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Author Topic: Deckbiss behandeln lassen oder nicht? (sorry, lang...)  (Read 7956 times)

Offline laluna

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Deckbiss behandeln lassen oder nicht? (sorry, lang...)
« on: 02. December 2011, 21:26:45 PM »
Hallo,

hab schon seit einiger Zeit hier im Forum mitgelesen und hoffe ihr könnt mir Rat geben.
Ich habe mich erst jetzt, nachdem ich seit einigen Monaten eine Knirschschiene nachts trage, mit dem Thema Zahnspange befasst. Ich bin 33 und meine Zähne stehen etwas/ziemlich? schief, garantiert nicht optimal. Zu Schulzeiten wurde mir eine Zahnspange empfohlen, wurde aber nichts gemacht.

Ich habe inzwischen Schiß bekommen, dass der starke Abrieb an meinen Schneidezähnen mich in 20 Jahren noch die Zähne kostet und war beim KFO. Der stellte einen ausgeprägten Deckbiss fest, heftigen Platzmangel im Ok vorn (Eckzähne hängen völlig frei), minimaler Drehstand vorn im UK.

Mir wurde natürlich gesagt, dass das auf jeden Fall zu behandeln sei, denn die Schneidezähne würden sich weiter verlängern, bis die unteren in den Gaumen beißen. Und da Backenzähne immer "aufwandern", und meine Eckzähne nichts aufhalten, würde sich vorn immer weiter alles zusammenschieben. Das ist die Theorie. Klingt logisch. Aber tritt das immer ein? Mir ist nicht aufgefallen, dass es sich in den letzten 15 Jahren verschlimmert hat. Das war immer schon so schief.

Ich würde das gerne mit ZS beheben lassen,  aber folgendes hält mich noch ab:
- Kosten, muss alles selber zahlen
- 4er oben sollen gezogen werden
- alernativ zu den 4er ziehen: 8er ziehen und mit Pendulum (!) Backenzähne zurückschieben
- will ich eine feste ZS?
- Kariesrisiko bei fester ZS mit putzfaul, hab viel um die Ohren und die Zähne sind durch Engstand sehr schwer zu reinigen.

Mir geht so viel durch den Kopf, ich sammel das mal...

wenn ich mich aufraffe, dann demnächst, denn mit 45 will ich nicht so eine Prozedur anfangen. Zur Zeit würde mich eine ZS tatsächlich noch jünger wirken lassen...

- am liebsten wären mir lose Spangen, informier mich als nächstes über Crozat - kennt das jemand/hat das jemand?
- Gibt es ein rausnehmbares Pendulum? Sonst kann man doch nicht wirklich essen... 
- Schienen gehen angeblich bei mir sowieso nicht...
- ich will meine 4er behalten.... ... und nicht so einen schmales Grinsen bekommen, zur Zeit ist das doch schön breit (+ schief)

soll ich nicht einfach alles so lassen? da wird sich schon nichts schlimmer verschieben - hat´s ja bisher auch nicht... Knirschschiene tuts doch auch...

würde mich sehr über zahlreiche Antworten und Erfahrungen freuen
laluna



Offline Ingo

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Re: Deckbiss behandeln lassen oder nicht?
« Reply #1 on: 04. December 2011, 15:15:40 PM »
Deine Gedanken sind wohl ganz normal für Erwachsene, da alles eben nicht so locker und nebenbei geht wie bei Kindern und Jugendlichen.

Das Entscheidende dürfte die Frage sein, ob Du das finanziell leisten kannst.

Da die Zahnbewegung auch bei Erwachsenen möglich ist (wenn sich das auch noch nicht allgemein herumgesprochen hat), sollten Behandlungen von Erwachsenen als Normalste von der Welt sein. Es gibt offensichtlich jede Menge Erwachsene, die bereit sind, sich behandeln zu lassen. Als Erwachsenenbehandlungen Ende der 80er-Jahre dann häufig wurden, drehte man ihnen einfach den Geldhahn ab. Seitdem muss man es selber bezahlen nach dem Motto: wenn jemandem das wert ist, wird er es schon bezahlen.

