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Author Topic: Traut euch!  (Read 24456 times)

Offline braceslover

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Traut euch!
« on: 02. May 2003, 19:24:25 PM »
Hi Leute!

Um mal ein bischen Leben ins Board zu bringen hab ich diesen Thread aufgemacht: Es sind 34 Leute registriert aber kaum einer schreibt was! Kommt schon, traut euch :!:  Schreibt doch z.B. mal auf welche Art Spangen ihr steht, habt ihr selber mal ne Spange getragen oder tragt ihr gerade eine, würdet ihr gerne eine tragen? Seit wann steht ihr auf Zahnspangen?

Und besonders an die registrierten Mädels: Man liest selten bis gar nicht von Mädels die auf Zahnspangen stehen, also meldet euch doch auch mal zu Wort!

Gruss

Offline Jeff20

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Traut euch!
« Reply #1 on: 02. May 2003, 23:39:16 PM »
Tja, dann komme ich mal gleich zu meiner Person:

Also, ich hatte bisher zweimal 'ne lose Spange, die erste Behandlung habe ich aus Blödheit abgebrochen, die zweite wurde offiziell beendet, jedoch wurde nur die Hälfte gemacht. Jetzt warte ich auf genügend Geld, um meine dritte (und dann hoffentlich letzte) Behandlung beginnen zu können.

Ich bin hauptsächlich fasziniert von festen Spangen und auch vom HG, auch wenn ich so ein Teil dann doch nicht unbedingt tragen würde wollen.

So, das war es erstmal, Fragen dann an mich :-)
Ich wohne nicht jwd. Ist nur gleich nebenan ;-)

Offline braceslover

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Traut euch!
« Reply #2 on: 03. May 2003, 00:00:27 AM »
Hi Jeff!

Willkommen im Forum!

Quote from: "Jeff20"

Also, ich hatte bisher zweimal 'ne lose Spange, die erste Behandlung habe ich aus Blödheit abgebrochen, die zweite wurde offiziell beendet, jedoch wurde nur die Hälfte gemacht.


Was heisst denn "nur die Hälfte gemacht" ?

Quote

um meine dritte (und dann hoffentlich letzte) Behandlung beginnen zu können.


Weisst du schon was für eine Spange du bekommen wirst? Freust du dich drauf wieder eine Spange zu tragen? Ich bin nämlich immer ein wenig gespalten: Einerseits würde ich schon gerne wissen, wie es ist eine (feste) Spange zu tragen (hatte nie ´ne Spange), andererseits ist es ja auch mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden... Aber ne feste Spange und dann vielleicht noch mit Headgear... Das hätte schon was  :mrgreen:

Offline Jeff20

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« Reply #3 on: 03. May 2003, 00:04:29 AM »
Quote from: "braceslover"

Was heisst denn "nur die Hälfte gemacht" ?


Das heisst, es hätte erst mit loser Spange begonnen und mit fester Spange beendet werden müssen. Es wurde jedoch nur mit der losen Spange behandelt.

Quote

Weisst du schon was für eine Spange du bekommen wirst? Freust du dich drauf wieder eine Spange zu tragen? Ich bin nämlich immer ein wenig gespalten: Einerseits würde ich schon gerne wissen, wie es ist eine (feste) Spange zu tragen (hatte nie ´ne Spange), andererseits ist es ja auch mit einigen Unannehmlichkeiten verbunden... Aber ne feste Spange und dann vielleicht noch mit Headgear... Das hätte schon was  :mrgreen:


Nun ja, es wird wohl eine feste Spange OK+UK werden (welch Wunder mit 24 ;-)).
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Offline Christian

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Zahnspange
« Reply #4 on: 03. May 2003, 01:04:33 AM »
Hallo!
Mir haben Zahnspangen schon von der ersten Klasse weg gefallen. Einen älteren Jungen sah ich damals erstmals mit  nem HG, das ging mir nie weider aus dem Kopf. Mit 12 bekam ich dann "endlich " meine eigenen losen Spangen. 3 Paar los auf  knapp 5 Jahre Behandlung, die letzten waren Vorschub platten die dann zu Retainer umgemodelt wurden. Ich war dann fertig und dann bekamm mein Bruder welche und sogar ein HG. Die letzten von ihm, er hat die Behandlung abgebrochen, "kassierte" dann ich. Er hat sie nie vermißt....(mit HG natürlich) Wir waren uns doch ähnlich vom Kiefer so daß ich die dann "angepaßt" habe an meinen Kiefer ohne Probleme. Relativ gesehn natürlich. Ich hab dann den HG auch noch befestigt mit "Kupferdraht aus einem Kopfhörer...) Der Fetisch trieb mich damals schon... Das trug ich dann über Jahre und erst das Internet hat mir die Augen geöffnet, daß ich nicht allein bin mit meiner Vorliebe. Mittlerweile haben mir 2 Freunde  jeweils 2 Platten gemacht, ein Paar lose und ein Paar feste als Fake. Alles mit HG oben und unten Kompatibel (der für unten fehlt allerdings noch) Ein HG hat sogar einen Metallaufbiß. Und ein Scharnier ist auch noch im "Zubehör".  Ich trag sie wann ich Lust habe, meist aber nachts. Achja, die lose hatte sogar eine orthopädische Funktion  weil mir meine Zahnreihen trotz Spange nicht gefielen. 1 Jahr ging dafür noch drauf und ich hab schon Komplimente auf meine Kauleiste eingeheimst. Erst dann kam das Fake der festen dazu weil ich bis zum Endstand warten wollte. Fast ein Jahr ist nun die "Retentions-phase". Trotzdem daß wir Laien sind ist das was geworden muß ich sagen. Bin gespannt auf andere Stories von Euch.
 Wer Spott und Ironie in meinen Beiträgen findet darf behalten was er findet ;-)

Offline braceslover

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Traut euch!
« Reply #5 on: 03. May 2003, 01:16:51 AM »
Das mit dem Internet kann ich nur bestätigen. Bis ich das erste mal online war, hab ich gedacht ich wäre der einzige auf der Welt der Mädels mit Zahnspangen attraktiv findet. Es war wirklich beruhigend zu sehen es noch andere gibt die die gleiche Leidenschaft haben.

Offline Marty

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« Reply #6 on: 03. May 2003, 04:06:29 AM »
Jo, ich dachte auch ich bin der einzige auf der Welt, bis ich das erste mal ins Internet schaute - ich traute meinen Augen nicht. Zu meiner Zeit ging es ja in der Schule und ganz kurz danach, ausschließlich um herausnehmbare Zahnspangen. Einige Mädels sahen so hammermäßig aus, daß ich es nie mehr vergessen habe. Wie sagt man so schön - einfach total niedlich :-)

Ich selbst hatte nie das Problem mit einer Zahnspange und ich würde es auch in der öffentlichkeit für mich als Problem ansehen. Wie es vor 20-25 Jahren gewesen wäre, weiss ich aber nicht mehr genau.

Nur gut das die Retainer von heute, den Zahnspangen von damals wenigsten ähnlich sehen - die Vielfalt bei den herausnehmbaren Zahnspangen war damals aber viel größer.

Videos gibt es ja ein paar, aber nichts trifft genau, was damals an Zahnspangen getragen wurde.

Die Retainer werden aber heutzutage nur nachts getragen - wie schade.

Einziger trost, sind jüngst erschienende PaySites, welche sich aber auch zu 90% mit Braces beschäftigen.

Eine größere Gruppe könnte aber daran vieleicht mal was ändern, was speziel an Bildern und Filmen produziert wird. Lösung wäre ein nach eigenen Vrstellungen gedrehtes Video - worauf Mark Master damals in seiner Site-Policy angespielt hat. Zu meinem Erstaunen stellte ich fest, daß es vielleicht gar nicht so ganz abwegig ist - die Gruppe die es haben will muß nur groß genug sein.

Noch eine letzte Bemerkung. Frauen haben ja allgemein weniger spezielle Vorlieben, als es bei Männern der Fall ist- aber bei gleichaltrigen Frauen ist durchaus eine gewisse Neugierde zu verzeichnen.

Um das mal genauer zu erklären, mir gegenüber haben schon mehrere zugegeben, daß sie als Kind eine herausnehmbare Zahnspangen haben wollten. Eine hat das sogar bei der ersten Verabredung gesagt. Hakt man dann nach, kam sogar raus, daß die Neugierde geblieben ist...

Offline Sarah

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« Reply #7 on: 04. May 2003, 23:48:22 PM »
Hallo Jungs,
ich bin 18 Jahre alt und trage lose Klammern für Ok und UK.
Na ja ich stehe nich so Klammern,aber ich trage sie so oft wie möglich,da ich ja schnell mit der bEhandlung fertig sein möchte...
Ciao Sarah.

Offline Marty

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« Reply #8 on: 05. May 2003, 03:23:08 AM »
Ich kannte damals auch etliche die abgebrochen haben. Der Partner und der Freundeskreis spielte damals die entscheidenen Rolle. In Deinem alter könnten aber auch berufliche bzw. Kollegiale Gründe eine Rolle spielen. Das es regelrechte Fans gibt, ist ja für Dich auch in der realität wenig hilfreich. Ich denke mal, das heute von den meisten relativ neutal reagiert wird, denn viele in dem alter tragen eine Zahnspange. Mich würde aber echt interessieren, wie es sich wirklich verhält bzw. in Deinem Fall. Herausnehmbare Zahspangen sind ja auch mitunter nicht so auffällig wie Feste, aber das kommt natürlich drauf an. Ich habe da schon sehr unauffällige Sachen gesehen, auch weil die betroffenden kaum im Sprechen behindert waren (oder genug Übung hatten), aber auch schon das Gegenteil. Ich hoffe jedenfalls Du kommst gut durch die Behandlung, denn Du hast ja ein Ziel.

Offline Jeff20

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« Reply #9 on: 05. May 2003, 23:15:04 PM »
Auf wen beziehst du dich jetzt, Marty?
Ich wohne nicht jwd. Ist nur gleich nebenan ;-)

Offline Marty

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« Reply #10 on: 06. May 2003, 01:43:13 AM »
Es war die Antwort auf Sarah, weil das der letzte Post nach meinem eigenen war und weil ich gestern nur den aktuellsten Post gelesen hatte. Trotzdem ist aber das was ich fragte bzw. in den Raum stellte zumeist allgemein zu verstehen. Besonders dieser Satz
 
Quote
Das es regelrechte Fans gibt, ist ja für Dich auch in der realität wenig hilfreich.

