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Author Topic: Presseberichte  (Read 54715 times)

Offline yoghurt

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Presseberichte
« on: 08. December 2007, 12:49:58 PM »
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 08.12.2007)


Comeback der Eisenzähne

Mütter in Minirock und rosa Sweatshirt, Zwillingsschwestern ihrer Töchter auf dem Schulweg. Väter weit jenseits der 50 in den gleichen ausgefransten Jeans wie ihre Söhne im Gymnasium: Der generationenüberschreitende Partnerlook ist in Mode. Nicht leicht, den Vater vom Sohn, die Mutter von der Tochter zu unterscheiden. Mit ihren Baseballmützen, Lederhosen und wippenden Pferdeschwänzen bevölkern pubertierende Erwachsene die Straßen von Berlin.

Nun jedoch scheint diese regressive Nachahmung ein beunruhigendes neues Stadium erreicht zu haben. Bis vor einiger Zeit war die Zahnspange ein Übergangsritus der Adoleszenz, vergleichbar der Jugendakne und dem ersten Rockkonzert … Man war stolz darauf. Schließlich wollte man nicht sein ganzes Leben ein Hamsterprofil behalten! Und man war bereit, die erheblichen logistischen Probleme auf sich zu nehmen: Wie kann es zum ersten Kuss kommen, wenn man diese Konstruktion aus Stahldraht im Mund hat? Wenn zwei verliebte Spangenträger sich küssen, verhaken sie sich dann nicht ineinander? Wie soll man Karamellbonbons essen? Kaugummi kauen? Querflöte spielen? Oder auch nur lächeln, ohne auszusehen wie eine Egge mit ihren Eisenzähnen?

Alles nicht so wichtig. Eine Zahnspange tragen bedeutete, dass man die Schwelle zum Erwachsenenalter überschritt. Jeder wollte so etwas. Als Kind bastelte ich mir einen furchterregenden Apparat: ein Draht, den ich mit zwei Kaugummis an die Backenzähne klebte. Die Mädchen in meiner Klasse spielten am liebsten „Zahnspange“. Und wir waren sehr wütend auf den Zahnarzt, als der befand, dass wir gar keine brauchten.

Doch welcher Erwachsene im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte lässt sich freiwillig dieses Folterinstrument in den Mund zwängen, mit seinen Gummibändern, seinen Stahlplättchen, die einem den Gaumen aufschneiden, seinen Schrauben und Rädchen? Wer hat schon Lust, mit halbgeöffnetem Mund zu schlafen und ins Kopfkissen zu sabbern? Unverständliche Sätze zu lispeln? Mit einer Stimme wie eine Comicfigur? Wer möchte allmorgendlich seine Prothese mit einer Kukidenttablette in ein Glas versenken wie die alten Leute im Seniorenheim?

Betrachtet man die Münder voll Metall und Keramik, die bei Berlinern der Generation 40 plus zu sehen sind, so könnte man auf den Gedanken kommen, dass es sich dabei um ein hochmodernes Accessoire für Erwachsene handelt. Piercing, Lifting, Botox, Fettabsaugen und Wonderbra genügen nicht mehr für die Illusion der Vollkommenheit … Berlin träumt von einem Lächeln à la Hollywood, von einer Reihe Zähne so ebenmäßig wie die Tasten eines nagelneuen Steinway. Schöne Zähne sind zum Prestigeobjekt geworden, zum Symbol für sozialen Aufstieg und ein erfolgreiches Leben. Man kann sich sogar Zahnspangen aus Golddoublé gönnen. Zahnspangen are a girl’s best friend!

Jeder hat das Recht, die Fehlbauten der Natur nachzubessern. Die Zeiten sind vorbei, als ganz Frankreich sich darüber aufregte, dass François Mitterrand, frischgebackener Präsident der Republik, sich seine spitzen Schneidezähne hatte abschleifen lassen. Seine Medienberater hatten ihn gewarnt: Die präsidialen Schneidezähne verliehen dem Mann an der Spitze Frankreichs das Aussehen von Dracula – für die Steuerzahler ein ziemlich beunruhigender Anblick. Eitelkeit! Betrug! Frankreich war entrüstet.

Die Zeiten haben sich gründlich geändert. Berlusconi hat sich liften lassen wie eine gealterte Operndiva, Sarkozy trägt diskrete Keilabsätze, und wir verzichten darauf, den Namen eines berühmten deutschen Politikers zu nennen, der auch mit 63 Jahren noch immer ebenholzschwarzes Haar trägt. Milchzähne und Glatze, goldene Zahnspangen und Hitzewallungen … wo wird dieser große Cocktail aus Lebensaltern noch enden.

Aus dem Französischen

von Elisabeth Thielicke.


Quelle: http://anonym.to/?http://www.tagesspiegel.de/meinung/Kommentare;art141,2435097




Offline Winfried

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Re: Comeback der Eisenzähne
« Reply #1 on: 10. December 2007, 20:33:13 PM »
Die Mädchen in meiner Klasse spielten am liebsten „Zahnspange“.

Was ist das denn für ein Spiel?

Offline Winfried

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Re: Comeback der Eisenzähne
« Reply #2 on: 10. December 2007, 20:40:47 PM »
im Zusammenhang mit diesem Bericht fällt mir mein Beitrag vom 02.05.2007 wieder ein:

Hallo,

ich war am Wochenende in Berlin. Mir sind dort sehr, sehr viele weibliche Erwachsene (> 20 Jahre) mit festsitzenden Zahnspangen aufgefallen.
Sofern ich es aus den Gesprächen hören konnte, waren bis auf eine Ausnahme alles Deutsche.

Ist das schon einmal jemandem aufgefallen? Was sagen die Berliner Foren-Mitglieder dazu?

Berlin ist wahrlich eine Reise wert...  ;D

Winfried.

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #3 on: 18. December 2007, 09:23:20 AM »
"Eine Spange gegen den Zahn der Zeit", Hamburger Abendblatt, 12. Dezember

Von Armgard Seegers

Frauen, die mit 45 noch bauchfrei gehen, 50-jährige Männer, die rollerbladen. Mein Gott, was tun Menschen nicht alles, um jünger zu wirken. Und dabei ist von Fettabsaugen und Bauchstraffung noch gar nicht die Rede.

Das Motto "Wer schön sein will, muss leiden" wird allgemein akzeptiert. Komisch eigentlich. Wo doch jeder sehen kann, dass der eine als Roland Koch zur Welt kommt und der andere als Brad Pitt. Wer nicht ganz zur Pitt-Fraktion zählt, fängt am besten damit an, die Launen, die die Natur an ihm verübt hat, durch ein Lächeln zu überspielen. Wirkt fast immer.

Allerdings nicht, wenn man mit dem neuesten Trend in Sachen Schönheitskorrekturen - völlig zu Unrecht als "ästhetische Chirurgie" bezeichnet - konfrontiert wird, der Zahnspange für die Generation 40 plus. Die tut zwar weh, macht aber, obwohl vom Träger anders beabsichtigt, echt hässlich. Dafür erinnert sie so fatal an Jugend und Pubertät, dass man diesen Effekt wohl demnächst nur noch dadurch steigern kann, dass man sich Akne-Narben eintackern lässt.

Dieses Ungetüm aus Silberverdrahtungen und Stahlplättchen sieht so fürchterlich aus, dass der Riese Richard Kiel 1979 in "Moonraker" damit James Bond erschrecken musste. Plötzlich ist es bei Erwachsenen in Mode. Viele haben in ihrer Jugend das Tragen der Spange verweigert, weil sie Angst hatten, sie könnte sich beim ersten Kuss verhakeln, oder damit könne man nie eine anständige Kaugummiblase hinbekommen. In reiferem Alter, da diese Probleme ad acta gelegt sind, gilt die Zahnklammer als dekoratives Accessoire, das die Jugendlichkeit betont.

Natürlich hat jeder das Recht, dort, wo sich im Mund nicht das Modell "Gartenzaun", sondern Draculazähne, Über-, Unter- oder offener Biss befinden, optisch nachzubessern. Schnapp- und Mundatmung, nächtliches Röcheln oder Sabbern dürften allerdings mit einer Eisenverdrahtung im Mund eher zu- als abnehmen.