Diese Situation ist zwar äußerst unbefriedigend. Dennoch würde ich eine Behandlung tendentiell  empfehlen.

Inwiefern es bei Dir notwendig ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Und was heißt schon "notwendig"? Mach Dich nicht verückt mit dem, was ein Kieferorthopäde sagt. Gehe am besten noch zu einem anderen. Dann kannst Du vergleichen. Sagen beide dasselbe? Schlagen beide dieselbe Therapie vor? Wahrscheinlich relativiert sich dann einiges. Wenn Du mit Deinen Zähnen nicht zufrieden bist und das nötige Kleingeld hast, mach die Behandlung.

Und wenn, dann mach sie richtig oder lass sie ganz bleiben. Zahnbewegungen gehen nicht mit Luft. Es wird notwendig sein, mehr oder weniger umfangreiche Geräte eine gewisse Zeit im Mund zu tragen, anders wird es nicht gehen. Die normale feste Spange dürfte das harmloseste sein. Möglicherweise sind zusätzliche Geräte notwendig. Hier aber, denke ich, solltest Du Dir ein Mitspracherecht ausbedingen und Du solltest nur akzeptieren, was Du verstehst und auch gefühlsmäßig akzeptierst.

Für das Bewegen der Backenzähne gibt es seit langem den Headgear als Standardgerät. In den 80ern war es relativ normal, die Außenspange auch in der Öffentlichkeit zu tragen. Die Zeiten haben sich aber leider verändert und das macht es schwer, freiwillig eine Außenspange zu tragen. Schließlich wurden auch diverse Geräte erfunden, die fest eingebaut werden, aber den Mundinnenraum entsprechend einschränken. Nur damit man es nicht sieht, lange Zeit so einen fest eingebauten Schraubstock im Gaumen zu haben, ist für mich keine Alternative.

Ein Problem ist die Berufstätigkeit. Die Behandlungstermine gibt's zumeist nur während der Arbeitszeit und es stellt sich z. B. die Frage, ob man auch in der Arbeit die Zähne immer putzen kann. Da viele Arbeitgeber glauben, der Mensch habe tagsüber ausschließlich zu arbeiten und zu funktionieren, ist so eine Behandlung wohl nicht leicht zu arrangieren.

Eine feste Spange solltest Du auf jeden Fall akzeptieren. Wenn es mit herausnehmbaren auch geht und Du bereit bist, diese entsprechend häufig zu tragen, soll es mir recht sein. Wenn das aber nicht ist (und das vermute ich), dann solltest Du eine feste Spange akzeptieren. Das sollte wirklich das geringste Problem sein.

Die größten Probleme sind in meinen Augen eindeutig das Geld und die Berufstätigkeit. Alles andere ist im Vergleich dazu Pipifax.

Die Therapieempfehlung, die Dir gegeben wurde, hört sich nicht so gut an. Zähne ziehen war früher recht verbreitet. Heute macht man das in vielen Fällen nicht mehr. Und Pendulum hört sich auch nicht gut an. Wenn es auch mit Headgear geht, würde ich mich nicht damit rumquälen. So ein Pendulum sieht so aus, als ob es mit der Hygiene schlechter bestellt ist. Aber das wird natürlich nicht hinausposaunt.

Und Knirscherschiene? Die verringert vielleicht Probleme, aber die Zähne mit einer Spange richtig anzuordnen, ist doch viel besser.

Offline laluna

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Re: Deckbiss behandeln lassen oder nicht? (sorry, lang...)
« Reply #2 on: 04. December 2011, 21:45:31 PM »
Danke, Ingo für die ausführliche Antwort.

ja, mit der Berufstätigkeit hab ich zur Zeit nicht so zu kämpfen, 1-2 Jahre werde ich noch zu Hause mit meinen Kindern verbringen.

Die Preise haben mich auch schon geschockt und variieren sehr stark. War schon bei 3 KFO, meinen Zahnarzt frage ich demnächst beim übliche Allgemeincheck noch mal im Detail.