Offline Reinhold

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« Reply #11 on: 09. May 2003, 11:15:06 AM »
Yo, hallo, erstma´
Worauf ich stehe? Jahrelang eigentlich nur auf Mädchen mit Festen, wenn dann noch eine Brille dazukommt, ist es das Höchste. Langsam finde ich auch an Retainergirls Gefallen. Bei Bedarf die Spange rausnehmen(und natürlich wieder rein  :wink: ), das hat schon was.
Schönes Wochenende, Reinhold

Offline Desjardin

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« Reply #12 on: 13. May 2003, 23:26:56 PM »
hallo,
ich stehe eigentlich nur auf feste zahnspangen, vor allem mit silbernen brackets. aber besonders wichtig ist für mich, dass das mädchen auch hübsch ist. wenn sie mir ohne spange nicht gefallen würde, helfen auch brackets nicht mehr.
meine freundin hat leider nur eine lose zahnspange. naja, was heisst leider, immerhin muss sie eine tragen, was besseres kann mir als spangenfan ja nicht passieren :-)
gruss, Desjardin

Offline Sarah

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« Reply #13 on: 14. May 2003, 00:39:48 AM »
Sie muß nur ne lose Spange tragen.....? Sei doch froh als Spangen-Fan.
Hoffentlich ist sie auch noch deine Freundin,wenn sie keine Spange mehr hat....
Macht ihr alle i.d.R.so einen Unterschied zw.festen und losen Spangen? oder sagt ihr euch Spange=Spange?
sarah.

Offline braceslover

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« Reply #14 on: 14. May 2003, 09:37:41 AM »
Quote from: "Sarah"

Macht ihr alle i.d.R.so einen Unterschied zw.festen und losen Spangen? oder sagt ihr euch Spange=Spange?
sarah.


Also für mich ist nicht Spange gleich Spange. Ich stehe nur auf feste (und Headgear), losen Spangen kann ich nicht viel abgewinnen. Bei den festen finde ich silberne am attraktivsten. Keramik- und Kunststoffbrackets kann ich ebenfalls nicht viel abgewinnen.

Offline Desjardin

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« Reply #15 on: 14. May 2003, 16:14:42 PM »
Hallo Sarah,
natürlich bin ich froh, dass sie eine Spange trägt. Besser eine lose als gar keine. In meinem Alter hätte ich eh nicht mehr damit gerechnet, eine Freundin zu haben, die eine Spange trägt. Das ist ja eher im Alter von 13 bis 15 üblich, oder? Natürlich wird sie meine Freundin sein, unabhängig von der Spange. Im September wird sie vermutlich mit der Behandlung fertig sein, schade für mich. Aber es freut mich für sie, weil sie dann nicht mehr zum KFO muss und ihr morgends manchmal die Zähne weh tun.
Ich unterscheide schon zwischen den Spangenarten. Es ist optisch ein Unterschied. Und beim Küssen erst recht...
Gruss, Desjardin

Offline Marty

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« Reply #16 on: 14. May 2003, 17:45:24 PM »
Ich denke mal Sarah hat da eine etwas falsche Vorstellung. Nur weil wir Mädels mit Zahnspange 50% hübscher finden, heißt das ganz besonders in unserem Alter nicht, daß man seinen Partner nur nach dem Aussehen auswählt. Ich bin 35 Jahre, in dem Alter sind die meisten Verheiratet bzw. in ganz festen Händen. Aber gerade wenn man eine tolle Beziehung oder Ehe hat, gibt es eine tolle Möglichkeit  :wink:  :wink:  :wink:  :P

Offline Jeff20

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« Reply #17 on: 14. May 2003, 23:39:53 PM »
Ich schließe mich BracesLover an.
Ich wohne nicht jwd. Ist nur gleich nebenan ;-)

Offline Sarah

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« Reply #18 on: 15. May 2003, 00:25:49 AM »
okay Jungs,hab euch einigermaßen verstanden....
Jeder hat eben seine persönlichen favs!
sarah.
@desjardin:wie alt seid ihr denn ,du+freundin?

Offline Desjardin

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« Reply #19 on: 15. May 2003, 13:24:21 PM »
für Sarah: ich bin 24, meine Freundin ist 18. Ja, ich weiss, der Altersunterschied ist recht gross... Aber solange wir gut zusammenpassen.
Gruss, Philipp

Offline Sarah

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« Reply #20 on: 15. May 2003, 21:18:46 PM »
so groß ist der altersunterschied doch nicht....
bin übrigens auch 18,muss mich auch noch mit ner losen Klammer herumärgern...
ciao sarah.  :)

Janko

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« Reply #21 on: 20. May 2003, 22:35:48 PM »
Ich trage eine Feste im Ok und UK + Headgear (nur nachts) + 7 Gummis (24h) anstelle von den Gummis musste ich auch schonmal einen Losespange tragen

Offline braceslover

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« Reply #22 on: 20. May 2003, 23:47:58 PM »
@Janko:

Quote from: "Janko"
anstelle von den Gummis musste ich auch schonmal einen Losespange tragen


Willst du damit sagen, dass du eine lose und eine feste Spange gleichzeitig getragen hast?

Janko

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« Reply #23 on: 21. May 2003, 15:51:23 PM »
ja hab ich damit sich mein oberkiefer zurückzieht und mein unterkiefer vor kommt

also am anfang hab ich festspange mit headgear + lose getragen da ich die lose nicht reingetan habe muss ich nun 7 gummis reintun

Offline braceslover

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« Reply #24 on: 22. May 2003, 01:19:57 AM »
@Janko:

Sorry hab mich wohl ein wenig missverständlich ausgedrückt: Was ich meinte, ist, ob du damit sagen willst, dass du eine feste und eine lose Spange im gleichen Kiefer getragen hast.
Ich frage deshalb, weil du schreibst, dass du eine feste im OK+UK hast, und jetzt ANSTELLE einer losen Spange Gummis tragen musst. Wenn du aber eine feste im OK+UK hast, dann passt da wohl kaum noch eine lose mit rein.

Janko

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« Reply #25 on: 22. May 2003, 14:06:39 PM »
Doch ich trage eine Feste im OK und UK und jeweils oben und unten ne lose sowas ähnliches wie eine VDP (da ist nur der bogen weg, also die lose ist nur da um mein überbiss wegzubekommen)

doch da ich die lose nie getragen habe muss ich nun gummis anstelle der losen tragen

Offline braceslover

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« Reply #26 on: 22. May 2003, 14:26:54 PM »
Ach so, jetzt ist es klar!

Offline ulfert

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ich stehe dazu
« Reply #27 on: 28. May 2003, 11:12:31 AM »
:wink:
Hi Leute,
mittlerweile bin ich mitte vierzig, Zahnspangen faszinieren mich solange ich zurückdenken kann. Als Teenager ist es mir nicht gelungen an eine
Klammer zu kommen, erst mit 22, nach Entfernung der Weisheitszähne war dann eine KFO-Behandlung bei mir gerechtfertigt. Ich wollte eine feste und bekam sie dann auch. Eine supernette und verständnisvolle Kieferorthopädin hat sie mir eingesetzt im OK+UK. Getragen habe ich sie etwa zweieinhalb Jahre, danach noch ein paar Jahre herausnehmbare als Retainer.

Mädels gab es einige in meiner Sturm- und Drangzeit, natürlich habe ich Spangenträgerinnen immer bevorzugt.
Schon damals war mir klar, Mädels mit Spange haben etwas faszinierendes, sind etwas besonderes. Auch für andere Jungs, nur man spricht halt nicht über sowas. Schon damals gab es Mädchen die sich schämten, die man besser in Ruhe ließ. Es gab aber auch die selbstbewußten, die zum Teil sogar ein wenig stolz auf ihre Klammer waren. Mit denen konnte man dann auch etwas anfangen.

Das absolut größte hab ich dann in meiner Studentenzeit erlebt, als ich meine feste Klammer schon drin hatte. Auf einer Fete lernte ich eine absolute Supermaus kennen. Lange bonde Haare, super Figur, hübsches Gesicht, das einzig störende waren ihre vorstehenden Zähne. Im Laufe des Abends kamen wir, wie konnte es anders sein, auf das Thema Zahnregulierung zu sprechen. Sie, damals 22, hatte schon als Kind eine herausnehmbare Spange getragen, auch sie hatte Platzprobleme durch die Weisheitszähne bekommen. Kurzum bei meinem nächsten KFO-Kontrolltermin ist sie mitgekommen und hat sich beraten lassen. Vier kleine Backenzähne mussten raus, einige Wochen später gings dann los und sie bekam wie ich Metallbrackets oben und unten.
Natürlich hat das auch mal weh getan aber letztendlich war sie doch stolz und glücklich darüber den Schritt gewagt zu haben. Und sie war glücklich in mir einen verständnisvollen Partner gefunden zu haben.
Ich glaube ich brauche es garnicht näher beschreiben, wie glücklich ich mit ihr war.

Lange her, alles mittlerweile vorbei.
Wir haben es tapfer durchgestanden und waren beide irgendwann fertig mit der Behandlung. Wenig später auch mit der Beziehung. Aber das hatte auch noch andere Gründe. Ich ewiger Student, sie fertig mit dem Studium und angehende Karrierefrau.....

Über meine Faszination am Silberlächeln haben wir oft diskutiert. Sie hatte Verständnis dafür, aber eben nur solange sie eine Klammer trug.
Irgendwann müsste man ja auch mal erwachsen werden......

Ich hab es bis heute nicht geschafft davon los zu kommen.
Internetseiten die sich mit diesem Kult auseinandersetzen sind für mich eine gewisse Bestätigung.
Dinge wie Zahnschmuck oder Piercings in Lippenbändchen oder Zunge sind für mich der Beweis daß das Aufblitzen von Metall im Mund einer schönen Frau von vielen als erotisch empfunden wird.

Für mich ist der schönste Schmuck den eine Frau tragen kann aber immer noch eine ästhetisch gut gemachte Zahnspange.

ulfert

toesrus

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Re: ich stehe dazu
« Reply #28 on: 16. August 2003, 09:16:46 AM »
Quote from: "ulfert"
:wink:
Für mich ist der schönste Schmuck den eine Frau tragen kann aber immer noch eine ästhetisch gut gemachte Zahnspange.

ulfert


hallo,

kann da ulfert nur zustimmen!

habe vor neun monaten mit 32 eine feste spange reinmachen lassen nach 8 jahren odyssee bei allen kfo in meiner region . indikation für kombinierte behandlung (also auch chirurgischer eingriff) ist da, aber mein kfo will mir eine op ersparen...

um nochmal zu ulferts statement zurückzukommen:

aufgrund meiner erfahrungen und treffen mit spangenträgerInnen aus dem net sowie meiner eigenen kieferfehlstellung und festen spange kann ich dem  hinzufügen, faszinierend finde ich zahnspangen allemal, genießen kann ich es, wenn eine hübsche frau (für mich, also subjektiv) eine zahnspange trägt; aber erst im endstadium, wenn die zähne schon gerade sind, wird es ästhetisch...der weg dahin ist langwierig und mühsam, wie ich jetzt glücklicherweise selber miterleben kann.


grüße

toesrus

suahel4711

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Traut euch!
« Reply #29 on: 30. September 2003, 12:02:19 PM »
HAllo

Ich hatte früher selbst mal ne feste Spange...damals fand ich das alles vollkommen sch....
Aber irgendwann hat sich das dann total gewandelt. finde Mädels mit fester Spange total süss!

