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Author Topic: Mein neuer Anlauf  (Read 3611 times)

Offline blue_bio

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Re: Ein neuer Anlauf
« Reply #15 on: 16. May 2018, 12:13:09 PM »
Gratulation Raoul Duke! Bin gespannt auf den Ablauf.

@Klammerfan: Ich bin auch fan vom Bionator, aber auch da gibt es verschiedene Typen. Ich kenne zwei verschiedene: Einen offenen und einen geschlossenen. Ich stimme dir zu, dass das Sprechen mit einem offenen nach einer gewissen Gewöhnungszeit absolut machbar ist. Das gilt jedoch nicht für den Geschlossenen. Ich habe hier die Challange nie wahrgenommen, damit sprechen zu können, aber das wäre vermutlich kaum halbwegs verständlich denkbar.

Was denken andere dazu?

Offline Raoul Duke

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Re: Ein neuer Anlauf
« Reply #16 on: 16. May 2018, 12:22:42 PM »
@blue_bio Auch wenn ich selbst drauf eingegangen bin, wäre ich dankbar, wenn der Thread nicht zu sehr ins off topic abdriftet!
1. Behandlung/12-16: Brackets, Aufbissplatte, Elastics, Vorschubdoppelplatte, Bionator
2. Behandlung/29-31: Bionator
3. Behandlung/geplant: Brackets, Frontaufbisse (fix), Elastics, Positioner, Retainer: 2x fix, 1x Hawley, 1x Crozat

Offline Raoul Duke

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Re: Ein neuer Anlauf
« Reply #17 on: 21. May 2018, 10:54:42 AM »
Gut 4 Wochen to go - Vorher-Bilder sind online.

Hat hier denn niemand Interesse an Bildern?
(Wie gesagt: http://anonym.to/?http://deleted rule 1.06 (privater Bereich) - und hier bitte kurz Instagram-Name per PN an mich...)

Edit: Ok sorry, mir war nicht klar, dass ich einen (privaten) Instagram-Account nicht verlinken darf. Verstehe ich auch nicht ganz, weil hier ja keine Bilder hochgeladen werden sollen. Wie auch immer, bei Interesse gerne PN an mich (darüber ist es ja wohl hoffentlich erlaubt).
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Offline Raoul Duke

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Re: Ein neuer Anlauf
« Reply #18 on: 22. June 2018, 18:06:38 PM »
So, gestern war der erste Termin (abgesehen vom Termin vor 2 Jahren). Viel neues ist dabei nicht herausgekommen. Im Grunde war es nochmal das gleiche Beratungsgespräch wie damals, was aber aufgrund der vergangenen Zeit auch nicht schlecht war. Die ganzheitliche Eingangsuntersuchung musste zum Glück nicht nochmal gemacht werden.

Zwei interessante Punkte:
Während die Varianten Lingual- und Keramik/Kunststoff-Brackets preislich einen gewissen Inflationsausgleich mitgemacht haben, ist die günstigere Metall-Variante, für die ich mich eh schon entschieden hatte, glücklicherweise preislich stabil, also inflationsbereinigt sogar günstiger geworden, was die Entscheidung natürlich weiter stützt.  :)
Mir wurden nochmal die Modelle der Zahnspangen gezeigt (wie vor zwei Jahren). Dieses Mal habe ich auf die Molaren-Brackets geachtet: Keine Bänder, nur normale Brackets. Inwieweit das bei meiner Behandlung auch so sein wird, habe ich aber nicht gefragt.

Ich werde den Weg nun also weiter gehen. Den nächsten Termin habe ich leider erst Mitte August bekommen. Dafür soll ich so 1,5-2h einplanen, es wird umfangreich untersucht zur Erstellung des Behandlungsplans, d.h. wohl Abdrücke, Röntgen usw. usf. Den daran anschließenden Termin haben wir auch schon vereinbart (noch mal 4 Wochen später). Dabei soll wohl der Behandlungsplan besprochen werden.

Es heißt also weiter geduldig bleiben.
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Offline Veterano

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Re: Ein neuer Anlauf
« Reply #19 on: 01. August 2018, 05:29:18 AM »
Hallo Raoul: Ich (gehobenes Mittelalter) lasse mich seit bald 3 Jahren per Aktivator auf CMD behandeln. Trage ihn fast 24/7, wen es keine großen Redebeiträge bei Konferenzen gibt, es geht mir dadurch drastisch besser. Das ist eine göttliche Fügung in meinem Leben. Hätte ich früher gewußt, daß es solche Möglichkeiten gibt......  Dazu gehört nebenher eine exzellente Physiotherapeutin, die mehr kann als andere. Ohne das eine ist das andere sinnlos. Sie wird sogar teilweise durch meinen Kieferorthopäden per GKV-Rezept mitgetragen, aber seit letztem Jahr eben nur teilweise. Alles Gute! G.