KFO 1: 4er oben ziehen und feste Spange so 1-2 Jahre. Kosten 2000-2500. Klang nicht zu teuer.
Etwas anderes hielte er nicht für sinnvoll oder erfolgversprechend.

Aber ich will die 4er behalten! (zum einen, weil die als einzige noch ohne jegliche Füllung sind und zu anderen, weil ich Angst habe, dass mein Lachen von den Zähnen her "schmal" wird. Zur Zeit sieht man alle 6 Vorderzähne gut, das ist typisch für mich und wenn die 4er fehlen, um die 3er rumzuziehen, wird man nur noch 4 Zähne sehen?)

Mit ner festen Spangenbehandlung (die ich in allen Fällen wohl nur im OK bräuchte) hab ich mich schon fast angefreundet. HG kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, und bei so Festeinbauten im Mundinnenraum würde ich wahrscheinlich verhungern.

KFO 2: 4er ziehen und feste Spange. Fand aber, dass es für mein Profil besser wäre die 4er zu behalten oder so und schlug vor 8er raus und HG - aber weil ich das bestimmt nicht will :) ein Pendulum mit blauer Befestigung auf den 4ern (= Bisssperre?) , danach feste Spange. Kosten 6000 - 8000 OK + UK, Dauer 1-2 Jahre.

KFO 3: 4er raus, feste Spange. 8er raus und Distalizer (außen an den Zähnen, besser), aber nicht sicher erfolgversprechend. UK reichen Schienen zur Anpassung, Verzahnung.....                 Dauer: 9-10 Monate bei Plan A und kosten 2200 - 2500.

Einen frag ich noch. (Ich weiß gar nicht, ob man Beratungshonorare auch erstattet bekommt? und wieviele?)
Der soll Profi mit losen Platten sein. Das würde mir entgegenkommen und wahrscheinlich eher günstig sein. Die Tragedisziplin würde ich schon aufbringen, gerade da ich zur Zeit nicht im Beruf bin, scheint mir die Gelegenheit gut. Dass das länger dauern kann, ist mir klar. Ich hoffe, es ist kein vollständiger Kokolorus.

Würde mich weiterhin über einige Meinungen freuen!
Danke, laluna

Offline laluna

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Nachtrag
« Reply #3 on: 04. December 2011, 22:01:37 PM »
zu der Knirschschiene: den meisten Abrieb wird die wohl stoppen. Sie ist günstig und wird von der Kasse voll bezahlt. Sie ist angenehm zu tragen nachts (hab OK). Mir wurde auch gesagt, dass eine bessere Zahnstellung keine Garantie fürs nicht-mehr-Knirschen ist. Das ist von der Person/Stress, was immer abhängig. Und mir geht´s nicht schlecht beim Schlafen und Entspannen kann ich auch, wenn ich will.

Aber da ich so empfindlich an den abgeriebenen Zähnen geworden bin, und man die nicht wieder aufbauen kann.... wo soll das in ein paar Jahren hinführen? Da zählt jeder eventuelle 10tel-millimeter.

Kosten: Wenns ungefähr 2,5 Riesen werden und ich das über 1,5 Jahre verteilt bezahlen kann, müsste das finanziell schon gehen. Das wär es mir wert.

laluna

Offline Ingo

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Re: Deckbiss behandeln lassen oder nicht?
« Reply #4 on: 04. December 2011, 22:15:06 PM »
Also ich würde eher die 8er hergeben. Hat der KFO 2 was davon gesagt, wie lange Du den HG tragen müsstest (wieviele Stunden täglich) und was es mit dieser Methode kosten würde? Vielleicht kannst Du Dich mit dieser Methode anfreunden, wenn Du den HG nur zuhause tragen musst.

Ich befürchte, dass es schwierig wird, wenn Du weder HG noch feste Einbauten akzeptierst. Wenn Du die 4er behalten willst, dann muss man ja irgendwie den Ausgleich herstellen, indem man die Zähne alle etwas nach hinten bewegt.