Föni

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« Reply #30 on: 23. November 2003, 00:44:27 AM »
halli hallo

das ist mein ersater beitrag, seid daher bitte lieb.  :wink:  
also es wundert mich schon sehr (im positiven sinne natürlich), das es eine solche gemeinde im internet gibt. ich selbst bin vom phänomen der spange gefangen worden, wie ich glaube hat es in der schulzeit begonnen [...]. selbst habe ich auch spangen getragen und seit jahren spangenfrei. *schade eigentlich*. was ich gut finde, oder besser formuliert was ich bevorzuge, sind herausnehmbare apparate (aktivator/bionator) und ggf einen hg.

Offline Marty

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Traut euch!
« Reply #31 on: 23. November 2003, 05:29:50 AM »
@Föni

Hier sind eigentlich alle lieb - nur manchmal anderer Meinung  :wink:

Ist es etwa die erste Site die Du zu dem Thema findest? Wodurch bist Du denn auf uns aufmerksam geworden?

Föni

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Traut euch!
« Reply #32 on: 23. November 2003, 15:15:31 PM »
nun, die erste seite ist es schon mal nicht die ich gefunden habe. seinerseits war "goolge.de" eine gute möglichkeit sich weiter zu informieren und so hat man mit der zeit auch einige weitere seiten gefunden die sich mit diesem thema beschäftigen. *zu meiner verwunderung gabe so es einige*  8)
diese haben sich aber mit der medizinischen seite beschäftigt und sind selten auf die "vorlieben" eingegangen, wohl in dem wissen das sich *um es mal vorsichtig auszudrücken* "spinner" herumtreiben.
weitesgehend hat die seite: http://anonym.to/?http://www.wrd-online.de/forum_start.htm mein interesse geweckt, da sich dort eine abgeschlagene mehrheit einen teil eines forums an sich reissen konnte  :P . also es wird dort auch über vorlieben u. ä. geposted.

da habe ich mir gedacht es könnte sich so mit der zeit vielleicht eine community gebildet haben die sich hauptsächlich damit befasst. netter gedanke aber ich wusste noch nicht wo und ob es das gäbe. die neugirde was geweckt und google war bereit. unter diversen suchbegriffen fand ich dann eure seite und war begeistert. *puh... , ich bin nicht alleine*

so war das.

Offline braceslover

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Traut euch!
« Reply #33 on: 23. November 2003, 20:58:26 PM »
Quote from: "Föni"
unter diversen suchbegriffen fand ich dann eure seite und war begeistert. *puh... , ich bin nicht alleine*


Das ist wohl bei allen die erste Reaktion gewesen, als sie dass erste Mal im Internet (oder sonstwo) gesehen haben, dass es auch andere gibt, die eine Vorliebe für Zahnspangen haben.

Offline Marty

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Traut euch!
« Reply #34 on: 23. November 2003, 22:14:55 PM »
Jede Website und jedes Forum trägt die Handschrift derer, die sie gemacht haben. Die Macher haben immer eine persönliche Motivation, denn eine Website macht viel arbeit!

Ich behaupte mal unsere Motivation ist eine andere als die von Bracesonline, deshalb wird dieser kleine abgeteilte Bereich, dort eine Randerscheinung bleiben, die nur geduldet wird, weil sie sich in einem eigenen Forenteil leichter kontrollieren läßt.

Ich war schon ewig nicht mehr bei Bracesonline, aber schon damals war in diesem abgeteilten Bereich nichts mehr los und deren member frustriert.

ich erinnre mich an einen ziemlich langen Post von Continental, der das Thema zur Sprache bringt.

Letztendlich entscheidet aber jeder Webmaster selber, was er in seinem Forum duldet und was nicht. Manche Webmaster provozieren aber gradezu, von lesern veralbert zu werden.

Anonymous

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bracesonline
« Reply #35 on: 23. November 2003, 23:48:01 PM »
Danke Marty, du sprichst mir aus der Seele, was bracesonline betrifft.
Dennoch glaube ich, dass einige der Macher und Wortführer bei bracesonline auch verkappte Zahnspangenfans sind.
Würden sie ihre Einstellung konsequent durchziehen, dann gäbe es dort garkeine "Faszinations-Sparte".
Das heisst nicht, dass ich an der fachliche Qualifikation der Leute zweifele.
Ich beobachte aber nun mal die Seite schon eine ganze Weile und bin der Meinung: Auch die "fachlich qualifizierten", mit ihrem hohen, moralischen Anspruch, können teilweise ihre Faszination nicht ganz verbergen.

Aber na ja, ist einfach mein Eindruck aus den letzten Jahren.

Zu Föni: Willkommen im Club!

ulfert

Föni

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Re: bracesonline
« Reply #36 on: 24. November 2003, 16:34:44 PM »
Quote from: "Anonymous"

Das heisst nicht, dass ich an der fachliche Qualifikation der Leute zweifele.
Ich beobachte aber nun mal die Seite schon eine ganze Weile und bin der Meinung: Auch die "fachlich qualifizierten", mit ihrem hohen, moralischen Anspruch, können teilweise ihre Faszination nicht ganz verbergen.

ulfert


also, ich glaube ja das da mehr fan´s von spangen sind als sie zugeben wollen und wie ich gelesen habe verstecken sich einige von ihnen hinter dem medizinischen aspekt. sprich; das und das ist toll und gut, aber besser wäre dies und das [...].
abgesehen davon ist es immer noch eine informationsseite die sich von den fan´s lossagen möchte. ob sie es nun tolerieren oder akzeptieren, fakt ist das sie es nicht unterbinden, also eine mehrheit sich nicht davon lösen möchte. täten sie es würde die seite wohl entschieden weniger besucht werden.

Offline ulfert

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..und sonst?
« Reply #37 on: 24. November 2003, 19:00:08 PM »
@Föni

... und was machst du sonst so in Sachen Zahnspangenfaible?
Ich meine ausser im Internet danach suchen.
Du schreibst, du bist "schon seit Jahren spangenfrei, schade eigentlich".
Aus dem "schade eigentlich" könnte man durchaus den Wunsch nach einer Spange ableiten. Mit 22 ist es doch überhaupt kein Thema an das Gerät nach Wunsch zu kommen. Diese Erfahrung würde ich mir an deiner Stelle nicht entgehen lassen.

ulfert

Offline nick

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« Reply #38 on: 24. November 2003, 20:38:32 PM »
"Ich bin drin"...

Ja, bin jetzt auch endlich dabei! Hab mich heute dazu durchringen können, mich anzumelden. Obwohl ich schon seit längerem hier im Forum rumstöbere :-)

also hallöchen :-)

Offline Sarah

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Traut euch!
« Reply #39 on: 25. November 2003, 17:24:38 PM »
na klar sind wir alle lieb!   :oops:  :oops:  :oops:
oder?
sarah.

Föni

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Traut euch!
« Reply #40 on: 25. November 2003, 19:53:32 PM »
zu ulfert: [...]Du schreibst, du bist "schon seit Jahren spangenfrei, schade eigentlich". Aus dem "schade eigentlich" könnte man durchaus den Wunsch nach einer Spange ableiten. [...]

schon wahr. und der wunsch danach ist auch vorhanden. aber wie gesagt, ich schau mich erstmal im internet um *es gibt ja so einige angebote* und entscheide mich dann dazu.
nur, gehe ich zu einem kfo (der mich beraten kann) oder nehme ich eines dieser internetangbote an. ... wie auch immer, ich bin ja noch in der planung.

Offline Marty

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« Reply #41 on: 25. November 2003, 21:44:49 PM »
Gehe aber bloß nicht zu einem KFO und erzähle ihm was von Zahnspangen-Fetish! Wenn denn wirde der Fake für schauspielerische Zwecke benötigt.

Offline nick

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« Reply #42 on: 25. November 2003, 23:15:23 PM »
Quote from: "Marty"
Gehe aber bloß nicht zu einem KFO und erzähle ihm was von Zahnspangen-Fetish! Wenn denn wirde der Fake für schauspielerische Zwecke benötigt.


Ich würde es mich gar nich trauen, dass meinem KFO zu sagen. Aber selbst wenn - was sollte er schon machen? Er schmeißt einen ja nich raus, nur weil man da halt so ein Faible für hat. Ist doch irgendwo "menschlich" :-)
Weil die Ausrede "für schauspielerische Zwecke ne Klammer" ist ja auch nich so richtig ausgereift, oder?

Offline Marty

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Traut euch!
« Reply #43 on: 25. November 2003, 23:32:09 PM »
@nick

ich denke Du irrst Dich. Er könnte Dich durchaus bitten zu gehen - ich glaube Ulfert hatte mal sowas geschrieben. Vergesse eines nicht, das es gegen den Berufsethos verstoßen könnte.

Mag sein das der eine oder andere KFO gerne eine Mark mehr verdient, jedoch nur wenn man ihm eine andere Ausrede anbietet - dabei ist es möglicherweise egal, wie glaubwürdig diese ist.

Im übrigen, es mag wohl sein, das schauspielerische Zwecke unglaubwürdig ist, nur kann man Dir das Gegenteil nie beweisen. Die Story muß nur gut geplant sein, so das sich Deine aussagen nicht wiedersprechen. Außerdem mußt Du auf die Frage gefaßt sein, das der KFO fragt, wann und wo er den Film anschauen kann (ist tatsächlich so passiert).

Anonymous

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KFO
« Reply #44 on: 26. November 2003, 09:44:14 AM »
@Föni,
@nick
@Marty!

1. heute wird dich kein KFO mehr herauskomplimentieren wenn du dich
    einfach nur mal objektiv in Sachen Zahnstellung beraten lassen willst.

2. Eine solche Beratung ist in jedem Falle sehr informativ.
    - im eigenen Interesse deiner Zahngesundheit
    - um die aktuelle Szene in einer KFO-Praxis zu sichten (Begegnungen)

3. Ausreden sind der falsche Weg. Du musst selbst davon überzeugt sein
    etwas an deiner Zahnstellung tun zu wollen.
    Mit der Einstellung das auch machen zu wollen wenn es nicht unbedingt
    nötig ist kommst du weiter.