Offline Raoul Duke

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Re: Ein neuer Anlauf
« Reply #20 on: 01. August 2018, 09:32:39 AM »
Moin Veterano, Aktivator 24/7 wär nix mehr für mich. Ich habe ja vor nicht all zu langer Zeit ähnlich viel einen Bionator getragen. Irgendwann hatte ich aber die Schnauze voll (hehe). Aktivator ist ja ähnlich wie Bionator, super im Wachstum und später, wie du schreibst, auch noch super zur Verhinderung von Schäden und Schmerzen. Kann aber Ursache nicht wirklich beheben. Physio wäre natürlich noch eine zu erwägende Option...
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Re: Ein neuer Anlauf
« Reply #21 on: 02. August 2018, 05:16:12 AM »
Bonjour Raoul, non, c'est claire, pas de soucis.  :-)

Schnauze voll ;D ;D hat man leicht von Geräten, die viel abverlangen und wenig bringen. Verstehe ich voll, hatte ich mehrmals im Leben. Tut mir leid, daß es für Dich so gelaufen ist. Ich will hier auch nicht mehr Prophet einer bestimmten Behandlungsphilosophie werden, die sich nachher trotzdem rächt (Stichwort ProXeniXa). Ich persönlich habe nach vielen Jahren mit Gottes Hilfe den Kieferorthopäden gefunden, der zu mir paßt. Das wünsche ich Dir ganz herzlich zu Deinem Neuanfang auch. Und ja, Physiotherapie ist für die Patientengruppe, der ich angehöre, und wohl auch Du, absolut unverzichtbar.  (Sollte es doch nicht hinhauen, schreib' mich an - meiner sucht nicht direkt nach mehr Patienten, aber er wird wohl keinen abweisen, den ich avisiere.)  Bon succès, mon ami!

(G.) Veterano

PS. Noch hinzugefügt: Du hattest ja hier erwähnt, daß Deine Freundin Dich beim Spangentragen voll unterstützt (sonst ginge mich das nichts an). Noch eine Gemeinsamkeit. Ich bin der meinen dafür so dankbar, daß sie sich inzwischen meiner Entscheidung angeschlossen hat. ;-) Unser Kieferorthopäde und unsere Physiotherapeutin haben sie bisher noch nicht vollständig von der so grausigen Migräne befreien können, aber doch um 90%. Irgendetwas an dem, was er mit uns macht, funktioniert meßbar. :-)

Offline Raoul Duke

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Re: Ein neuer Anlauf
« Reply #22 on: 27. August 2018, 12:28:06 PM »
Ein kurzes Update:

Vor knapp 2 Woche hatte ich den Termin für die eigentlichen diagnostischen Untersuchungen. Zuerst wurden "normale" Fotos der Zähne gemacht, von allen Seiten und z. T. mit Spiegel im Mund. Dann ging es weiter zum 3d-Röntgen und anschließend wurden Abdrücke genommen. Dann wurde ich nochmal kurz von einer Helferin zu Beschwerden interviewt (Schmerzen hier, da, dort usw.). Dann kam eine Kieferorthopädin (kannte ich noch nicht, bisher nur beim Seniorchef gewesen). Sie hat mich dann nochmal umfangreich untersucht, sowohl mit schulmedizinischen als auch alternativen Methoden, dabei auch den gesamten Körper bis zu den Füßen berücksichtigt. Natürlich wurden insbesondere auch Kiefergelenke und die angrenzenden Regionen betrachtet. Außerdem gab es dann noch eine Prüfung der Materialverträglichkeit: scheinbar alles ohne Probleme. Interessanterweise waren da auch Molarenbänder dabei. Die Anschauungsmodelle, die man mir zuvor gezeigt hatte hatten bis ganz hinten nur normale Brackets...

Nun warte ich auf den Termin für die Besprechung des Behandlungsplans Mitte September. Anschließend wird es noch einen Termin für eine erneute Abdrucknahme geben. Die ersten Abdrücke dienen wohl nur diagnostischen Zwecken. Die zweiten werden dann für die Vorbereitung der Installation der Brackets verwendet. Diese werden nicht einzeln geklebt, sondern in Gruppen, d. h. sie müssen vorher wohl am Modell positioniert werden.

Die Zahnspange bekomme ich dann wohl erst beim von nun an dritten Termin. Kann also noch etwas dauern. Ich hoffe nicht zu lang. Gerade vor wenigen Tagen hat es wieder ordentlich geknallt im linken Kiefergelenk...
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Re: Ein neuer Anlauf
« Reply #23 on: 29. August 2018, 06:47:02 AM »
Hallo Raoul,

genau darum geht es bei FKO-Behandlungen auf CMD und Ähnliches (»mit schulmedizinischen als auch alternativen Methoden, dabei auch den gesamten Körper bis zu den Füßen berücksichtigt«).