Wenn Du nur deswegen gegen die Festeinbauten bist, weil sie das Essen behindern, dann wirst Du damit unter'm Strich wahrscheinlich besser fahren als mit einem HG, wenn Du ihn einfach nicht willst.

Sieht mir danach aus, dass es auf die 1. Version des KFOs 3 hinausläuft. Billig und scheinbar ohne Zusatzgeräte. Würde er diese Version bevorzugen und hat er die 2. Version nur ins Spiel gebracht, weil Du die 4er behalten möchtest?

Wenn alle 3 KFOs unten keine feste Spange vorsehen, wie würden sie vorgehen, um die einwandfreie Verzahnung herzustellen? Wenn die oberen Zähne verschoben werden, müssen die unteren ja hinterher dazu passen. Oder sind die unteren einwandfrei und die oberen sollen an die unteren angepasst werden?

Offline laluna

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Re: Deckbiss behandeln lassen oder nicht? (sorry, lang...)
« Reply #5 on: 04. December 2011, 22:38:45 PM »
oh -du bist online!

- HG-Tragedauer: nein, weiß ich nicht. ich denk mal drüber nach, das zu akzeptieren. Nachts vielleicht, aber sonst? Nee, auch zu Hause mit kleinen Kindern eher hinderlich!
Gesünder wahrscheinlich schon als Pendulum.

- die 8er hergeben: JA!, sowieso irgendwann. Die stehen unmöglich, haben Oberflächenkaries, sind nicht zu putzen, Kaufläche nach außen gedreht, keinen Gegenzahn unten, alles supereng. ABER sie machen keine Beschwerden und deshalb schiebe ich diese Aktion seit 10 Jahren vor mir her.

>"Sieht mir danach aus, dass es auf die 1. Version des KFOs 3 hinausläuft. Billig und scheinbar ohne Zusatzgeräte. Würde er diese Version bevorzugen und hat er die 2. Version nur ins Spiel gebracht, weil Du die 4er behalten möchtest? "
 - Ja.  und Ja. Aber ich würde um die 2. Version bitten. Wie gut sind Distalizer (Carriere), so was hatte er, mir glaube, ich gezeigt. Hab wenig dazu im Netz gefunden, wie erfolgreich und wie kritisch das ist. Ob das dann teurer wird als Version 1, weiß ich nicht.

- keine (fast keine) Spange unten:
Meine Verzahnung ist schlecht. Danach erst würde sie stimmen. Im vorderen Teil meiner Kiefer gibt es keine Verzahnung, die hängen frei und ruhen auf den 1ern. Die Backenzähne haben sich über die Jahre eine Position geschliffen - heftig. (Ich habe keine Kauprobleme)

Doch, sie wollten mit Schienen oder kurzzeitiger fester Spange die Feineinstellung bewerkstelligen. War aber nicht weiter Thema.

- 4er behalten: ich dachte am Anfang, man könnte sie nach außen schieben, da die 4er und 5er ein bisschen nach innen versetzt stehen. dann passt unten garnichts mehr - müsste dann auch... oh je; aber die Idee ist immer noch da...

danke für deinen schnellen Antworten

lg laluna

Offline simcaptain

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Re: Deckbiss behandeln lassen oder nicht? (sorry, lang...)
« Reply #6 on: 05. December 2011, 12:57:05 PM »
Hallo,

also, wenn die 8er keine Gegenstücke haben und das Platzproblem lösen würden, dann raus damit, jedenfalls um Lichtjahre eher als die 4er. Ich würde sagen, dass bei 90% der KFO-Patienten die Weissheitszähne ohnehin rauskommen. Dass man die heute nicht mehr braucht und dass sie immer die anderen Zähne vorschieben hat evolutionsbiologische Gründe - die 8er waren eben mal als Ersatz für nach allfälligen Kauvorgängen ausgefallene 4er und 5er gedacht! Die Konsequenz ist nur logisch: ein Paar muss raus.