4. Wenn es beim ersten mal nicht klappt, geh woanders hin!
    Du merkst eigentlich sofort ob man dir helfen möchte oder nicht.
    (meine Erfahrung, Kieferorthopädinnen sind verständnisvoller)

5. Fragen kostet im Regefall nichts. Behandlungen sind teuer.
    Einige Hunderter für Lose, einige Tausender für feste.

6. Fakes sind immer die preiswertere Lösung. Keine Ausreden usw...
    Aber dir entgeht dabei vieles.

ulfert

Offline ulfert

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Rauswurf
« Reply #45 on: 26. November 2003, 11:10:55 AM »
Quote from: "Marty"


ich denke Du irrst Dich. Er könnte Dich durchaus bitten zu gehen - ich glaube Ulfert hatte mal sowas geschrieben. Vergesse eines nicht, das es gegen den Berufsethos verstoßen könnte.

...


...das wird erst geschehen, wenn du ihm wiedersprichst. Wenn du dich nicht seiner Meinung anschliessen möchtest, wenn du ihn bittest oder nötigst etwas zu tun, was er nicht will.
Schliesslich ist er ja der kompetente Fachmann.

Gott sei Dank gibts ja noch Alternativen

ulfert

Föni

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Re: KFO
« Reply #46 on: 26. November 2003, 15:27:36 PM »
Quote from: "Anonymous"

[...]
3. Ausreden sind der falsche Weg. Du musst selbst davon überzeugt sein
    etwas an deiner Zahnstellung tun zu wollen.
    Mit der Einstellung das auch machen zu wollen wenn es nicht unbedingt
    nötig ist kommst du weiter. [...]

sowas ist aber nicht jedermanns sache, sein failbe jdn. auf die nase zu binden. die idee mit der schauspielerei ist schon mal gar nicht so schlecht, auf jeden fall ausbaufähig.

Quote from: "Anonymous"

[...]
5. Fragen kostet im Regefall nichts. Behandlungen sind teuer.
    Einige Hunderter für Lose, einige Tausender für feste. [...]

stimmt, fragen ist kostenlos, aber was danach kommt wird teuer. wobei ich sagen kann das die feste schon mal nicht in frage kommt - sagt mir nicht so zu - .

Quote from: "Anonymous"

[...]
6. Fakes sind immer die preiswertere Lösung. Keine Ausreden usw...
    Aber dir entgeht dabei vieles.[...]

hui, hab ich auch festgestellt das die preiswerter sind, wohl auch deswegen weil die behandlung und wartung wegfällt - sicher 'ne alternative - . aber mich würden dabei mal die vor- bzw. nachteile interessieren, bzw. was einem dabei so entgehen kann (?).

Offline ulfert

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falsch verstanden
« Reply #47 on: 26. November 2003, 19:07:13 PM »
@Föni

 - das hast du falsch verstanden.
    Du sollst dem, oder der KFO nichts von deinem Faible für Zahnspangen
    auf die Nase binden. Im Vordergrund muss schon dein innigster
    Wunsch herüberkommen deine Zahnstellung, bzw. deine
    Bissverhältnisse perfektionieren zu wollen.
    Z. B. : Auflockerung eines leichten Engstandes, zwecks besserer
    Reinigungs- u. Pflegemöglichkeiten.
    Probier es halt einfach mal aus!

 -  über die Vor- u. Nachteile und über das, was einem entgehen kann
     wenn man nicht zum KFO geht, habe ich hier im Forum schon einiges
     geschrieben.
     Kurz gesagt: Der interessierte KFO-Patient kann sich fachlich
     weiterbilden. Du kannst mitreden wenn über KFO-Behandlung
     diskutiert wird.
      Du triffst mit Sicherheit interessante Leute mit Spange. Wenn du z.B.
      im Wartezimmer eine attraktive Frau mit Klammer triffst, habt ihr
      unter Umständen schon ein gemeinsames Gesprächsthema.
      Über Zahnspangen kann man da schon einiges an Erfahrungen
      austauschen.
       

ulfert

Föni

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Re: falsch verstanden
« Reply #48 on: 26. November 2003, 23:26:54 PM »
Quote from: "ulfert"
@Föni
 - das hast du falsch verstanden.
    Du sollst dem, oder der KFO nichts von deinem Faible für Zahnspangen
    auf die Nase binden. Im Vordergrund muss schon dein innigster
    Wunsch herüberkommen deine Zahnstellung, bzw. deine
    Bissverhältnisse perfektionieren zu wollen.
    Z. B. : Auflockerung eines leichten Engstandes, zwecks besserer
    Reinigungs- u. Pflegemöglichkeiten.
    Probier es halt einfach mal aus!
[...]


jane... ich hatte auch nicht vor es jdn. auf die nase zu binden, geht die ja auch eigentlich nichts an.
und das mit den vor- und nachteilen... na... ich werde mich mal hier durchlesen.

Offline nick

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Re: falsch verstanden
« Reply #49 on: 27. November 2003, 00:35:14 AM »
Quote from: "ulfert"

Wenn du z.B.
      im Wartezimmer eine attraktive Frau mit Klammer triffst, habt ihr
      unter Umständen schon ein gemeinsames Gesprächsthema.
     


Ich hätte da Angst, dass ich als 21jähriger im Wartezimmer nur 14- und 16jährige treffe  :)

Obwohl die natürlich auch sehr süß aussehen können. Nur halt zu jung - und dass betone ich hierbei, bevor mich hier noch einer mit Jacko vergleicht  :wink:

Offline ulfert

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Angst?
« Reply #50 on: 27. November 2003, 10:26:27 AM »
@nick

Angst mit 21 den Kids gegenüber zu sitzen, das ist doch völliger Blödsinn!
Die tun dir doch nichts!
Mit denen brauchst du dich ja auch nicht zu unterhalten.
Mit Sicherheit ist da eines Tages auch mal was in deinem Alter dabei.
Obwohl die Altersgruppe derzeit nicht so stark dort vertreten ist.
Ich hatte schon des öfteren interessante Gespräche dort mit Frauen zwischen 20 und 30!
Aber die Entscheidung da mal hinzugehen musst du schon für dich alleine treffen, da will ich dir nicht reinreden.
Nur eines glaub mir, Angst oder irgendwelche Beklemmungen brauchst du überhaupt nicht haben.

ulfert

Offline andymarkus

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« Reply #51 on: 28. November 2003, 12:36:02 PM »
Ich hatte schon eine feste Zahnspange im UK für ein habes Jahr.
Jetzt trage ich lose Spngen im UK + Ok. einen Headgear habe ich leider keinen.

Offline soulcatcher

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hallo!!!
« Reply #52 on: 30. November 2003, 20:16:11 PM »
Hallo Leute,

ich wollte mich auch mal kurz vorstellen, bin seit kurzer Zeit hier im Forum angemeldet und finde es eine super Idee.

Ähnlich wie viele andere habe ich um meine Vorliebe ein Geheimnis gemacht, doch jetzt wo so viele Leute sich auch als Spangen-Fans outen, bin ich erleichtert, daß ich nicht der Einzige auf der Welt bin.

Zu mir: Ich bin 25 Jahre jung, komme aus der Nähe von Bonn und hatte mit 13-17 meine Spangenzeit. Leider war ich damals noch sehr verklemmt deswegen. Die Behandlung verlief ganz gut und alles war gerade, doch sehr bald haben sich meine Vorderzähne wieder in ihre alte Position leicht zurückbewegt. Deswegen überlege ich schon seit langem eine neue Behandlung zu beginnen. Mal schauen...

Weiter so!!!

Andreas
soul

Offline ulfert

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Re: hallo!!!
« Reply #53 on: 30. November 2003, 20:33:02 PM »
Quote from: "soulcatcher"
Hallo Leute,

ich wollte mich auch mal kurz vorstellen, bin seit kurzer Zeit hier im Forum angemeldet und finde es eine super Idee.

Ähnlich wie viele andere habe ich um meine Vorliebe ein Geheimnis gemacht, doch jetzt wo so viele Leute sich auch als Spangen-Fans outen, bin ich erleichtert, daß ich nicht der Einzige auf der Welt bin.

Zu mir: Ich bin 25 Jahre jung, komme aus der Nähe von Bonn und hatte mit 13-17 meine Spangenzeit. Leider war ich damals noch sehr verklemmt deswegen. Die Behandlung verlief ganz gut und alles war gerade, doch sehr bald haben sich meine Vorderzähne wieder in ihre alte Position leicht zurückbewegt. Deswegen überlege ich schon seit langem eine neue Behandlung zu beginnen. Mal schauen...

Weiter so!!!

Andreas


...keep on bracing!

Mit 25 kannst du doch problemlos durchstarten!

Mach es!

ulfert

Offline Phil

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...und noch ein neuer
« Reply #54 on: 06. December 2003, 19:20:05 PM »
Halli Hallo!

Wow, erstmal ein fettes Lob an euch! Ein super Forum, lauter Freaks und alles auf hohem Niveau!  :D

Zu meiner Person: Ich bin 20 wohne in der Nähe von Heidelberg und mache gerade eine Ausbildung als Zahntechniker.

Am liebsten mag ich an Mädels Retainer, aber feste können auch sehr hübsch aussehen!  :wink:

Ich hätte nicht gedacht, das es so viele gibt die auf Braces stehen...

Viel Grüße!

Phillie

Offline ulfert

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Re: ...und noch ein neuer
« Reply #55 on: 06. December 2003, 20:07:13 PM »
Quote from: "Phil"
Halli Hallo!

Wow, erstmal ein fettes Lob an euch! Ein super Forum, lauter Freaks und alles auf hohem Niveau!  :D

Zu meiner Person: Ich bin 20 wohne in der Nähe von Heidelberg und mache gerade eine Ausbildung als Zahntechniker.



hi,
also schon fast "jemand vom Fach"!
Und?
Hast du die Chance für die Freaks etwas nach Wunsch anzufertigen?

ulfert

Offline Phil

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Traut euch!
« Reply #56 on: 08. December 2003, 01:34:03 AM »
:wink:
Hi, auch!
...hab mir schon fast gedacht, das die Frage kommt.
Aber leider muss ich euch da enttäuschen. Hab nämlich leider noch keinen KFO Kurs gemacht (erst in ca. einem halben Jahr).
Würde ja auch gern mir oder meiner Freundin diverse Sachen konstruieren :mrgreen: aber glaub kaum, dass der Boss da mitspielen würde!  :(

Offline Roland

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Re: Traut euch!
« Reply #57 on: 03. December 2014, 00:49:13 AM »
Hi Leute!

