdkörper im Mund, an den die Zunge sich erst mal gewöhnen muss.  Teleskopgeschiebe geht, da es ja zwischen den Kiefern nur Druck, keinen Zug ausübt - Gummizüge hingegen ziehen einem die Schienen von den Zähnen.  Das sind zumindest meine Erfahrungen.

--SC
 

smith

Newbie
Hallo zusammen,

ich überlege, mir die Tiefziehschienen mit Brackets und eventuell Teleskopgeschiebe zu bestellen, weil ich das Gefühl im Alltag auch mal testen möchte. Das heißt, ich würde diese dann auch gern tagsüber tragen und nur zum Zähne putzen rausnehmen. Könnt Ihr mir zur Qualität sagen, ob die Brackets gut geklebt sind und auch halten? Nicht, dass das schnell kaputt geht. Wie sind denn Eure Erfahrungen? Ist das vom Feeling näher an einer festen Spange als diese Retainer mit Brackets, die hier auch angeboten werden? Bitte schreibt mal Eure Erfahrungen! Danke Euch!
 
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