Wir haben uns ja optisch schon an vieles gewöhnt: Frauen ohne Dekolleté kommen plötzlich prall aufgepumpt daher. Ehemals Schütterhaarige verfügen nun über einen Kopf, der mit einem Bärenfell zur Winterzeit konkurrieren könnte. Aber Zahnspangen und Falten, das passt irgendwie nicht zusammen. Vielleicht sollten die Spangenfans mal daran denken, dass sie ihre Ungetüme gelegentlich in Kukident baden müssen. Wie echte Senioren.


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Kommentare dazu:

Modetrend? Ein Artikel empört die Leser
Wie jugendlich ist die Zahnspange?
Niemand trägt eine Zahnspange nur zum Spaß, sondern dafür gibt es handfeste medizinische Gründe, so der Tenor vieler Zuschriften.
Glauben Sie wirklich?




Selten habe ich mich über einen Artikel so geärgert wie über diesen. Glauben Sie wirklich, dass es eine Freude ist, in der von Ihnen angesprochenen Altersgruppe noch mit einer Zahnspange durch die Gegend zu laufen? Ich glaube kaum, dass jemand jahrelang mit etlichen Einschränkungen leben möchte, nur der Schönheit wegen. Meine Zähne z. B. wurden in der Jugend korrigiert, nur leider hat mein Kieferorthopäde sein Handwerk nicht verstanden. Übrigens habe ich weder vor noch nach der Spange unter nächtlichem Röcheln oder Sabbern leiden müssen.

U. Bandow, Hamburg


Respektlos

Ich bin 44 Jahre alt und trage seit zwei Jahren eine feste Zahnspange. Ich habe eine Menge Erwachsene kennengelernt, die Zahnspangen tragen. Keiner hatte eine Zahnspange aus Modegründen, um dem Jugendwahn zu frönen oder sich in die Pubertät zurückzuversetzen. Wenn Sie mal nachrechnen, ist die Generation 40 plus in den 60er-Jahren geboren. In den Siebzigern achtete man noch nicht so sehr auf kieferchirurgische Korrekturen. Heutzutage ist das Bewusstsein bezüglich des Zustandes des Gebisses viel größer. Außerdem sind die Möglichkeiten der Gebisskorrektur sehr vielfältig. Alle, die ich bisher mit Zahnspange kennenlernte, hatten eine medizinische Indikation. Die Respektlosigkeit, mit der Sie auf die Hässlichkeit der Zahnspangen hinweisen, ist schon bemerkenswert.

Iris Büchner-Horstmann, Hamburg


Neidisch

Der Artikel ist ärgerlich und peinlich. Mit detaillierten Kenntnissen in Kieferorthopädie glänzt die Autorin jedenfalls nicht. Eine Korrektur von Zahnfehlstellungen im Erwachsenenalter hat so gar nichts damit zu tun, sich ins Jugendalter zurückzuversetzen. Jeder weiß das, der jemals eine solche Behandlung ertragen musste. Was ist schlimm daran, nach der Behandlung mit schönen Zähnen durch die Welt zu gehen? Ist die Autorin vielleicht neidisch und muss ihre Zähne bereits in Kukident baden?

Marion Schlichting-Erb, Hamburg


Festgefahren

Aha, ein bauchfreies Oberteil anziehen oder sich mit Rollerblades fortbewegen darf man nur bis zu einem gewissen Alter. Darüber hinaus darf man keinen Spaß mehr daran haben. Tut man es dennoch, will man jung erscheinen. Möglicherweise fahre ich auch nur auf meinem Tretroller (Kickboard), um mich bei Kindern und Jugendlichen anzubiedern und nicht, weil ich damit schneller zur Bahn komme. Höchstwahrscheinlich kleiden Sie sich dann ab 40 nur noch in Beige, lassen das Rad im Keller stehen und kaufen sich vorsorglich schon mal Gesundheitsschuhe. Herzlichen Glückwunsch zu dieser festgefahrenen Lebenseinstellung.

S. Wilhelm, per E-Mail


Sachlich-fachlich

Was treibt eine Journalistin zu solch grotesken Schilderungen, was treibt einen Chefredakteur, solch einen Artikel auf der Titelseite einer seriösen Tageszeitung zu platzieren? Ich bin neugierig und besorgt: Haben Sie bei sich oder in Ihrem Umfeld die von Ihnen beschriebenen Erfahrungen tatsächlich gemacht? Dann kann es wohl kaum bei einem seriösen, das heißt zertifizierten Fachzahnarzt für Kieferorthopädie gewesen sein: Es gehört zu unseren ärztlichen Aufgaben, sachlich-fachlich zu beraten und aufzuklären, gewissenhaft und lege artis zu behandeln gemäß medizinischer Diagnose und Indikation sowie jeden Schritt ärztlichen Handelns schriftlich zu dokumentieren.


Darüber hinaus sorgen Kontrollorgane wie Zahnärztekammer, Kassenzahnärztliche Vereinigung und das Gutachterwesen dafür, dass bei kieferorthopädischen Behandlungen die medizinische Indikation eine grundsätzliche Beachtung findet. Keinesfalls wird unser Handeln bestimmt von abgefahrenen Modetrends und Gelüsten aus der Sadomaso-Szene. Patientenverhaltensweisen und Behandlungsverläufe wie von Ihnen beschrieben sind mir trotz langjähriger fachzahnärztlicher Berufserfahrung nicht bekannt.

Dr. Cornelia Kroker-Wawrzinek(Kieferorthopädin), Hamburg



Quelle:
http://anonym.to/?http://www.abendblatt.de/daten/2007/12/12/826557.html
http://anonym.to/?http://www.abendblatt.de/daten/2007/12/18/828668.html

Offline ulfert

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Re: Presseberichte
« Reply #4 on: 18. December 2007, 18:27:14 PM »
Hallo allerseits,

ich denke mal, trotz aller, berechtigter Kritik an dem Artikel von Frau Seegers, gibt sie doch das wieder, was viele Mitmenschen denken.
Nur sie sprechen den Spangenträgern gegenüber nicht darüber, wahrscheinlich aus Höflichkeit oder Coolness.

Aber es gibt ja, wenn auch begrenzt, ebenso positives Feedback zum Spangetragen.

ulfert

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #5 on: 06. February 2008, 20:11:34 PM »
Stern, Artikel vom 24. Januar 2008


Wenn der Rücken Zahnschmerzen bereitet

Ganzheitlich arbeitende Kieferorthopäden betrachten nicht nur das Gebiss, sondern auch Wirbelsäule, Beine, Füße. Zahnschmerzen, so glauben sie, haben ihre Ursache oft im Bewegungsapparat - und können viele andere Beschwerden auslösen.

Eine Fehlstellung der Zähne kann zu massiven Kopf- und Rückenschmerzen führen. "Kiefer und Wirbelsäule sind als Einheit zu sehen", erklärt Werner Becker, Präsident des Bundesverbands der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland. So gehe ein so genannter Kreuzbiss, bei dem die unteren Frontzähne über die oberen beißen, oft mit einer Skoliose, einer seitlichen Verbiegung der Wirbelsäule, einher. "Da gibt es eindeutig eine Wechselwirkung", sagt der Professor. Daher betrachten ganzheitliche Kieferorthopäden nicht nur Zähne und Kiefer, sondern das gesamte Bewegungssystem.

Beinlänge und Fußstellung wirken auf die Zähne
Derzeit gibt es in Deutschland nach Schätzung Beckers etwa 250 bis 300 Kieferorthopäden, die ganzheitlich arbeiten. Sie haben die übliche Ausbildung zum Kieferorthopäden abgeschlossen und darüber hinaus an entsprechenden Fortbildungen teilgenommen. "Das Interesse von Seiten der Patienten an unserem Ansatz ist in letzter Zeit gestiegen und steigt immer weiter", sagt Becker. Ob und in welcher Höhe sich die gesetzlichen Krankenkassen an den Kosten für eine ganzheitliche Therapie beteiligen, ist unterschiedlich.

Dass Zahnstellung und Bewegungsapparat in einem Zusammenhang stehen, lässt sich nach Auffassung von Kieferorthopäden leicht nachvollziehen: "Stellen Sie sich ohne Schuhe locker aufrecht hin, öffnen Sie den Mund und schließen ihn langsam wieder. Beobachten Sie dabei, wo sich Ihre Zähne zuerst berühren", rät Elisabeth Heller, die in Rostock als ganzheitliche Kieferorthopädin arbeitet. "Danach legen Sie etwas unter einen Fuß, zum Beispiel ein dünnes Buch, stellen sich wieder locker hin und wiederholen die Übung. Bemerken Sie, dass jetzt andere Zähne zuerst in Kontakt kommen?"
 