Um mal ein bischen Leben ins Board zu bringen hab ich diesen Thread aufgemacht: Es sind 34 Leute registriert aber kaum einer schreibt was! Kommt schon, traut euch :!:  Schreibt doch z.B. mal auf welche Art Spangen ihr steht, habt ihr selber mal ne Spange getragen oder tragt ihr gerade eine, würdet ihr gerne eine tragen? Seit wann steht ihr auf Zahnspangen?

Und besonders an die registrierten Mädels: Man liest selten bis gar nicht von Mädels die auf Zahnspangen stehen, also meldet euch doch auch mal zu Wort!

Gruss

Hallo,
ich stehe vor allem auf lose Zahnspangen. Dabei bevorzuge ich Aktivatoren, Bionatoren und Fränkel.  Aber ich finde auch feste Zahnspangen schön. Ich sehe gerne Zahnspangen bei weiblichen Personen. In der Pubertät entwickelte sich bei mir diese seltene Vorliebe (sexueller Fetischismus). Ich habe noch nie eine Zahnspange getragen.  Aber wahrscheinlich werde ich dies in Zukunft noch ändern. Heute bin ich 25 Jahre alt.
LG
Roland

Offline sleeper

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Re: Traut euch!
« Reply #58 on: 25. January 2015, 03:26:12 AM »
Hallo Leute,

ich bin 22 und lebe in Dresden, Zahnspangen finde ich interessant seit ich ca. 9/10 Jahre alt war. Über den Hintergrund kann ich selbst Heute  nur mutmaßen - ich vermute damals war es vor allem die typische kindliche Neugierde ('Metall im Mund? Hmm, was ist denn das...'*grübel*), doch da ich mittlerweile ein großes Interesse an Medizin entwickelt habe, könnte auch die fachliche Materie Begründung für mein Faible sein. Letztendlich ist ja der Ursprung eher zweitrangig...wichtig ist, wie ich damit umgehe.
Ich persönlich hatte noch nie eine Zahnspange und bin ehrlich gesagt froh darüber, da ich von Klein auf eher ein distanziertes/ängstliches Verhältnis zu Zahnärzten habe, welches sich jetzt erst bessert da ich aufgrund einer bevorstehenden größeren OP zwangsläufig mit Zahnärzten zu tun habe und mich so mit meiner Angst auseinandersetzen kann. Diese ist mMn auch jener Aspekt meiner Persönlichkeit, der mir regelmäßig das Gefühl vermittelt, dass mein Faible für Zahnspangen irrational, d.h. nicht logisch erklärbar sei (Stichwort kognitive Dissonanz).
Erzählt habe ich von meinem Faible bisher praktisch niemandem. Ein Ereignis allerdings ist in meinem Gedächtnis schmerzlich haften geblieben: in der Schule, ich schätze 4., 5. Klasse, habe ich mal kurz mit einem Mädchen darüber gesprochen (sie trug damals eine Zahnspange, und so habe ich mich wohl aus versehen geoutet :/) und irgendwann meinte sie dann zu mir"[...]Aber wenn du auf Zahnspangen stehst, nutzt du doch die Mädchen aus!" Das hat damals so gesessen, dass ich Heute noch manchmal in mich gehe und darüber sinniere, ob und inwiefern sie damals Recht hatte. Immerhin mag ich nicht in erster Linie (salopp gesagt) "das Stück Metall", sondern die Frau dahinter^^ Die Zahnspange macht ihre Besitzerin für mich interessanter, aber keine bedeutet auch nicht, dass ich die Dame zwangsläufig unattraktiv finde. Besonders krass hat sich dieser Zwiespalt für mich in der 10. Klasse gezeigt, als ich in ein Mädchen (unglücklich) verliebt war, die keine Zahnspange hatte, aber die ich wegen Ihres Charakters und auch Ihres Aussehens sehr mochte. Jahre später (sie war zum geschilderten Zeitpunkt schon mit wem anderes zusammen) habe ich auf einem Foto aus dieser Zeit gesehen, dass sie doch tatsächlich (wohl bis kurz vorm ersten Kennenlernen) eine feste Zahnspange hatte! Da hatte ich zum ersten mal das Gefühl, dass mein Gehirn mich verschaukelt? Waren meine Gefühle zu ihr "ohne" Zahnspange echt? Oder hat sie mir gefallen, weil ich (unbewusst?) geahnt habe, dass sie vorher eine Zahnspange trug...ich verweise auf oben genannte Dissonanz...*seufz* ihr seht, es ist kompliziert^^

Leider fällt es mir aufgrund diverser Persönlichkeitszüge (hauptsächlich Asperger-Autismus) und einigen unangenehmen Erfahrungen sehr schwer, einfach mal eine Frau, die ich nett finde, anzusprechen und so das Thema "anzupacken". Aber nachdem ich im letzten Jahr eine Depression überwunden und mein Leben quasi von Null an wieder aufgebaut habe, findet sich vielleicht auch dafür eine Lösung^^

Eine kuriose Sache fällt mir noch ein: Ich war diese Woche zur Vorstellung am örtlichen Uniklinikum, da bei mir eine OP im Mundbereich geplant ist...und trotz meiner Aufregung und Anspannung habe ich bemerkt, dass die Zahnärztin (ca. 30 Jahre), die mich untersuchte, ein Zahnspange trug oO - für mich als Angstpatient und gleichzeitig ZS-Interessierter war das schon eine Ausnahmesituation...so muss sich ein Getriebe fühlen, wenn man auf der Autobahn in den Rückwärtsgang schaltet *g*

Soviel erstmal von mir...sorry wegen dem vielen Text, ich meine ersten Beiträge sind oft solche Romane^^ falls jemand noch mehr über mich wissen möchte, einfach fragen ;)

Jetzt aber Gute Nacht...*wink*

Offline ulfert

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Re: Traut euch!
« Reply #59 on: 25. January 2015, 14:16:47 PM »
Hallo Leute,
hi Sleeper, hoffentlich schläfst du nicht zu lange.............

ich bin 22 und lebe in Dresden, Zahnspangen finde ich interessant seit ich ca. 9/10 Jahre alt war. Über den Hintergrund kann ich selbst Heute  nur mutmaßen - ich vermute damals war es vor allem die typische kindliche Neugierde ('Metall im Mund? Hmm, was ist denn das...'*grübel*), doch da ich mittlerweile ein großes Interesse an Medizin entwickelt habe, könnte auch die fachliche Materie Begründung für mein Faible sein. Letztendlich ist ja der Ursprung eher zweitrangig...wichtig ist, wie ich damit umgehe.

Das ist schonmal eine wesentliche Erkenntnis, denn ändern kannst du dieses Bedürfnis nicht. Aber etwas daran tun, besser damit klarzukommen, das solltest du !

Ich persönlich hatte noch nie eine Zahnspange und bin ehrlich gesagt froh darüber, da ich von Klein auf eher ein distanziertes/ängstliches Verhältnis zu Zahnärzten habe, welches sich jetzt erst bessert da ich aufgrund einer bevorstehenden größeren OP zwangsläufig mit Zahnärzten zu tun habe und mich so mit meiner Angst auseinandersetzen kann. Diese ist mMn auch jener Aspekt meiner Persönlichkeit, der mir regelmäßig das Gefühl vermittelt, dass mein Faible für Zahnspangen irrational, d.h. nicht logisch erklärbar sei (Stichwort kognitive Dissonanz).

Ich würde da an deiner Stelle nicht weiter forschen, das hast du offenbar schon genug getan. Jetzt ist eher handeln angesagt. Mit 22 bist du noch jung genug für die Szene.
Aber verrate uns bitte doch mal mehr über deine bevorstehende OP !


Erzählt habe ich von meinem Faible bisher praktisch niemandem. Ein Ereignis allerdings ist in meinem Gedächtnis schmerzlich haften geblieben: in der Schule, ich schätze 4., 5. Klasse, habe ich mal kurz mit einem Mädchen darüber gesprochen (sie trug damals eine Zahnspange, und so habe ich mich wohl aus versehen geoutet :/) und irgendwann meinte sie dann zu mir"[...]Aber wenn du auf Zahnspangen stehst, nutzt du doch die Mädchen aus!" Das hat damals so gesessen, dass ich Heute noch manchmal in mich gehe und darüber sinniere, ob und inwiefern sie damals Recht hatte. Immerhin mag ich nicht in erster Linie (salopp gesagt) "das Stück Metall", sondern die Frau dahinter^^ Die Zahnspange macht ihre Besitzerin für mich interessanter, aber keine bedeutet auch nicht, dass ich die Dame zwangsläufig unattraktiv finde. Besonders krass hat sich dieser Zwiespalt für mich in der 10. Klasse gezeigt, als ich in ein Mädchen (unglücklich) verliebt war, die keine Zahnspange hatte, aber die ich wegen Ihres Charakters und auch Ihres Aussehens sehr mochte. Jahre später (sie war zum geschilderten Zeitpunkt schon mit wem anderes zusammen) habe ich auf einem Foto aus dieser Zeit gesehen, dass sie doch tatsächlich (wohl bis kurz vorm ersten Kennenlernen) eine feste Zahnspange hatte! Da hatte ich zum ersten mal das Gefühl, dass mein Gehirn mich verschaukelt? Waren meine Gefühle zu ihr "ohne" Zahnspange echt? Oder hat sie mir gefallen, weil ich (unbewusst?) geahnt habe, dass sie vorher eine Zahnspange trug...ich verweise auf oben genannte Dissonanz...*seufz* ihr seht, es ist kompliziert^^

Das ist in der Tat aus meiner Sicht zu kompliziert und hilft dir heute nicht weiter. Ähnliches ist mir in der Jugend auch passiert. Du solltest einen Schritt nach vorne machen, oder möchtest du deine Bedürfnisse und Phantasien gut versteckt hinter dem PC-Bildschirm weiterleben ? Damit meine ich weiter suchen, Gespräche führen, Kontakte pflegen, ect. Nicht alle Zahnspangenträgerinnen werden sich ausgenützt vorkommen, wenn Du ihnen von deinem Faible erzählst. Manch eine ist ganz froh, jemanden zu haben dem es gefällt, wie sie gerade ausschaut. Der ungehemmte Umgang mit dem Silberlächeln stellt quasi eine Erleichterung für sie da.