Bei meiner Erstberatung durch meinen heutigen Kieferorthopäden habe ich auch gestaunt, daß er mich im Mittelgang seiner Praxis laufen sehen wollte ("...mit Zähnen und Kiefern nichts zu tun?"). Die Schrittfolge und die Fußabdrücke dabei verrieten ihm aber den Grad meines Beckenschiefstands, meiner Lendenwirbensäulen-Skoliose und der ungleichen Länge meiner Beine. Mit dem daraufhin angefertigten Konstruktionsbiß aus (zunächst) Wachs konnte er mir eine Spange anpassen (Aktivator), mit der schon beim ersten Anprobieren über die Aushebelung des Zwangsbisses und seiner Folgen in meinen Kiefermuskeln alle drei Grundprobleme, wie oben genannt, wie per Kippschalter ausgeknipst waren.

Außerdem verwies er mich per GKV-Verschreibung sofort wieder zu der exzellenten Physiotherapeutin, die ich gottlob vorher schon kannte, und die die von ihm als zweites Standbein seiner CMD-Behandlung eingeplant war. Sie wird bis heute nicht müde, über die phantastischen Wirkungen einer kieferorthopädischen Behandlung auf CMD zu staunen. Nötig bleibt ihre Arbeit trotzdem.

Mein Leben ist seitdem ein Paradies, verglichen mit vorher! Man wird vielleicht noch andere Spätberufene finden, die als Erwachsene gute Erfahrungen mit herausnehmbaren Spangen gemacht haben. Ich aber bin der Kronzeuge. Ich bin annähernd schmerzfrei, ohne mit Dauer-Diclo-Gabe meinen Darm zu vergiften, und mit soviel Glück hatte ich nicht mehr gerechnet.

Das ist der Grund, warum ich fast dauerhaft die Spange trage (nicht GANZ 24/7, aber über 19/7). Jede Minute, die ich sie nicht drinhabe, bringt nur mehr Schmerzen zurück.

Sehr gute Erfahrungen habe ich auch damit gemacht, alle gleich im voraus über meine Spange zu informieren, die damit konfrontiert sein werden. So wundert sich keiner, so bin ich kein Freak. Und damit, durch möglichst pausenloses Tragen und Üben meine Aussprache mit Zahnspange zu trainieren ("zehn Ziegen zogen zehn Zentner Zucker zum Zoo..."). Ganz akzentfrei werden die Zischlaute mit gesperrtem Biß nicht, aber ich werde wieder gut verstanden, sogar in mehreren Sprachen. ;-)

Ein paar Hinweise nicht nur für Raoul, sondern für die gerade erst neu Hinzugekommenen hier.

Alles Gute und viel Erfolg für Raoul und für alle!!!   ;D

Veterano


Ein kurzes Update:

Vor knapp 2 Woche hatte ich den Termin für die eigentlichen diagnostischen Untersuchungen. Zuerst wurden "normale" Fotos der Zähne gemacht, von allen Seiten und z. T. mit Spiegel im Mund. Dann ging es weiter zum 3d-Röntgen und anschließend wurden Abdrücke genommen. Dann wurde ich nochmal kurz von einer Helferin zu Beschwerden interviewt (Schmerzen hier, da, dort usw.). Dann kam eine Kieferorthopädin (kannte ich noch nicht, bisher nur beim Seniorchef gewesen). Sie hat mich dann nochmal umfangreich untersucht, sowohl mit schulmedizinischen als auch alternativen Methoden, dabei auch den gesamten Körper bis zu den Füßen berücksichtigt. Natürlich wurden insbesondere auch Kiefergelenke und die angrenzenden Regionen betrachtet. Außerdem gab es dann noch eine Prüfung der Materialverträglichkeit: scheinbar alles ohne Probleme. Interessanterweise waren da auch Molarenbänder dabei. Die Anschauungsmodelle, die man mir zuvor gezeigt hatte hatten bis ganz hinten nur normale Brackets...

Nun warte ich auf den Termin für die Besprechung des Behandlungsplans Mitte September. Anschließend wird es noch einen Termin für eine erneute Abdrucknahme geben. Die ersten Abdrücke dienen wohl nur diagnostischen Zwecken. Die zweiten werden dann für die Vorbereitung der Installation der Brackets verwendet. Diese werden nicht einzeln geklebt, sondern in Gruppen, d. h. sie müssen vorher wohl am Modell positioniert werden.

Die Zahnspange bekomme ich dann wohl erst beim von nun an dritten Termin. Kann also noch etwas dauern. Ich hoffe nicht zu lang. Gerade vor wenigen Tagen hat es wieder ordentlich geknallt im linken Kiefergelenk...