Eine Änderung der Körperhaltung führe nämlich zu einer Änderung der Zahnstellung, erklärt Heller. Daher untersuche sie bei Zahn- und Kieferanomalien auch die Fußstellung, die Beinlängen, das Becken und die Halswirbelsäule. "Wenn sich ein Zusammenhang ergibt, gilt es herauszufinden, welches Problem das andere bedingt", sagt Heller.

Wachstum lenken statt Zähne ziehen
Auch schlechte Aussprache, Kopfschmerzen und sogar Tinnitus können durch Kieferprobleme mitausgelöst werden. So erklärt Brigitte Blum, Sprecherin der Initiative Kiefergesundheit, die Zusammenhänge: Bei einem tiefen Biss, beziehungsweise einem Steilstand der Oberkieferfrontzähne wird die Beweglichkeit des Unterkiefers eingeschränkt. "Es ergibt sich ein verstärkter Belastungsvektor Richtung Kiefergelenk, Gelenkkapsel, äußerem Gehörgang und Schädelbasis." Eine entsprechende Therapie könne daher auch bei Tinnitus, Nacken- und Schulterproblemen helfen.

Anders als schulmedizinisch orientierte Kieferorthopäden lehnen es ihre ganzheitlich arbeitenden Kollegen ab, zur Gebissregulation Zähne zu ziehen: Gesunde Weisheitszähne zu entfernen, um einen Engstand der Frontzähne zu verhindern, hält Becker für Quatsch. Ein Zahn solle nur dann gezogen werden, wenn er kaputt sei oder ein extremes Hindernis darstelle.

Außerdem pocht Becker auf die Einzigartigkeit jedes Gebisses: "Nicht jeder hat die gleichen Zähne", sagt er. Während die herkömmliche Kieferorthopädie von Normmaßen ausgehe, sähen ganzheitlich arbeitende Zahnärzte den Menschen als Individuum. "Wir versuchen, das Wachstum in die richtigen Bahnen zu lenken oder gehemmtes Wachstum anzuregen", sagt Becker. Nach Abschluss der Behandlung habe der Patient ein Gebiss, das der Norm der Schulmedizin ähnlich sei.

Alternativen zur fest sitzenden Spange
Die ganzheitliche Therapie sieht meist keine fest sitzenden Zahnspangen vor. Oft bekommen die Patienten stattdessen einen so genannten Bionator - eine lose im Mund liegende Apparatur. Das Gerät übt keinen Druck auf die Zähne aus, sondern soll durch eine Sogwirkung im Mund das Zahn- und Kieferknochenwachstum stimulieren. Normalerweise soll der Patient den Bionator mindestens 14 Stunden am Tag tragen und damit auch sprechen. Blum sagt: "Kinder müssen das Gerät also nachmittags und nachts tragen. Um damit sprechen zu können, müssen sie anfänglich erstmal üben."

Doch wie Heller erklärt, ist diese Art der Therapie nicht für jeden Patienten geeignet. "Es kommt da sehr auf die Motivation des Patienten an", sagt sie. "Er muss begreifen, dass der Behandler keine Werkstatt ist, sondern er sich selbst behandelt. Der Therapeut ist nur ein Begleiter." Ergänzend können weitere Therapien wie Krankengymnastik zur Verbesserung der Haltung oder Logopädie zur Verbesserung der Atmung und Aussprache nötig werden.

Manchmal empfehlen ganzheitlich arbeitende Kieferorthopäden auch beispielsweise eine Lymphdrainage, da sie davon ausgehen, dass es bei einer Fehlstellung der Zähne auch zu einem Lymphstau im Kopf- und Halsbereich kommen kann. Auch Alternativverfahren wie Magnetfeldtherapie und das umstrittene Bioresonanz-Verfahren werden manchmal angeboten.
 
Angela Stoll/AP

 

Quelle: http://anonym.to/?http://www.stern.de/zaehne/aktuelles/608756.html

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #6 on: 22. February 2008, 14:32:24 PM »
Laut Spiegel trug unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel früher auch eine Zahnspange.
Wusstest Ihr das? Kennt jemand Details (z.B. Dauer, Art, etc)?

Quelle: http://anonym.to/?http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,535745,00.html

Offline Raoul Duke

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Re: Presseberichte
« Reply #7 on: 22. February 2008, 15:05:54 PM »
Also wissen tu ich nix, aber "drüben" waren damals eher lose Spangen üblich.. Allerdings bin ich diesem Fall wirklich nicht scharf auf Bilder :-[
12-16J: Brackets, Aufbissplatte, Elastics, Vorschubdoppelplatte, Bionator
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Offline Marty

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Re: Presseberichte
« Reply #8 on: 22. February 2008, 16:30:33 PM »
Allerdings bin ich diesem Fall wirklich nicht scharf auf Bilder :-[

schließe mich dem an  :-\

Offline simcaptain

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Re: Presseberichte
« Reply #9 on: 25. February 2008, 19:51:23 PM »
Na, na, na... mit 14-16 mag sie ja durchaus noch ganz süss gewesen sein. Zumindest sollten wir ihr "the benefit of the doubt", also im Zweifel für die Ange(k)la(gte) geben! 8)

Ausserdem ist das unsere Chefin - und wir sehen ziemlich alt aus wenn die ihren nordamerikanischen Freund ... <self-censored> :-X :-X ;D ;D ;D

BTW, wenn die Klammer beim RRRollenden RRRussischen RRRoulette-RRR stöRRRen soll, dann muss sie ja fast schon lose sein (oder eine biteplate oder so was Exotisches).
Life is what happens to you while you're busy making other plans. (John Lennon, Beautiful Boy)

Offline Raoul Duke

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Re: Presseberichte
« Reply #10 on: 26. February 2008, 17:38:24 PM »
Anmerkung: Frau Merkel ist alles andere als unsere Chefin!! Frau Merkel sagte bei ihrer Vereidigung, sie wolle Deutschland dienen. Und spätestens seit einer bestimmten, etwas zweifelhaften Kampagne wissen wir, dass Deutschland = alle Deutschen ist. Frau Merkel wurde gewählt um, durch das Volk beamtet selbigem zu dienen.
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Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #11 on: 08. March 2008, 16:59:02 PM »
Pamela und Saskia - die Kieferspezialistinnen

Vier Augen sehen mehr als zwei. "Das hat Vorteile für die Patienten und auch für uns", sagt Saskia Schmedt auf der Günne. Seit einem Jahr führt sie mit Zwillingsschwester Pamela eine kieferorthopädische Praxis an der Dorotheenstraße. "Wir überprüfen gegenseitig die Qualität unserer Arbeit." Aus pragmatischen Gründen haben sich die 34-Jährigen zusammen selbstständig gemacht. Die Vorteile des Familienbetriebs liegen auf der Hand: "Wir vertrauen uns hundertprozentig", sagt Pamela. Vormittags ist in der Praxis nur eine der beiden hübschen Ärztinnen am Werk, nachmittags treten sie als Doppelgängerinnen auf. Gestritten wird nicht, "aber diskutiert". Besonders schwierige Fälle besprechen sie miteinander. Ja, sie haben ein enges Verhältnis - "aber mit unserer älteren Schwester verstehen wir uns genauso gut." Ihr hat Hamburg seine Zwillingskieferorthopädinnen zu verdanken: Saskia und Pamela sind Schwester Tanja, die mit ihrer Familie hier lebt, aus Süddeutschland an die Elbe gefolgt. "Hamburg ist unsere Traumstadt", schwärmen die beiden, die in Rheinland-Pfalz aufgewachsen sind. Nein, sie kleben nicht ständig aneinander, wie man das eineiigen Zwillingen nachsagt. Haben getrennte Freundeskreise, gingen in unterschiedliche Schulklassen, haben in verschiedenen Städten gearbeitet. Trotzdem, die Gemeinsamkeiten überwiegen: Beide haben in Freiburg Zahnheilkunde studiert, ihre Promotion mit Auszeichnung abgeschlossen und sich nach der am selben Tag bestandenen Facharztprüfung auf die "unsichtbare Zahnspange" spezialisiert. Beide lieben Tennis, Snowboard, Skifahren, Theater. Beide spielen ein Streichinstrument, mögen dieselbe Kleidung und tragen die gleiche Frisur. "Wenn eine von uns einkaufen geht und etwas Tolles findet, bringen wir das oft der anderen mit", erzählt Pamela. Die ältere Schwester bekommt dann aber auch dasselbe geschenkt.


erschienen am 8. März 2008 im Hamburger Abendblatt.