Leider fällt es mir aufgrund diverser Persönlichkeitszüge (hauptsächlich Asperger-Autismus) und einigen unangenehmen Erfahrungen sehr schwer, einfach mal eine Frau, die ich nett finde, anzusprechen und so das Thema "anzupacken". Aber nachdem ich im letzten Jahr eine Depression überwunden und mein Leben quasi von Null an wieder aufgebaut habe, findet sich vielleicht auch dafür eine Lösung^^
Eine kuriose Sache fällt mir noch ein: Ich war diese Woche zur Vorstellung am örtlichen Uniklinikum, da bei mir eine OP im Mundbereich geplant ist...und trotz meiner Aufregung und Anspannung habe ich bemerkt, dass die Zahnärztin (ca. 30 Jahre), die mich untersuchte, ein Zahnspange trug oO - für mich als Angstpatient und gleichzeitig ZS-Interessierter war das schon eine Ausnahmesituation...so muss sich ein Getriebe fühlen, wenn man auf der Autobahn in den Rückwärtsgang schaltet *g*

Tja, diese Begegnungen, die haben mich auch immer reichlich beschäftigt. An deiner Stelle würde ich das Gespräch mit ihr suchen. Auch wenn es aus deiner Sicht vielleicht nicht passt. Aber es wird dich weiterbringen.  Fang an mit ihr über die bei dir geplanten Maßnahmen zu sprechen und frag sie dann einfach mal nach ihrer Zahnspange. Neugier ist doch nichts verbotenes. Hoffe, du hast nochmal Gelegenheit mit ihr zu reden.


Soviel erstmal von mir...sorry wegen dem vielen Text, ich meine ersten Beiträge sind oft solche Romane^^ falls jemand noch mehr über mich wissen möchte, einfach fragen ;)

Jetzt aber Gute Nacht...*wink*
Hab das mal aus meiner Sicht kommentiert,
LG vom ulfert

Offline sleeper

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Re: Traut euch!
« Reply #60 on: 25. January 2015, 22:15:06 PM »
Quote
Aber verrate uns bitte doch mal mehr über deine bevorstehende OP !

Tja...das ist ein mir persönlich sehr unangenehmes Thema, daher erlaube ich mir, meine Postings aus einem anderen Forum in dieser Sache hierhin zu kopieren...wie üblich alles ziemlich ausführlich, aber ich finde wenn man sich schon outet, dann vollständig^^



Angst bzw. starke Nervosität beim Zahnarzt habe ich eigentlich solange ich denken kann, jedoch war die Angst mMn bei mir immer etwas irrational, genauer gesagt: ich konnte nie eine wirklich plausible Ursache dafür finden.
Gut, meine Eltern waren beide Angstpatienten, und da ich Anfangs eine suboptimale Mundhygiene hatte (mMn das einzige, weswegen ich mich schämen sollte), habe ich auch recht früh Bekanntschaft mit dem Bohrer gemacht. Doch da ich - bis auf meinen allerersten Zahnarzt, so bis zum 9./10. Lebensjahr - nur freundliche Zahnärztinnen hatte (zu weiblichen Zahnärzten tendiere ich auch seit damals) und die Behandlungen stoisch über mich ergehen ließ, habe ich die Zahnbehandlungen in meiner Kindheit und Jugend recht gut überstanden. Doch als ich die Schule abschloss, wurde die Angst, deren Ursprung für mich weiterhin unergründlich war, offenbar stärker - was war passiert?

Um diese doch etwas merkwürdige, "plötzliche" Wendung nachvollziehen zu können, muss man meine Vergangenheit ein wenig detaillierter betrachten.

Geboren bin ich in Hannover im Jahr 1993, also zu einer Zeit, in der die (nicht nur Zahn-)Medizin im Vergleich zu heute noch halb in den Kinderschuhen steckte. Als Kind polnischer Emigranten, der deutschen Sprache nicht mächtig, wurde ich in der Vor-(Schule) rasch zum Außenseiter. Auch, nachdem ich mir selbst die deutsche Sprache aneignete, wurde ich ausgegrenzt. Schließlich, mit 9 Jahren, wurde ich in einem Kinderheim untergebracht. Grund waren Verhaltensauffälligkeiten, die meine Eltern überforderten (mein nunmehr verstorbener Vater erhielt damals seine Krebsdiagnose, meine Mutti leidet seit ihrer Kindheit an Epilepsie). Auf Initiative des Kinderheimes wurde dann in einer Kinder-und Jugendpsychiatrie eine Diagnostik durchgeführt, Befund: Asperger-Autismus.
Wie oben gesagt, damals war die Medizin in manchen Bereichen noch in den Kinderschuhen. Dementsprechend wusste auch die gemeine Gesellschaft über gewisse Befindlichkeiten nur sehr wenig - und Autismus-Spektrum-Störungen gehörten zu meinem immensen Nachteil dazu. Nachdem die Diagnose stand, wurde......nichts gemacht. Keine psychologische Unterstützung, keine Frühförderung, null. Wahrscheinlich dachten die Erzieher im Heim, mein Autismus lasse sich austreiben. Gut, bis auf die Verhaltensauffälligkeiten (Weglaufen von zu Hause), die im Heim auch irgendwann nachgelassen haben, hatte ich keine großartigen Symptome: Ich hatte keinen echten Bezug zu Gleichaltrigen, kam mit Älteren/Erwachsenen besser klar, hatte spezielle Interessen (Medizin, lexikalisches Wissen) und galt als hochbegabt (bei der Einschulung konnte ich unbekannte Texte in deutsch (!) nahezu fehlerfrei lesen und hatte einen weitreichenden Wortschatz in medizinischer Terminologie). Um dem damaligen Befund "auf den Zahn zu fühlen", geschweige denn mich oder gar meine Eltern davon in Kenntnis zu setzen, reichte das den Erziehern wohl nicht. Doch da ich relativ gut mit den anderen Kiddies "mithielt", hatte ich selbst keine Nachteile durch dieses unverantwortliche Ignorieren.
Nach einigem Hin und Her landete ich schließlich im tiefen Osten Deutschlands, wo ich ein akzeptables Abitur bestand und mir somit alle Wege offen standen. Eigentlich.
Nach der Schule (ab Herbst 2011) verfiel ich in eine Depression. Soweit ich es aus Jetziger Sicht nachvollziehen kann, entstand diese durch eine Identitätskrise, die sich all die Jahre aufgestaut hatte (ich habe selbstverständlich gemerkt, dass ich "anders" bin als Gleichaltrige, wusste aber nie, warum). Das Fass zum Überlaufen brachte letztendlich eine misslungene Berufsausbildung; der Betrieb hatte mich schon nach 4 Wochen gekündigt, da "der Beruf nicht zu mir passe". Da ich in besonders schlimmen depressiven Episoden meine Körperhygiene vernachlässigte (Antriebs-und Motivationslosigkeit), litten auch meine Zähne darunter. Doch als meine Mutti Ende 2014 zufällig (wohl der beste Zufall meines bisherigen Lebens) den damaligen Asperger-Befundbericht fand und nach gründlicher Internetrecherche für mich selbst fest stand "Das ist das fehlende Puzzlestück!", fasste ich wieder neuen Mut, meine Zähne richten zu lassen.

Soweit zur "Anamnese". Da ich meine Angst vor Zahnbehandlungen nicht mal mir selbst gegenüber rechtfertigen konnte (teilweise kann ich stundenlang OP-Videos auf Youtube gucken, ohne dass mir mulmig wird ->paradox), musste die Begründung für die Angst im (mittlerweile von 2 unabhängigen Stellen diagnostizierten) Asperger-Autismus liegen.
Autismus-Spektrum-Störungen, zu denen auch das Asperger-Syndrom gehört, zeigen sich durch Auffälligkeiten in 2 Bereichen: Sensorische Wahrnehmung und Soziale Interaktion. Das autistische Gehirn wird schnell überlastet, wenn zuviele Reize bzw, Informationen eintreffen. Ich gehe davon aus, dass ihr mir zustimmt, dass eine Zahnbehandlung eine extrem reizreiche Situation darstellt: Lärm, blendendes Licht, körperliche Nähe, Eingeengte Situation, Kratzen/Ruckeln an den Zähnen, das sich in den gesamten Schädel ausbreitet etc...
In meinem Fall gehe ich nun davon aus, dass ich bzw. mein Gehirn über meine gesamte Zeit im Kinderheim damit "24/7" beschäftigt war, sich im Sozialen Gebiet anzupassen, unbewusst die "ungeschriebenen Regeln des Zusammenlebens" zu lernen und dazu noch aufpassen, dass ich nicht von den anderen (meist, im Gegensatz zu mir, schwer erziehbaren) Jungs plattgemacht werde. Daher gingen vermutlich die belastenden ZA-Reize im Wirrwarr meiner Neuronen verloren (oder wurden zumindest vor meinem Bewusstsein unterdrückt). Nun, da ich aus dem Heim raus bin und keinen so massiven "sozialen" Reizen mehr ausgesetzt bin, vermute ich, haben sich die "Zahnbehandlungs-Reize" wieder nach oben gebahnt.
Also in Kurzform: Nach dieser Selbst-"Psychoanalyse" bin ich überzeugt davon, dass meine Angst nicht auf die Behandlung an sich bezogen ist (siehe oben, Behandlungs-Videos kann ich ohne Probleme schauen, gehört sogar zu meinen Interessen), sondern auf die Reizbelastung, die ich als Autist um ein Vielfaches intensiver wahrnehme als Nicht-Autisten (An stressigen Tagen kann mich sogar ein einzelnes quäkendes Baby in der Straßenbahn komplett platt machen).

Dass ich nun den Charakter bzw. den "Ansatzpunkt" der Angst kenne und sie gedanklich nachvollziehen kann, hat mir sehr weitergeholfen: Ich scheue mich nicht mehr so sehr davor und dank der Autismus-Diagnose bin ich nun motiviert, einen "Neuanfang" zu wagen (einzelne Stationen könnt ihr in meiner Signatur herauslesen ;) ).