Offline Raoul Duke

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Re: Ein neuer Anlauf
« Reply #24 on: 29. August 2018, 07:08:47 AM »
Nichts für ungut Veterano, aber vielleicht machst du für deine Geschichte eine eigenen Thread auf.
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Offline Marty

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Re: Mein neuer Anlauf
« Reply #25 on: 30. August 2018, 01:18:21 AM »
Ich habe den Thread dann mal umbenannt von
'Ein neuer Anlauf' in 'Mein neuer Anlauf'
Ich hoffe das ist in Deinem Sinne, falls nicht schreibe mir kurz eine PN

Offline Veterano

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Re: Mein neuer Anlauf
« Reply #26 on: 30. August 2018, 02:53:53 AM »
Oh, Entschuldigung. Keine böse Absicht.

Offline Raoul Duke

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Re: Mein neuer Anlauf
« Reply #27 on: 17. September 2018, 12:28:33 PM »
Behandlungsplan

Letzte Woche hatte ich den Termin, an dem der Behandlungsplan besprochen wurde. Der sieht jetzt überwiegend so aus, wie erwartet. Was mir vorher nicht so ganz klar gewesen war ist, dass ich selbst-ligierende Brackets (In-Ovation Mini Rhodium) bekommen werde. Außerdem eine Überraschung: Für die erste Zeit werde ich Aufbisse hinter die oberen Schneidezähne bekommen (so in der Art wie Bite Turbos glaube ich). Die sollen einerseits verhindern, dass ich mit meinem tiefen Deckbiss die unteren Brackets abbeiße und anderseits die unteren Schneidezähne helfen zu intrudieren. Ich hoffe mal ganz stark, dass die das Essen nicht so sehr behindern. Die Aufbissplatte, die ich in meiner Jugendbehandlung für denselben Zeck bekommen hatte (und natürlich auch beim essen getragen werden musste), war diesbezüglich der reine Horror. Dazu kommen dann noch Elastics im Seitenzahnbereich.

Im Anschluss an die feste Spange bekomme ich feste Retainer oben und unten. Am ersten Wochenende ohne Brackets werde ich 24h pro Tag einen Positioner tragen müssen (sieht aus wie ein Sportmundschutz), anschließend 3 Wochen (oder Monate?) nachts. Danach bekomme ich noch lose Retainer, oben eine eigentlich ganz normale Retainerplatte, unten einen Crozat-Retainer. Die müssen dann für nach und nach geringer werdende Zeiträume getragen werden - ob anfangs auch tags, weiß ich nicht mehr, dann jedenfalls einige Zeit jede Nacht und im Anschluss am besten lebenslang, aber zumindest einige Jahre 2-3x die Woche. Gerade diesen Crozat-Retainer für unten finde ich ja super, so ganz ohne Kunststoffbasis. Schade, dass ich sowas nicht auch für oben bekomme. Aber es erscheint mir logisch, denn die Kunststoffplatte oben kann ja vielleicht eher verhindern, dass der Biss wieder tiefer wird.

Meine oberen Zähne sind im Verhältnis zu den unteren relativ schmal. Daher muss unten (36-46) ein klein wenig vom Schmelz weggeschliffen werden, um den Engstand zu beseitigen und bei Lückenschluss oben die Verzahnung zu gewährleisten. Im Behandlungsplan steht zudem "lückenfüllende Veneers 11, 21 vorbehalten". Die waren zwar in einem Vorgespräch mal am Rande als Möglichkeit erwähnt worden, bei dem aktuellen Termin zur Besprechung des Behandlungsplans aber nicht. Ehrlich gesagt ziehe ich da notfalls glaube ich eher die Lücken vor. Das werde ich wahrscheinlich am besten möglichst bald mitteilen, auch wenn sie als letzte "vorbehaltene" Maßnahme aufgeführt sind.

In gut 4 Wochen habe ich einen Termin für neue Abdrücke, an dem ich auch Separiergummis zwischen die oberen Molaren bekomme, weil ich dort Molarenbänder statt Brackets bekomme, unten wohl nicht. Ich schätze, dass dort wohl stärkere Torque-Kräfte für die Front ansetzen werden. Die unteren Front soll zwar auch getorquet werden, aber wahrscheinlich nicht so stark.

P.S. Themenbezogene Nachfragen und Kommentare sind natürlich herzlich willkommen!

P.P.S. Ach so, mit den selbst-ligierenden Brackets hat sich das Thema Farbwahl der Gummi-Ligaturen natürlich irgendwie erübrigt. Aber vielleicht kommen ja noch Powerchains, hab ja genug Lücken, die zugezogen werden wollen/sollen.
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