Quelle: http://anonym.to/?http://www.abendblatt.de/daten/2008/03/08/856069.html

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #12 on: 10. March 2008, 21:08:44 PM »
ddp - Montag, 10. März, 07:14 Uhr - yahoo Nachrichten


Hasenzähne in Form gebracht

Berlin (ddp). Wenn kleine Kinder häufig und gern am Daumen nuckeln, können markante Hasenzähne die Folge sein. Immerhin lassen sich die hervorstehenden Beißerchen wieder mit einer Zahnspange richten. Auch weniger bizarre Fehlstellungen machen häufig eine kieferorthopädische Behandlung notwendig - selbst wenn sie auf den ersten Blick wenig dramatisch erscheinen. «Viele Eltern versäumen, mit ihren Kindern rechtzeitig zum Kieferorthopäden zu gehen», beklagt Günter Herre, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie.

Dabei ist es wesentlich schwieriger, im späten Teenager- oder gar Erwachsenenalter einen Kiefer zu richten, als wenn man bereits im Einschulalter damit beginnt. Zudem übernähmen die gesetzlichen Krankenkassen bestimmte Kosten für die Therapie in der Regel nur dann, wenn der Patient unter 18 Jahren alt ist, fügt Herre hinzu.

Zahnfehlstellungen können genetisch bedingt sein oder nachträglich erworben sein - neben Daumennuckeln zum Beispiel durch Nägelkauen, bestimmte Schlaflagen oder Zungenfehlverhalten wie Lispeln. Beim Daumennuckeln beispielsweise drückt der Finger die oberen Schneidezähne immer weiter vor und die unteren Zähne nach hinten. Ein typischer Fall von genetischer Fehlentwicklung ist die sogenannte Progenie. Hier ragt der Unterkiefer hervor, weil er einen unnatürlichen Wachstumsvorsprung gegenüber dem Oberkiefer hat.

Wohl kaum ein Kind trägt eine Zahnspange gerne, ganz gleich, ob es sich um ein festes oder loses Modell handelt. Aber manchmal muss es einfach sein - und zwar nicht unbedingt nur aus ästhetischen Gründen, also um eine hässliche Zahnfehlstellung wieder optisch befriedigend hinzubiegen. Häufig ist die Klammer auch aus gesundheitlichen Gründen notwendig: «Fehlstellungen können nicht nur Zähne und Gebiss schädigen», warnt Mediziner Herre. Erfolgt keine Korrektur, drohen Auswirkungen auf die ganze Körperhaltung. Kiefergelenkerkrankungen, chronische Kopf- oder Rückenschmerzen oder Fehlstellungen des Beckens sind möglich.

Dennoch werden heutzutage deutlich weniger Zahnspangen verschrieben als noch vor 10, 20 Jahren. Laut Herre liegt dies nicht etwa daran, dass Zahnfehlstellungen seltener aufträten als früher. Vielmehr hätten die Krankenkassen aus Kostengründen ihren Leistungskatalog zusammengestrichen: Während früher nur rein ästhetische Eingriffe kostenpflichtig gewesen seien, werde heute penibel mit dem Millimeterband abgemessen, ob eine Zahnfehlstellung behandlungswürdig ist oder nicht. Die Korrektur kleiner Fehlstellungen falle komplett aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen, auch wenn sie dem Kieferorthopäden medizinisch notwendig erscheine, kritisiert Herre.

Andere Ärzte bewerten den Vorgang dagegen als weit weniger besorgniserregend. Zwar sei die Kostenübernahme nun von einem bestimmten Schweregrad abhängig. Andererseits werde den Kindern dadurch die Korrektur der vielen «Mini-Fehlstellungen» erspart, die früher oftmals kieferorthopädisch behandelt wurden, sagt Christoph Hoberg, Kinderzahnarzt in Berlin.

Ihm zufolge wird nämlich häufig übersehen oder verschwiegen, dass die Verordnung einer Zahnspange auch bestimmte Risiken birgt. «Kieferorthopädie ist keine nebenwirkungsfreie Zone», betont Hoberg. Insbesondere die Hygiene stellt ein großes Problem dar. Das Zähneputzen bis in die hintersten Ecken der Mundhöhle fällt kleinen Kindern ohnehin schon schwer. Aber wenn eine Spange zusätzlich noch viele weitere schwer erreichbare Zwischenräume für Speisereste schafft, sind die Kleinen häufig gänzlich überfordert. Zudem entstehen an der Stelle, wo die einzelnen Spangenhalterungen (Brackets) montiert werden, häufig Entkalkungen. Insgesamt ist ein deutlich erhöhtes Kariesrisiko die Folge.

Hoberg rät Eltern daher, grundsätzlich die Meinung von mindestens zwei Medizinern einzuholen, bevor sie ihr Kind in kieferorthopädische Behandlung schicken. Überdies muss die Entscheidung gegen eine Behandlung keine endgültige sein. Wer über seine Zahnfehlstellung später unglücklich sei, könne sie auch noch im Erwachsenenalter korrigieren lassen, sagt Hoberg. Dann allerdings meist auf eigene Kosten.


Quelle: http://anonym.to/?http://de.news.yahoo.com/ddp/20080310/thl-hasenzaehne-in-form-gebracht-3f611bb.html

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #13 on: 08. April 2008, 12:50:28 PM »
Blick - Montag 07. April 2008

Zahnkorrektur für Mr. (Lang-)Weiler

Von Martina Abächerli

ZÜRICH – Die Zahnlücke des neuen Mister Schweiz Stephan Weiler wird schon bald verschwinden. Ob er der erste Mister mit Zahnspange wird?


591000 Zuschauer sahen am Samstagabend, wie Stephan Weiler zum neuen Mister Schweiz gekürt wurde. Im Vergleich: Zur Miss-Schweiz-Wahl im Herbst schalteten 856 000 Zuschauer ein.

Direkt nach der Wahl sagte der Ostschweizer den Journalisten, dass eine Schönheitsoperation für ihn sicherlich nicht in Frage käme. «Warum? Ich bin doch jetzt der schönste Schweizer.»

Nun wird korrigiert

Keine 48 Stunden später weiss Weiler aber von dieser Aussage nichts mehr. Denn jetzt lässt Mister Saubermann seine einzige wirkliche Kante, eine Zahnlücke, korrigieren: «Leider fehlte mir bislang das Geld, sie richten zu lassen. Ich bin nun überglücklich, dass mir durch die Mister-Schweiz-Organisation eine Korrektur ermöglicht wird», sagt er in der «Schweizer Illustrierten».

Wird Weiler also der erste Mister, der in seinem Amtsjahr eine Schönheits-OP vornehmen lässt? Die Mister-Schweiz-Organisation wollte sich zu Details der von Weiler erwähnten Operation heute Morgen nicht äussern. Nach heute-Informationen soll allerdings bereits in den nächsten 48 Stunden über Weilers Zahnkorrektur entschieden werden.

Frauen stürmen Apotheke

Mit der Zahnlücke verschwindet die letzte Kante von Weiler. Denn er hat noch nie geraucht, nimmt keine Drogen und hatte auch noch keinen One-Night-Stand. «Ich werde so sein, wie ich bin. Ich hoffe, es reicht für ein gutes Amtsjahr», sagte der 24-Jährige heute bei «Radio Energy Zürich».

An Fans mangelt es dem Ostschweizer Drogisten nicht. «Vor seiner Apotheke in Arbon warteten heute Dutzende Frauen, die von ihm bedient werden wollten», sagt Ferris Bühler von der MisterSchweiz-Organisation. Nur Pech, dass Weiler heute nicht arbeitet.