Also Reize, besonders akustische und visuelle + Scheu vor körperlicher Nähe. Ich habe mir, geleitet von Bewertungsportalen zu Angstspezalisten, eine Praxis in DD gefunden, die mir bis jetzt ganz gut gefällt. Der erste'Termin verlief ohne schlimme Überraschungen: Beratung/Befundaufnahme, kurz und gaaanz vorsichtig  :) in den Mund geschaut, bissl "geschimpft" (eher lieb gemeint, der Wortlaut war in etwa "Wir machen das so und so, und dann bringen wir Ihre schmuddeligen Zähne gemeinsam in Ordnung, ja?"). Mir wurde auf meine Schilderung meiner Hochsensibilität zu einer Behandlung unter Analgosedierung geraten, die ich auch wahrnehmen möchte. Für mich ist nach der Behandlung die Erinnerung an die Behandlung mit das Schlimmste. Und da ich von vornherein wusste, dass bei mir einiges gemacht werden muss, wollte ich mir diese immense Belastung ersparen. Also war meine nächste Aufgabe, einen Attest zu besorgen, der die Hochsensibilität bestätigt. Dieser wurde mir dann (noch vor Abschluss der Autismus-Diagnostik, obwohl der Befund prinzipiell schon klar war) geschrieben, von genau der Ärztin, die die diagnostischen Sitzungen mit mir durchführte - supi :)

Also habe ich mir einen neuen Termin zur Behandlungsplanung geben lassen. Bei diesem stellte sich dann heraus, dass die vorherige Zahnärztin nun woanders arbeitet und sich eine andere meiner annimmt. Da sie mir aber ebenso sympathisch war (und auch sie gaanz vorsichtig reingeschaut hat :) ), hatte ich nichts dagegen, dass sie mich nun behandelt. Da nahezu alle meine Zähne kariös sind und bei einigen Wurzelbehandlungen nötig wären, die sich allerdings nicht in einer Narkosesitzung durchführen lassen, habe ich mich mit ihr auf folgenden Plan geeinigt:

1. Narkosesitzung: 7 Zähne raus (alle 7er, oben rechts zusätzlich 5er, unten rechts zusätzlich 6er + 5er) + Füllungen soweit es die Zeit zulässt.
Rein hypothetisch könnten davon 6 Zähne wurzelbehandelt werden (einer ist schon WB, allerdings wäre nach entfernen der Füllung nur sehr wenig Zahnhartsubstanz übrig -> ungünstige Prognose).
Aufgrund der Läsionen garantiert auch eine WB nicht zu 100%, dass die Zähne Ruhe geben.
Die Erinnerung an die Behandlung stellt mein größtes Problem dar. Würde ich WB zulassen, könnte die Gefahr bestehen, dass ich abermals von den Bildern gelähmt werde und nicht zum ZA gehe.
Ich habe durch die Depression keine Berufsausbildung, beginne jedoch bald eine Berufliche Rehabilitation, werde mich also auf die Reha konzentrieren müssen. Langwierige WBs würden mich u.U. davon ablenken.


Also habe ich aus eigenem Anlass entschieden, die 7 größten Problemzähne gleich zu beseitigen (so wie die auf dem Röntgenbild aussahen (mind. 2 entzündete Wurzeln, ausgedehnte Karies), würden die womöglich selbst mit WB nicht lange mitmachen). Vielleicht werden das einige von euch, die WB tapfer ausgehalten haben, für übertrieben halten; vielleicht werde ich es selbst in einigen Jahren retrospektiv für übertrieben halten - doch ausschlaggebend ist mMn, was ich jetzt und für meine Psyche für das Beste halte. Durch die Asperger-Diagnose bin ich ehrlicher zu mir selbst, stehe zu meinen Makeln und blicke in die Zukunft optimistischer denn je; und ich möchte diese gute psychische Verfassung durch keine Zahnbehandlung ins Wanken bringen.
...Ich hoffe ihr versteht meine Ansichten bzw. könnt sie nachvollziehen :D
Aber weiter im Text...*g*

2. Narkosesitzung: 3 verbleibende 8er raus (einer wurde mir 2012 ohne große Schmerzen, Schwellung oder ähnliches gezogen), restliche Füllungen.

Zahnersatz wird auf Regelleistung/Modellgussprothesen hinauslaufen (ich beziehe Grundsicherung). Ersetzt werden 3 von den gezogenen Zähne (5er + 6er) plus Zahn 11 (OK mittlerer Schneidezahn rechts), den ich 2006 bei einem Fahrradsturz verloren habe. Schon damals wusste ich, dass ich mit dieser Zahnlücke gestraft bin :(
Ich bin etwas nervös wegen der Sedierung morgen, aber ich freue mich natürlich auch, dass ich endlich diese "Baustelle" in Angriff nehme :) Ich bin jetzt mit der Lücke vorne über 2 Jahre rumgelaufen - endlich ist Schluss^^
Sobald ich danach einigermaßen fit bin (13:00 soll's losgehen), berichte ich natürlich ausführlich :)

Leider lief nicht alles nach Plan.

Nachdem ich mit meiner Zahnärztin noch ein paar Fragen zur Behandlung besprochen habe, hatte ich ein Gespräch mit der Anästhesistin. Dabei hat sich herausgestellt, dass ich nicht nur einen Begleiter brauchte (der natürlich vorhanden war), sondern auch jemanden, der die Nacht über bei mir ist, falls mir irgendwas passieren sollte (Narkose-Nachwirkung o.Ä.). Da ich nicht darauf vorbereitet war, und meine Begleiterin leider auch nicht bei mir übernachten konnte (sie hat noch andere Leute, die sie betreut, außerdem wäre das zu kurzfristig), mussten wir leider einen neuen Termin vereinbaren.

Ich von mir enttäuscht, dass ich nach all den Kontrollen, Gesprächen, Sich-Selbst-Überwinden das nicht auf die Reihe bekommen habe...naja, weitgehend autark zu sein hat wohl auch seine Nachteile :(
Glücklicherweise war meine Zahnärztin sehr verständnisvoll, was mich dann auch etwas beruhigt hat...und ich konnte zum ersten Mal die Anästhesistin kennen lernen (wir hatten bisher nur im März telefonisch Kontakt).
...Und irgendwie kann ich ja das mit der "Jemand-der-über-Nacht-da-ist"-Sache verstehen...das Team will sich halt auch nur absichern, dass jemand da ist, falls es Probleme gibt.

Also findet meine erste Sitzung nun doch am 21.10 statt, die darauffolgende am 04.11.
Blöd, aber damit muss ich wohl irgendwie klar kommen :/
Nervt mich trotzdem...hab mich verrückt gemacht wegen nichts...wortwörtlich. Wenn ich in 4 Wochen dann hingehe, werde ich im schlimmsten Fall ein nervliches Wrack sein, weil ich mir Sorgen mache, ob nicht wieder irgendwas schief geht :( :( :(

Zu meiner Zahnbehandlung hat sich folgendes ergeben: Meine Assistentin hat heute mit der Narkoseärztin geredet. Letztere hat uns nahegelegt - aufgrund des Umfangs der Eingriffe/Narkosen (mind. 2 ambulante Termine) und der Tatsache, dass ich keinen nahen Angehörigen bei mir habe - dass ich die Narkosebehandlung am besten im örtlichen Uniklinikum durchführen lassen sollte.
:schock:



Das saß. Das würde bedeuten, komplett neues Personal - anderer Narkosearzt (meine geringere Sorge) plus anderer ZA. Was, wenn er/sie auf meinen Zahnstatus nicht so verständnisvoll reagiert? Was, wenn er/sie mit Autisten/Hochsensiblen nicht umzugehen weiß? Was, wenn er/sie nicht 100%ig weiß, was beim Eingriff gemacht werden soll, und irgendwas vermurkst wird?
:S
:cursing:


Doch recht schnell meldete sich dann auch der rationale Teil meiner Selbst:

1. kann eine Narkose im Klinikum deutlich länger aufrechterhalten werden als eine ambulante --> Der komplette Behandlungsplan könnte in einer Sitzung realisiert werden. Könnte.
2. würde ich mindestens 1 Nacht im Klinikum verbringen --> falls es (Umfang/Dauer des Eingriffs/der Narkose, Blutungen, Schmerzen o.Ä.) Komplikationen gäbe, müsste ich weder auf einen Krankanwagen warten noch durch die halbe Stadt eiern - professionelles Personal wäre "direkt vor meiner Nase"

3.: was meine Sorgen über den/die neue_n ZA etwas abmildert: seeehr viel werde ich von der Behandlung ohnehin nicht mitbekommen, also könnte man das hinnehmen. Aber dennoch inständig hoffen, dass der/die ZA nett ist.
4. besteht die Möglichkeit, dass ich mir die Räumlichkeiten (naja, nicht die Behandlungsräume, sondern die "grobe Architektur") des Klinikums anschaue ---> wenn mir zumindest die Umgebung vertraut ist, reduziert das eventuell meine Anspannung.
5. hat mir meine Assistentin zugesichert, beim Vorstellungsgespräch mitzukommen. So hätte ich a) eine Person meines Vertrauens --> eventuell weniger Anspannung, und b) eine Zeugin bei der Behandlungsbesprechung --> reduziert das Risiko, dass etwas falsch verstanden wird bzw. dass beim Eingriff gemurkst wird.

Naja, lange Rede kurzer Sinn: nach wenigen Minuten habe ich mich schließlich, entgegen meinen Sorgen und Ängsten, für die Narkosebehandlung im Uniklinikum entschieden. Rationales Denken 1 - Kopfkino 0
 :P

Meine Assistentin befürwortet natürlich die Entscheidung, und ich denke, wenn ich ein paar Nächte drüber schlafe, werde ich sie auch komplett akzeptieren können - auch mein "Angstpatienten-Teil"

Soo...nach längerer Zeit gibt es wieder Neuigkeiten, doch erstmal wünsche ich allen Usern hier ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr :)

Ich war heute zur Vorstellung am Uniklinikum und habe schon im Vorfeld damit gerechnet, dass es ein überfordernd turbulenter Tag sein wird, was sich auch recht bald bestätigte. Die Ambulanz war, salopp gesagt, ein "kontrolliertes Chaos", und ich habe mit meiner Begleiterin die ganze Zeit gescherzt, dass der/die Zahnarzt/Zahnärztin meine ganze Aufregung von der Anmeldung+Warten dann "absorbieren" muss. Ganz ehrlich, mir war eigentlich gar nicht nach scherzen - mangels richtigem Wartezimmer saßen die (geschätzt 30) Patienten praktisch auf dem Korridor, Kinder schrien, ständig kam jemand zur Tür rein und raus - für einen hochsensiblen Autisten wie mich war das schon schwer auszuhalten, und vom "heißen Stuhl" war ich noch 2 Wände getrennt.
Als ich dann an der Reihe war, ging es eigentlich recht flott, ein freundlicher Zahnarzt (in Weiterbildung) hat mich kurz (und vor allem schmerzlos  :anbet: ) untersucht und mich anschließend an die konservierende Zahnheilkunde verwiesen. Da sowohl Zähne gezogen, als auch gefüllt werden müssen, sollten jene Fachärzte auch mal "einen Blick rein" werfen. Die dortige Ärztin war ebenfalls sehr vorsichtig, hat jeden Schritt vorher erklärt und nicht einfach drauf los gemacht (für jemanden wie mich sehr, seeehr wichtig!!). Also hat sich das Personal im "Reizüberflutung-bei-Autisten-ausgleichen" ausgezeichnet bewährt, so wie ich zu Beginn gehofft hatte^^
Beim Gespräch mit dem 1. Zahnarzt (Abteilung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie) war nach kurzer Zeit auch der Oberarzt zur Beratung da, das vermittelte mir auch ein gewisses Bild von Professionalität im "groben Bild des Chaos" in der Ambulanz.