Du schreibst auch, dass die 4er als einzige keine Füllung haben - wäre es eine Alternative stattdessen die 5er zu ziehen? Da aber auf jeden Fall reihenweise Zähne distalisiert werden müssen (nur die 3er oder eben 3-7), fällt für Dich eine herausnehmbare Alternative wohl flach - damit sind einfach die nötigen geradlinigen Wurzelbewegungen (in Deinem Alter) nicht (mehr) zu machen.

Du schreibst auch, dass Du eh schon (Zeit-)Probleme mit der Hygiene hast - dann ist von einem Pendulum oder jedweden anderen komplexen Einbauten definitiv abzuraten. Das kann dann zu "richtig schönen" Entzündungen des Gaumens führen. Viel gründlicher putzen wirst Du aber ohnehin müssen. Bedenke auch, dass ein Pendulum für ungefähr ein Jahr fest eingebaut ist. Wie Ingo schon schreibt, das würde ich mir sehr genau überlegen. :( :-\ Und nochmal ganz genau nachfragen, wie lange Du das Teil tragen müsstest. Einmal eingebaut musst Du eben alles damit machen, auch Sprechen und Essen. Und das Essen nachher wieder aus den Drähten rauskriegen - das kann dauern.

Na, und wenn Du glaubst, die Disziplin und Zeit für herausnehmbare Spangen zu haben (d.h. nicht nur nachts - rechne mal eher mit 16-20 Stunden pro Tag!), dann dürfte ein HG zumindest von dieser Seite kein Problem für Dich sein. Deine Kinder freuen sich je nach Alter sicher über das neue Spielzeug - ästhetisch jedenfalls stört die Kiddies sowas mit am wenigsten. Denen kann man auch problemlos klar machen, dass Ziehen an Mamas "Trense" einfach nicht angesagt ist. Punkt. Naja, und da Deine Kinder womöglich auch Deine Kiefer geerbt haben, kann es auf keinen Fall schaden, sie schon mal für später vorzubereiten... Deinen Partner im Bett stört's ggf. dann schon mehr. Aber auch hier gilt: der HG hat den Vorteil, dass Du ihn komplett herausnehmen kannst. Beim Waschen, Bügeln, Kochen, Fernsehen, mit den Kindern spielen wird er Dich nicht stören, für Kaffeekränzchen, shopping-Touren und <hüstel> romantische Momente hast Du dafür den Mund komplett frei. :-* Nur Mut! Im Gegensatz zu festen Einbauten ist es dann nämlich Deine Entscheidung, wann Du das Teil drin hast und wann nicht - wäre mir persönlich extrem wichtig.

Hoffe, das hilft Dir weiter,
--SC
Life is what happens to you while you're busy making other plans. (John Lennon, Beautiful Boy)

Offline laluna

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Voraussetzungen ändern sich...
« Reply #7 on: 08. December 2011, 14:48:57 PM »
ja, danke.

Ich hatte mich ja so geärgert, dass meine private KK incl. Zahnzusatzv. eine Behandlung nicht bezahlen will (auf telefonische Nachfrage), Beihilfe auch nicht. Haben sich angeblich komplett den gesetzlichen angepasst. Dabei haben die KFOs gesagt: sind sie sicher? mit Blick auf mein Gebiss...     
Da bin ich nieeee krank, beschere der KK selten Kosten, und wenn es maaal was zu behandeln gibt, kann ich sehen, wo ich bleibe???

Also hab ich ruhig noch mal "meinen KK Berater" angerufen, und diesmal verlief das Gespräch ganz anders... :) und die Auskunft der KFO-Praxis war auch zuversichtlich, dass das als medizinisch notwendig und als KG 3 oder so ähnlich? eingestuft werden würde.

Dann sieht die Sache auch wieder mehr Pro Behandlung aus. Ich bin gespannt. bis da was rauskommt, wird das wohl noch einige Wochen dauern.

Was ich allein jetzt schon gelernt habe über Zähne, Zahnspangenarten, -techniken, und und und - als Teenie hätt ich meine Klammer gekriegt und gut oder auch nicht.

lg Laluna