Quelle: http://anonym.to/?http://www.blick.ch/people/zahnkorrektur-fuer-mr-lang-weiler-87883

RMU2001

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Re: Presseberichte
« Reply #14 on: 15. April 2008, 10:47:12 AM »
Kühlergrill im Mund

Zur Pubertät gehört sie wie Pickel: die Zahnklammer. Seit einst ein Görlitzer Zahnarzt einen "Gebiss-Regulierungsaparat" aus Stahl und Plastik bastelte, werden Teenager verdrahtet - und leiden Pein bei Pausenbrot und erstem Kuss. Doch jetzt machen Gangsta-Rapper aus der Knutschbremse Kult. Von Christine Käppeler


Ich hasse Shopping. Mein Gaumen wird trocken, wenn ich Pumps und Sandaletten auf Drehständern vor Schuhgeschäften sehe. Beim Anblick von Kleiderstangen und Hosenstapeln tastet meine Zunge unwillkürlich die Oberfläche meiner Zahnreihen ab. Wenn ich im Sportgeschäft auf Turnbeutel und Laufschuhe stoße, meine ich zu spüren, dass die Lücke zwischen meinem Unterkiefer und den vorderen Schneidezähne größer geworden ist.

Denn Einkaufen und der damit verbundene Ausflug in die nächstgrößere Stadt bedeuteten für mich früher: die Zeit vor und nach dem "Termin". "Vor" dem Termin trottete ich meiner Mutter stumm durch diverse Geschäfte hinterher, denn das Gewirr aus Draht und Plastik zwischen meinen Zähnen behinderte die sprachliche Kommunikation. Trotzdem behielt ich die Klammer brav im Mund. Noch hatte ich Hoffnung, die zahlreichen Nächte, die ich ohne das Ding verbracht hatte, in letzter Minute ausgleichen zu können.

Nach der Schreckensstunde inklusive Rüge auf dem Zahnarzt-Stuhl blieb die Spange zwar in der Dose, dafür hatte ich nun ein übel schmeckendes Gel im Mund. "Eine Stunde einwirken lassen!", flötete die Sprechstundenhilfe mir jedes Mal hinterher. Eine Stunde lang keine Getränke, und schon gar kein Eis. Was Wunder, dass ich selten gut gelaunt war, wenn es anschließend an die Auswahl neuer Hosen und Sandalen ging. Zur körperlichen Qual kam das optische Defizit: eine Fünftklässlerin mit Kühlergrill im Mund sieht auch im apartesten Sommerkleid wie Rumpelstilzchen aus.

Mit Zahnspange und Hornbrille in Hollywood

Von diesem Effekt lebt die Dramaturgie zahlloser romantischer Kino- und TV-Produktionen à la "Verliebt in Berlin" und "Dreißig über Nacht". Wenn das deutsche Starlet Alexandra Neldel überzeugend die Landpomeranze Lisa Plenske mimt oder Hollywood-Schauspielerin Jennifer Garner ein unansehnliches Teenie-Alter-Ego braucht, dann ist die Zahnspange, gleich nach der Hornbrille, das unverzichtbare Accessoire. Merke: Der Teenager, der auf der Leinwand Zahnspange trägt wird am Ende immer der schöne Schwan. Wie es ihm zwischenzeitlich auf dem Zahnarztstuhl ergeht, wird ausgespart. Plötzlich ist das hässliche Ding einfach weg, der Traumprinz da und die Karriere im Modebusiness geht klar.

Den Marktwert amerikanischer Teenager und ostdeutscher Landgören hatte der Görlitzer Zahnarzt Dr. Georg Klammt sicher nicht im Sinn, als er in den fünfziger Jahren den Vorläufer der modernen Zahnspange, den "elastisch-offenen Aktivator", kurz EOA, entwickelte. Der Klammtsche Gebiss-Regulierungsapparat war eine Weiterentwicklung des sogenannten "Monoblocks", der bereits kurz nach der Jahrhundertwende vorgestellt worden war. Der Name "Monoblock" war Programm: mit dem massiven Kunststoffteil im Mund konnte der Träger dieser ersten losen Zahnspange unmöglich sprechen, so dass sie nur nachts und in stillen Mußestunden zum Einsatz kam.

Klammt schwebte eine lose Zahnspange vor, die bequemer als der Monoblock zu tragen war. Er ersetzte so viele Kunststoffteile wie möglich durch Draht und machte die Zahnspange so zu einem alltagstauglichen Gerät, das Millionen von Kindern zusätzlich die Pubertät vermieste. Fortan wanderte die Klammer rein und raus im Rhythmus der Schulglocke.

Pausenbrot im Drahtgeflecht

Bonbonlutschen während des Matheunterrichts war mit Klammer im Mund nicht mehr drin. Wer sie hinter dem Rücken des Lehrers entfernte und unter die Schulbank schob bereute es spätestens, wenn er mit leerer Zahnspangendose nach Hause kam. Dass es diese Dosen in den Achtzigern nur in den Farben knallorange und feuerrot gab, war eine weitere Schikane der Zahnspangenmafia.

Zu Beneiden waren allerdings auch die Kollegen mit den festsitzenden Klammern nicht. Die letzten fünf Minuten der großen Pause verbrachten sie vor dem Spiegel der Schultoilette und bürsteten die Reste ihrer Wurstbrote aus dem Drahtgeflecht. Bei den "Brackets" genannten Klammern wurde der Draht von kleinen Metallplatten festgehalten, und die ließen sich nicht mal eben so fürs Konfirmationsfoto entfernen. Immerhin hatte die Zunge im Mundraum freie Bahn. Wie abträglich allerdings das Knirschen von Metall auf Metall der Romantik des ersten Kusses sein kann, musste eine ganze Generation erfahren. Wenn es überhaupt so weit kam, angesichts der an "Jaws", den Beißer aus den Bond-Filmen, erinnernden Optik der leidgeprüften Brackets-Träger.

Heute wirbt der Fachverband der Kieferorthopäden verstärkt mit farblosen Kunststoff-Brackets um ein erwachsenes Klientel. Prominente wie Tom Cruise, Faye Dunaway, Gwen Stefani und Till Schwaigers Ex-Frau Dana haben es vorgemacht. Blendend weiße, grade Zähne sind zum Statussymbol avanciert, die Beseitigung funktioneller Störungen ist heute fast zweitrangig. Zumindest im Fall Cruise hat sich die Behandlung offensichtlich ausgezahlt: 2002 stellte sich der Schauspieler anlässlich der Premiere seines Films "Minority Report" als einer der ersten Promis mit Brackets auf den Zähnen dem Blitzlichtgewitter. Wenig später sah man die 16 Jahre jüngeren Katie Holmes an der Seite eines nun dauergrinsenden Tom Cruise. Die Zeiten, in denen sich vor allem minderjährige Fans von der Kelly-Family bis zu Tokio Hotel als "Generation Zahnspange" charakterisieren ließen, sind seither vorbei.

Fashion-Victims im Beißer-Look

Offensiv wird inzwischen auch im amerikanischen Gangsta-Rap-Milieu mit den Zähnen geblitzt. Der prominenteste Kopf der Szene in Sachen "Zähne zeigen" ist der texanische Rapper Paul Wall. Als Musiker nur semi-bekannt, hat er sich als Produzent sogenannter "Grillz" einen Namen gemacht. Ab 60 Dollar aufwärts liefert er lose Edelmetall-Spangen für Ober- und Unterkiefer, ab einem vierstelligen Betrag bekommt der Kunde das bizarre Fashion-Accessoire auch mit Diamanten besetzt.

Bei diesem Trend stand der Beißer offensichtlich Pate, doch anders als dessen eindrucksvolle Gebissplatte sind die Grillz, die die Gangster der Nuller-Jahre tragen, nur bedingt auf kraftvolles Zubeißen ausgelegt. Worum es wirklich geht, erfährt man im Song "Grillz" des US-Rappers Nelly: "I put my money where my mouth is an bought a grill". Nach Muscle Cars, Goldketten und Luxusbabes signalisieren nun also die "Grillz", bei wem die Kohle sitzt. "Ya ya ya grill, ya ya ya grill" singt denn auch das hüftschwingende Girl, das Nellys Kumpel Paul Wall im Video zum Song ein rundes Tablett mit mehreren funkelnden Grillz zur Auswahl reicht.

Und schon wird mein Gaumen trocken und meine Zunge tastet die Lücke zwischen Unterkiefer und Schneidezähnen ab. Ich spüre das klebrige Leder des Zahnarztstuhls unter meinen Beinen und sehe die gestrenge Praxisgehilfin des Kieferorthopäden vor mir. Wie sie mir wortlos am Kopfende des Behandlungsstuhls den Drehteller zuschiebt, auf den sie das frisch gereinigte Gestell aus meinem Mund gelegt hat. Ich beneide Paul Wall um sein Zahngold wahrlich nicht.