Nach 4 Stunden und zusätzlich 2 Röntgenaufnahmen wurde ich dann mit 2 Terminen entlassen: Dem endgültigen OP-Termin und einem Termin für Anästhesievorstellung + OP-Planung.

Nun habe ich genug Zeit, um alles in Ruhe sacken zu lassen...bin trotz allem mit mir (und vor allem den 2 Zahnärzten) schwer zufrieden :)



Das ist meine Story...und gleichzeitig meine "Achillesferse". Ich habe trotz meiner anspruchsvollen Kindheit und Jugend einen gesunden Charakter bewalten, eine Depression überwunden und mein Leben nach dieser wieder halbwegs aufgebaut, alleine diese Sache zeichnet mich noch (physisch). Bitte habt Verständnis und zerfetzt mich nicht, weil ich es dazu habe kommen lassen *duck*

Offline ulfert

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Re: Traut euch!
« Reply #61 on: 28. January 2015, 15:39:39 PM »
@Sleeper
Ich kann dir nur viel Erfolg, Glück und Gesundheit auf deinem weiteren zahnmedizinischen Weg wünschen!
Bei soviel Problemen kann ich garnicht mitreden.
Vertrau den Fachärzten und lass dein Gebiss, wie geplant sanieren !
Vielleicht hast du im Rahmen der Behandlungen, die eine oder andere Begegnung mit einer netten Zahnspangenträgerin.
Mach was draus !

ulfert

Offline osiris

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Re: Traut euch!
« Reply #62 on: 29. December 2015, 02:59:30 AM »
Traue mich, ich stehe auf Zahnspangen denke seit ich 14, ich wollte immer eine tragen aber hattennie die Gelegenheit .
Jetzt bin ich 24 und habe ein Termin mit ein KFO gemacht. Ich habe Angst davon, wie es weiter gehen werde, ich will eine Spange aber mit mein arbeit und Familie Habenichts ein bisschen Angst wie sie reagieren werden.
Mein erster Termin wird der 20 Januar sein. Hattenheute ein Telefon mit der KFO und freue ich mich im Warte Saal zu sein.
Ich werde weiter Posten um das zukünftige treatment zu erkundigen
Habt ihr Erfahrung von diverse Leute wie sie vor Erwachsene mit Zahnspangen reagieren ? Merci

Offline TomBraces

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Re: Traut euch!
« Reply #63 on: 08. January 2016, 14:10:11 PM »
Hey Osiris!
Finde ich voll Cool das du das machst.. ich bin jetzt 30 und habe mir jetzt auch ne spange machen lassen von kfo. wir können gerne mal drüber quatschen und uns austauschen.. schreib doch mal.. grüsse piet

Offline neo023

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Re: Traut euch!
« Reply #64 on: 20. June 2016, 18:10:44 PM »
Hallo zusammen,

ich habe das gleiche Problemchen wie osiris. Bin 23 Jahre alt und habe krumme Zähne. Einerseits würde ich gerne grade Zähne haben wollen, weiß aber nicht, wie Freunde oder meine Arbeitskollegen reagieren werden, wenn ich mit einer Zahnspange auftauche. Habe dann im Internet etwas recherchiert und diese Seite mit Zahnspangen für Erwachsene gefunden http://anonym.to/?http://www.frankfurt-kieferorthopaedie.com/erwachsene.html.
Die erste Variante ohne die Drähte interessiert mich sehr, da man sie wohl kaum sieht.

Habt ihr mit so einer Spange Erfahrung? Ist sie wirklich kaum sichtbar? Wie fühlt sich das im Mund an und kann man mit so einer Spange noch normal reden? Wie oft muss man sie am Tag tragen?
In der Schule hatten manche Freunde von mir eine lockere Spange und beim Reden hat man doch sehr gehört, dass etwas im Mund ist, was das Reden erschwert.

Freue mich auf Feedback

Offline motzkuh

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Re: Traut euch!
« Reply #65 on: 20. June 2016, 19:21:16 PM »
Hallo!

Habt ihr mit so einer Spange Erfahrung?

Ja!

Ist sie wirklich kaum sichtbar?

Ja, bei mir hat die wirklich niemand gesehen!

Wie fühlt sich das im Mund an ...

Wie eine dünne Kunststoffschicht über den Zähnen. Schön glatt. Wenn sie nicht drückt (was bei neuen Schienen der Fall ist, da sie die Zähne bewegen), spürt man sie praktisch nicht.

und kann man mit so einer Spange noch normal reden?


Ja, man hört absolut keinen Unterschied!

Wie oft muss man sie am Tag tragen?

Immer, außer zum Essen und Zähneputzen.

LG
Motzkuh



Offline osiris

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Re: Traut euch!
« Reply #66 on: 20. June 2016, 20:25:29 PM »
Hallo Neo023
Ich bin jetzt seit 4 Monate Spange, Träger oben ceramic brackets wie auf deinen Link und unten Metal beackerst.
Trage auch seit 2 Monaten Elastics.

Kollegen und Familie haben sehr gut reagiert und ich habe nur gute Kommentare bekommen sogar Leute wo mich unterstützen und finden gut.

Ich bin jeder Tag mit Kunden und nur einmal hat je,and etwas gesagt aber sonst finde ich es super.

Wie es im Mund fühlt am Anfang ist es unnatürlich und ich hatte ein Lisp. Haber gewöhnst dich sehr schnell.

Mit die elastisch war am Anfang schwierig sie ein zu machen ich brauchte etwa 10 min beim KFO um es zu Schafen.

Jetzt fühle ich mich ganz normal mit zahnspange.

Wenn du noch Fragen hast kannst du mich gerne fragen.

Ich empfehle dir es zu machen, jetzt finde ich dass es meine bester Beschluss ist und würde es wieder machen.



Offline neo023

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Re: Traut euch!
« Reply #67 on: 21. June 2016, 11:52:38 AM »
Hallo osiris,
hallo motzkuh,

vielen Dank für die hilfreichen Antworten! :-)
Das klingt ja sehr vielversprechend, wenn man sie wirklich kaum sieht und spürt und sonst nicht durch die Spange gestört wird.
Auch wirklich toll, dass die Menschen in eurer Umgebung das unterstützen. Habe in anderen Foren auch schon vom Gegenteil gelesen (Mobbing im Job).

Werde mir das nochmals gut durch den Kopf gehen lassen und mal einen Termin beim KFO machen. Denke aber, dass ich das Risiko eingehen werden. Das sind mir gerade Zähne wert ;-)

Offline Buitenbeugel84

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Re: Traut euch!
« Reply #68 on: 26. June 2016, 03:39:35 AM »
Hallo ich bin jetzt 32 und stehe total auf Zahnspangen überwiegend auf feste.
Ab wann ich darauf gekommen bin weiß ich auch nicht mehr aber ich denke so mit 11 oder 12.
Ich weiß noch dass meine Schwester eine lose hatte diese aber nie getragen hat da war ich so ca. 6-8 Jahre alt und ich die eigentlich ziemlich ekelhaft fand. Mit ca. 10 oder 11 Jahren sollte ich auch eine zahnspange bekommen aber da meine Schwester ihre nie getragen hat meinte meine Mutter "Nein der wird sie genau so gut tragen wie seine Schwester also nie". Ich kann mich noch ein bisschen dran erinnern das der Zahnarzt meine Mutter überreden wollte von wegen es gibt doch auch feste die er nicht raus nehmen kann aber es blieb bei Nein leider. So kurz danach kam der Faible zu Zahnspangen denke ich. Aber der 6.Klasse bekam mein bester Freund eine feste und ich war total begeistert davon und fragte wieder meine Eltern hatte natürlich immer noch schiefe Zähne aber es hieß immer noch Nein. 7. bis 9. Klasse kamen natürlich immer mehr feste Zahnspangen dazu und mein Faible dazu wurde immer stärker. Hatte in der Zeit mehrere "Freundinnen" mit Zahnspangen zum teil mit headgear zum teil mit richtig fiesen festen Drahtgestellen. Damals waren nur küsse drin ist halt nicht so wie heute. Meine damalige Nachbarin die so alt War wie ich, denke so 14 -15 hatte eine "Doppeldecker Zahnspange" so nannte sie die früher mit Außenspange "Headgear" und kopfband. Als sie damals fertig War damit durfte sie die wohl behalten inkl. Headgear also sie hatte echt viele zahnspangen so lange ich denken kann am Anfang diesen Schnuller mit Draht davor bis zur festen die sie mit 25 oder so raus bekam aber das weiß ich nicht genau sah sie später eher nur noch selten. Auf jeden Fall diese mit headgear schmiss ihre Mutter damals weg und ich habe sie dann wieder aus dem Müll geholt. Das war zu diesem Zeitpunkt meine leider nicht eigene Erfahrung mit einer Zahnspange. Ich hatte diese ein paar Monate bis sie irgendwann kaputt ging und sie weg schmiss. Aber ich wollte immer noch eine feste. Dann kam das Internet und es wahr echt gigantisch was es da alles so gab an Bildern und etc. So mit 16 hatte ich eine neue Freundin die nach ca. einem halben Jahr der Beziehung eine feste zahnspange eingesetzt bekommen hat was ich wirklich nicht wusste und sie mich total überrascht hat und ich es natürlich toll fand. Sie hat diese mit 18 bis 18 1/2 raus bekommen was ich natürlich schade fand aber nicht wirklich ein Grund wahr deswegen sie zu verlassen. Aber leider nach ca. 6 Monaten doch der Fall wahr aber nicht wegen der spange. Sondern ach egal. Von 19 bis 28 Jahren drehte sich mein Leben eigentlich weniger um zahnspangen mal ab und an die eine oder andere gesehen aber nichts großartiges. Mit 28 kam der Faible wieder stark zurück warum auch immer. Habe aber leider bis heute immer noch keine feste zahnspange habe zwar einen zahnschutz mit brackets und headgear aber eine richtige feste zahnspange ist das auch nicht. Und ich will das ganze Gefühl selbst eine zu besitzen immer noch haben was in nächster Zeit vielleicht in Erfüllung gehen könnte aber mal schauen! So das wahr so ziemlich meine Geschichte über mein Zahnspangen Faible

Offline Ingo

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Re: Traut euch!
« Reply #69 on: 26. June 2016, 07:40:18 AM »
Wenn deine Zähne nicht zufällig von selber gerade geworden sind, wäre es doch absolut naheliegend, sie vom einem Kieferorthopäden begradigen zu lassen. Mit 32 solltest du doch schon soviel Geld verdient haben, um dir das leisten zu können.