Quelle: einestages; spiegel.de: http://anonym.to/?http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/1759/kuehlergrill_im_mund.html

Offline Nightwish

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Re: Presseberichte
« Reply #15 on: 15. April 2008, 23:31:44 PM »
Endlich mal ein Artikel, der mir voll aus dem Herzen spricht: wenn man da ja schon mal "zum Termin" in der großen Stadt war, kann man ja auch gleich einkaufen gehen. Total toll! Dass, was sich ein 12 Jahre alter Junge in Begleitung von Mama immer gewünscht hat: Stundenlang mit Riesen-Klammer ausgestattet (man muss ja auch nicht immer sprechen) in 28 Schuh- und Bekleidungsläden rumlaufen (hoffentlich trifft man bloß keinen der einen kennt - oder schlimmer: DIE einen kennt), um sich hinterher beim KFO vor Angst in die Hosen zu machen, was man als nächstes für irrsinnige Quälapparaturen verpasst kriegt.

Kann mich mit dem Artikel sehr gut identifizieren, man merkt, dass die Autorin tatsächlich ähnliches durchmachen musste. Das einzige, was mir fremd war: dass einem der Lehrer die Klammer wegnimmt, wenn man sie nicht trägt (ist das mal wem passiert?, mir nicht). Oder hab ich das womöglich falsch verstanden???

Dass mit den grell-roten Farben von Spangendosen war mir auch immer ein Rätsel. Was soll das aussagen? "Achtung, irre(r) mit Klammer, kann nicht sprechen?" Oder: "Vorsicht, behindert, statt drei Punkte-Armbinde trage ich mal ein deutliches Hinweisschild auf eine Überbissdiagnose um meinen Hals?".


LG, Nightwish
Eure Meinungen zu dem Thema interessieren mich brennend, bitte posten oder pm an mich! Danke!

Edit by Marty: letzten Absatz gelöscht. Die Äußerung, kann man je nach Einstellung und eigenem Beruf als Beleidigung ansehen.

Stimmt, hatte ich nicht bedacht. War aber ja eh nicht wirklich so gemeint. Danke, Marty!
The best proof of the existence of intelligent extraterristic life is that nobody has visited us so far.

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #16 on: 19. April 2008, 09:29:10 AM »
Welt Online - 18. April 2008 - von Jörg Zittlau


In Deutschland grassiert der Zahnspangen-Virus

Früher als "Kühlergrill", "Fressgitter" oder "Hasenklammern" verschrien, erleben Zahnspangen heute einen wahren Boom: Auch Prominent wie Tom Cruise und Cindy Crawford lächelten bereits mit Drahtgestell im Mund in die Kamera. Zahnspangen sind jedoch in den wenigsten Fällen medizinisch notwendig.


Die Zeiten, als man sich noch schamvoll wegen seiner „Fressgitter“ oder „Hasenklammern“ das Lächeln verkniff und die Hand vor den geöffneten Mund hielt, sind vorbei. Zahnspangen sind im Trend. Nicht nur Prominente wie Tom Cruise, Whoopi Goldberg, Cindy Crawford oder die beiden englischen Prinzen William und Harry haben keine Probleme mehr, sich mit ihren „Brackets“ ablichten zu lassen.

Auch aus den Mündern der Durchschnittsbevölkerung blitzt und glitzert es mehr denn je. „Viele Kinder und Jugendliche sind regelrecht enttäuscht, wenn man ihnen mitteilt, dass sie medizinisch betrachtet eigentlich keine Spange bräuchten“, sagt der englische Kieferorthopäde Jonathan Sandler. „Die Jungen wollen Klammern in der Farbe ihrer Fußballmannschaft, die Mädchen wollen etwas, das zu ihrem Wochenend-Outfit passt."

Auch Günter Herre von der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie hat beobacht, dass immer mehr seiner jugendlichen Patienten die Zahnspangen „regelrecht cool“ fänden. Obwohl es heute geradezu unsichtbare Modelle gebe, wünschten sich die Jugendlichen oft das andere Extrem: sogenannte „Fun-Brackets“, deren Halteelemente in den buntesten Variationen angeboten werden, von Himmelblau über Schweinchenrosa bis hin zu Comic-Figuren und Tiermotiven.

In Thailand sah sich die Regierung Anfang 2007 sogar gezwungen, den Handel mit den Spangen streng zu reglementieren, weil sich junge Frauen die Apparaturen auf dem „freien Markt“ besorgt, dann selbsttätig im Mund montiert hatten und in Einzelfällen daran erstickten, da sich Haltungselemente lösten und in die Luftröhre wanderten. Von solchen Zuständen ist man hierzulande weit entfernt – doch sie zeigen, wie groß der Run auf die Brackets ist und wie schnell Jugendliche dadurch unter Druck geraten können.

Und nicht nur unter den Kids grassiert der Brackets-Virus. Kieferorthopädin Professor Ingrid Rudzki von der Universität München stellt fest: „Es gibt einen eindeutigen Trend zur Zahnspange bei Erwachsenen.“ Wobei es hier nicht um ein schick aussehendes Gerät an sich geht, sondern tatsächlich um eine Korrektur der Zahn- und Kieferstellung. „Schöne Zähne gelten als Symbol für Jugend, Erfolg und Biss“, so Rudzki. „Dafür nimmt man in Kauf, vorübergehend mit nicht ganz so ästhetischen Hilfsmitteln im Mund herumzulaufen.“


Ein ideales Gebiss besitzen nur wenige


Ästhetische Motive sind aber nicht allein ausschlaggebend für den Spangen-Boom. Offenbar hat auch die Anzahl der Zahn- und Kieferfehlstellungen zugenommen. Laut einer Untersuchung des Instituts der Deutschen Zahnärzte in Köln besitzen heute gerade mal fünf bis acht Prozent der Kinder zwischen fünf und 14 Jahren eine ideale Gebiss-Struktur. Experten gehen davon aus, dass diese Quote vor einigen Jahrzehnten noch deutlich höher lag.

Bleibt die Frage, welche Ursachen es für die zunehmenden Zahn- und Kieferfehlstellungen gibt. Eine mögliche Erklärung liefert die Evolution: Der Kiefer des Menschen wird immer kleiner, weil dieser Messer, Gabel und zahlreiche andere Geräte zum Zerkleinern der Nahrung entwickelt hat und dadurch deutlich weniger als früher auf sein Gebiss angewiesen ist. Doch die Zahl der Zähne ist gleich geblieben. Mit der Folge, dass den einzelnen Zähnen immer weniger Platz bleibt, sodass sie nach außen oder innen ausweichen oder sich sogar verdrehen und kippen.

Andererseits werden Fehlstellungen in Kiefer und Gebiss auch durch typische Verhaltensfehler der Zivilisationsgesellschaft begünstigt. Wenn Kindern etwa wegen maßlosen Zuckerkonsums zu frühzeitig ihre Milchzähne ausfallen, verlieren die nachrückenden Zähne eine wichtige Orientierungshilfe für ihr Wachstum. Sie können dann nicht den von den Milchzähnen vorgegebenen Weg durch den Kiefer finden.

Und dass Schnullern, Daumenlutschen und Nuckeln am Fläschchen bei Kleinkindern zu Fehlstellungen im Mund führen kann, ist zwar vielen Eltern bekannt, wird aber trotzdem oft ignoriert. „Wenn die ersten Milchzähne aus dem Kiefer hervorbrechen und die Zahnreihen sich schließen, wirkt der Nuckel und noch viel mehr der harte Daumen auf Dauer wie ein Stemmeisen, das die oberen Frontzähne nach außen und die unteren nach innen, Richtung Zunge, verschiebt“, erklärt Brigitte Blum von der „Initiative Kiefergesundheit“.

Später klaffen dann die Zahnreihen auseinander, sodass die Betroffenen nicht mehr richtig zubeißen können. Bei Daumenlutschern können auch asymmetrische Verformungen entstehen: Die Zähne auf den vorderen Seiten ragen giebelförmig nach vorne, sodass beim Schließen des Gebisses vorne eine Lücke bleibt. „In diesen Zwischenraum gleitet gerne die Zunge und kann so zu einer noch größeren Öffnung führen“, warnt Kieferorthopädin Blum.


Folgen der Fehlbildungen sind beachtlich

Die Konsequenzen unbehandelter Zahn- und Kieferstellungen können beträchtlich sein. Der „Daumenlutscher-Giebel“ etwa kann dazu führen, dass sich die Zunge beim Sprechen ständig zwischen die Zahnreihen schiebt und das Kind dadurch lispelt. Sofern die Fehlbildung so stark ist, dass selbst die Lippen nicht mehr schließen, wird die Luft überwiegend durch den Mund anstatt durch die Nase eingeatmet. Dadurch werden die Rachen- und Gaumenmandeln über Gebühr mit Keimen belastet. Die betroffenen Kinder werden, ohne Zahnkorrektur, häufiger mit schweren Halsinfektionen zu kämpfen haben.

Bei 35 Prozent der Zahnfehlstellungen handelt es sich um „Hasenzähne“, bei denen die obere Frontzahnreihe deutlich über die untere hinwegragt. In drei Prozent der Fälle liegen die unteren vor den oberen Frontzähnen, man spricht dann vom Unterbiss. Über- und Unterbiss können gleichermaßen zu erheblichen Beschwerden führen. Abbeißen, Kauen und Schlucken werden behindert, vor allem die Schneidezähne werden öfter als sonst von Karies heimgesucht. Zahnfehlstellungen sind laut Deutscher Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sehr oft die Ursache für die „Kraniomandibuläre Dysfunktion“, bei der die Kaumuskel- und Kiefergelenkfunktionen stark eingeschränkt sind, was nicht nur zu Schmerzen im Kieferbereich, sondern auch zu Kopfschmerzattacken und Ohrensausen führen kann.

So einig man sich über die möglichen Komplikationen durch falsche Zahn- und Kieferstellungen ist, so unterschiedlich schätzen Mediziner den richtigen Zeitpunkt für das Anbringen der Zahnspange ein. Ein Forscherteam der Universität Liverpool wertete das wissenschaftliche Datenmaterial zur Behandlung des Überbisses aus, mit dem Fazit, „dass es keine Nachteile bringt, wenn man mit der Behandlung bis zum frühen Jugendalter wartet“. Dies widerspricht der in Deutschland verbreiteten Strategie, schon im Alter zwischen sieben und elf Jahren mit der Zahnspangentherapie anzufangen, wenn das Gebiss noch aus einem Mix aus Milch- und Permanentzähnen besteht, und ihr dann zwischen zwölf und 16 Jahren eine weitere Behandlungsphase folgen zu lassen.


Krankenkassen zahlen nicht in jedem Fall

So plädiert Professor Bärbel Kahl-Nieke von der Poliklinik für Kieferorthopädie in Hamburg-Eppendorf für eine sofortige Korrektur, „wenn der Abstand zwischen den oberen und unteren Frontzähnen mehr als neun Millimeter beträgt“. Weil sich bei solchen Abständen bereits die Gefahr von Zahnverletzungen erhöhe, vor allem bei Spiel und Sport. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen die Zahnspange nur, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Das aktuelle Berechnungssystem teilt die Behandlungsbedürftigkeit von Zahn- und Kieferfehlstellungen in fünf Behandlungsgrade ein, für die Grade 3, 4 oder 5 sind die Assekuranzen in der Leistungspflicht.

Für die entsprechende Einstufung muss jedoch der Arzt penibel mit dem Millimeterband messen, wie weit die Zahnstellung vom Idealmaß abweicht. Und wenn dabei ein zu kleiner Wert herauskommt, zahlen die Kassen nicht – auch wenn der Kieferorthopäde einen Behandlungsbedarf sehen sollte. Mittlerweile gibt es die Zahnspangen in großer Typenvielfalt. Prinzipiell gibt es jedoch zwei Grundvarianten: die fest installierten und die herausnehmbaren Modelle. Bei den erstgenannten dominieren die „Multi-Brackets“, also zahlreiche kleine Metallplättchen, die auf die Zähne geklebt werden und über elastische Drähte miteinander verbunden sind. Stahl gilt hier immer noch als Material der Wahl, weil er sich weniger verformt als die Alternativen aus Keramik oder Kunststoff, die zudem noch teurer sind. Nachteil der Permanent-Spangen: Sie müssen über Jahre durchweg im Mund bleiben, können vom Patienten selbst in Ausnahmefällen nicht demontiert werden.

Herausnehmbare Zahnspangen haben demgegenüber den Vorteil, dass man sich ihnen zu bestimmten Gelegenheiten wie etwa Sport oder Disco-Besuch entledigen kann. „Sie werden jedoch den Jugendlichen meistens nicht gerecht, weil sie von diesen einfach zu selten getragen werden“, warnt der Ludwigshafener Kieferorthopäde Henning Madsen. In den USA kommen sie daher kaum noch zum Einsatz. Viele Kieferorthopäden betrachten sie allerdings auch bei uns als Interimslösung und „Lockangebot“, das die Kinder schonend an das Tragen einer festen Zahnspange gewöhnen soll.


Quelle: http://anonym.to/?http://www.welt.de/wissenschaft/article1915902/In_Deutschland_grassiert_der_Zahnspangen-Virus.html

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #17 on: 29. April 2008, 09:50:06 AM »
Badisches Tagblatt, 29. April 2008

Kieferorthopädie geht auf dem Zahnfleisch

Bühl (jo) - In der zahnärztlichen kieferorthopädischen Versorgung in Bühl klafft ein großes Loch. Seit wenigen Tagen hat die Praxis Schrepffer im Bannweg geschlossen, der Vertretungsarzt für den vor geraumer Zeit verstorbenen Praxisinhaber hat seine Zulassung zurückgegeben. Ein Nachfolger ist vorerst nicht in Sicht. Die Patienten traf dieser Schritt überraschend. Wenig Glück scheint ihnen nun im Bemühen beschert, bei den beiden anderen kieferorthopädischen Praxen in Bühl unterzukommen. Deren Ärztinnen klagen über eine starke Arbeitsbelastung, gehen sozusagen auf dem Zahnfleisch, und sehen sich nicht in der Lage, zusätzliche Behandlungen zu stemmen.

Ganz konkret haben den akuten Versorgungsmangel eine Mutter und ihre 17-jährige Tochter erlebt. Dabei ist das Kapitel Zahnspange für die Schülerin fast abgehakt, lediglich die finale Untersuchung und der Abschlussbericht hätten noch gefehlt. Vergebens habe man in Bühl und auch in Baden-Baden versucht, einen Termin zu erhalten. "Alle haben uns abgewimmelt, es war erniedrigend", schildert die Frau, die ihren Namen nicht genannt wissen will, ihre Empfindungen: "Wir wurden abserviert!"

Die Begründung habe bei allen vier Praxen sinngemäß gelautet: Es gebe keine freien Plätze für eine Neuaufnahme. "Da werden die Probleme zwischen Ärzten, Verbänden und Kassen auf dem Rücken der Patienten ausgetragen", vermutete die verärgerte Mutter.

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) hat die Aufgabe, die vertragszahnärztliche Versorgung sicherzustellen. Am Beschwerdetelefon der KZV-Bezirksdirektion in Mannheim haben inzwischen mehrere Patienten ihrem Unmut Luft gemacht. "Wir haben auch schriftliche Beschwerden erhalten", erklärt Kurt Schüssler, Leiter der Bezirksdirektion, auf BT-Anfrage. "Es kursiert das Gerücht, es würde eine Absprache unter den Ärzten geben, keine Patienten aufzunehmen." Die KZV gehe diesem Vorwurf nach, sagte Schüssler: "Wir wollen von den Ärzten eine Erklärung haben, dass keine Absprache besteht." Die Bühler Fachärztinnen Dr. Ursula Ewald und Dr. Kirsten Holst widersprechen gegenüber dem BT der Behauptung, dass man sich mit anderen Kollegen derart verständigt haben soll.

In der Sache geben beide Fachärztinnen zu verstehen, dass sie einige Patienten der Praxis Schrepffer übernommen hätten, doch mehr gehe nicht. "Wir sind am Limit", erklärt Ursula Ewald den Aufnahmestopp. Sie behandle von Montag bis Donnerstag täglich etwa 50 Patienten, mehr könne sie nicht leisten, denn der Freitag und ein Tag des Wochenendes gingen fürs Büro drauf. "Mir wäre es nur recht, wenn sich noch ein oder zwei Kollegen in Bühl niederlassen würden", bemerkt sie.

In der gleichen Größenordnung bewegt sich das Patientenaufkommen auch bei Kirsten Holst, deren Praxis an fünf Wochentagen geöffnet ist. Sie sagt: "Wir machen das, was möglich ist. Eine kieferorthopädische Behandlung erstrecke sich über drei bis vier Jahre und sei entsprechend aufwendig. "Mehr Personen schaffe ich kräfte- und zeitmäßig nicht", beteuert sie. Sobald ein Patient seine Behandlung abgeschlossen habe, rücke ein neuer von der Warteliste nach.

"Es stellt sich in der Tat die Frage, ob eine ordnungsgemäße Behandlung bei einer Vielzahl von Patienten noch sichergestellt werden kann", analysiert Kurt Schüssler von der KZV die Situation. Alle in Frage kommenden "Nachbarpraxen" im weiteren Umkreis, auch solche im südbadischen Raum, hätten es ebenfalls aus Gründen der Arbeitsüberlastung abgelehnt, die Vertretung zu übernehmen.

In einem weiteren Schreiben will die KZV nun deutlich machen, dass den "Nachbarpraxen" bei der Übernahme von Schrepffer-Patienten keine finanziellen Nachteile entstünden. Die individuelle Vergütung sei gewährleistet, und der Budgetrahmen ließe sich anteilsmäßig übertragen, äußerte Schüssler gestern gegenüber unserer Redaktion.

Der besagten Mutter und ihrer 17-jährigen Tochter dürfte das inzwischen so ziemlich egal sein. Eine kieferorthopädische Zahnärztin hat sich bereit erklärt, die Schlussabnahme vorzunehmen und die Schülerin von der Zahnspange zu erlösen. Die Frau praktiziert in Rastatt.


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Quelle: http://anonym.to/?http://www.badisches-tagblatt.de/html/content_buehl_top/00_20080429003012_Kieferorthopaedie_geht_auf_dem_Zahnfleisch.html

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #18 on: 08. July 2008, 12:48:19 PM »
Handelsblatt.com - Dienstag 08. Juli 2008 - von Sönke Iwersen und Hans Schürmann

Versteckte Zahnspangen

Das Ende der Ungetüme

Zahnspangen sind nützlich, aber hässlich. Niemand mag mit einem metallenen Ungetüm im Mund herumlaufen. Daher arbeiten Kieferorthopäden schon lange an der so genannten Lingualtechnik. Das Ergebnis: die unsichtbare Zahnspange.

DÜSSELDORF. Schiefe Zähne sind nicht nur ein kosmetisches Problem. Die Zahnstellung sollte vor allem deshalb korrigiert werden, weil zu enge Zahnzwischenräume die Entwicklung von Karies und Parodontose begünstigen. Ein schiefer Biss führt zudem zu Schmerzen im Kiefergelenk. Bei ungünstigen Druckverhältnissen und ausgeprägter Parodontose können sich die Zähne sogar lockern und schließlich ausfallen.

Bei der so genannten Lingualtechnik werden die Brackets – die kleinen Metallhalterungen an den Zähnen – und die Drähte, mit denen jeder einzelne Zahn mit leichtem Druck an die optimale Position geschoben wird, nicht außen, sondern innen an den Zähnen befestigt. Studien zeigen, dass Zahnstellung und Zahnlücken mit der Lingualtechnik genauso wirksam korrigiert werden können, wie mit herkömmlichen festsitzenden Spangen. Nur – man sieht sie eben nicht.

Die Lingualtechnik ist zwar schon seit Ende der 70er Jahre bekannt, mit den ersten innenliegenden Zahnspangen – die zunächst vor allen in USA und Japan verbreitet wurden – war jedoch die Justierung der Drähte und Feineinstellung der Brackets äußerst kompliziert und zeitaufwendig. Die Krafteinwirkung auf die Zähne konnte nicht so exakt koordiniert werden, wie mit anderen Behandlungstechniken. Zudem war die innenliegende Klammer für die Zunge extrem gewöhnungsbedürftig und beeinträchtigte die Patienten in den ersten sechs bis zwölf Wochen bei der Aussprache.

Daher haben zahlreiche Zahnärzte und Brackethersteller die Methode weiter entwickelt und optimiert. So auch die Kieferorthopäden Dirk Wiechmann und Rüdger Rubbert. Sie haben Ende der 90er Jahre ein computergestütztes Verfahren entwickelt, mit dem nicht nur die Brackets, sondern auch die Bögen für jeden Patienten individuell hergestellt werden können.

„Das primäre Ziel war, ein möglichst flaches Design zu generieren, um einen maximalen Tragekomfort zu gewährleisten“, sagt Wiechmann. Von dem Abdruck, den der Orthopäde zu Beginn der Behandlung von Ober- und Unterkiefer nimmt, wird ein dreidimensionales Computermodell der Zähne angefertigt. Mit dessen Hilfe generiert man dann am PC die individuellen Brackets und verschiedenen Bögen beziehungsweise Drähte, mit denen die Metallformen an den Zahn gedrückt werden.

In einem weiteren Schritt berechnet der Computer die optimale Positionierung der Bracketkörper. Mit diesen Daten werden schließlich die individuellen Brackets gefertigt und anschließend wie von der Software ermittelt in einer Silikonschablone positioniert, mit deren Hilfe der Kieferorthopäde die Zahnspange beim Patienten einfach und zielsicher positionieren kann.

Damit jeder Zahn mit einer optimalen Kraft verschoben wird, berechnet der Computer, wie die Bögen oder Drähte gebogen sein müssen, mit den die Brackets untereinander verbunden werden. Die berechneten Daten übertragen Techniker schließlich an einen Roboter, der daraus hochkomplexe Gebilde biegt. Insgesamt werden je nach Fehlstellung der Zähne drei bis sechs verschieden Bögen aus unterschiedlichen Materialien und mit unterschiedlichen Dicken gefertigt.

„Von allen Lingualtechniken, die entwickelt wurden, ist diese die umfassendste“, sagt Rainer Schwestka-Polly, Direktor der Abteilung Kieferorthopädie an der Medizinischen Hochschule in Hannover (MHH). Durch das digitale Konzept sei die Methode zukunftsweisend. Sie passe hervorragend zur der dreidimensionalen Diagnostik mit Hilfe v on Computertomografen, die momentan die Kieferorthopädie mehr und mehr verändere.

Wiechmann vermarktet die innenliegende Zahnspange seit 2004 unter der Marke Incognito über seine Firma Top-Service für Lingualtechnik, die er 1997 gegründet hat. Sein Kollege Rubbert hat parallel dazu in den USA die Firma Ligualcare gegründet und das Verfahren dort unter dem Namen iBraces angeboten. „Inzwischen gehören beide Verfahren zu den am meisten angewendeten Ligualtechniken in der Welt“, sagt Schwestka-Polly.

Allerdings macht der Anteil der innenliegenden Spangen trotz wachsender Beliebtheit bei Zahnkorrekturen bislang nur etwa fünf Prozent aus. Ein Grund: Die Behandlung kostet zwischen 6.000 und 8.000 Euro und ist damit etwa doppelt so teuer wie die mit einer herkömmlichen, sichtbaren Klammer. Ein anderes Hindernis besteht darin, dass die Lingualtechnik noch nicht so bekannt ist und nur wenige Kieferorthopäden die Methode beherrschen. Um dies zu ändern, hat Schwestka-Polly an der MHH in Hannover vor kurzem einen Masterstudiengang zur Weiterbildung von Zahnärzten eingerichtet.

Dass die unsichtbare Zahnspange nicht nur medizinisch, sondern auch wirtschaftlich hoch interessant ist, zeigt die jüngste Entwicklung. Nachdem der amerikanische Mischkonzern 3M im Oktober 2007 bereits die US-Firma Lingualcare gekauft hatte, übernahm er vor wenigen Wochen auch noch die Schwesterfirma in Deutschland. In beiden Fällen wurde als Kaufpreis rund das siebenfache vom Umsatz gezahlt – mehr als das Doppelte wie in vergleichbaren Transaktionen.

Mehr als vier Mrd. Dollar setzt 3M in seiner Medizinsparte um. Das Unternehmen will nun die im deutschen Mittelstand entwickelte Technik mit der ganzen Vermarktungsmacht eines Weltkonzerns verbinden. Die Tochtergesellschaft Unitek ist seit mehr als 60 Jahren auf Produkte in der Kieferorthopädie spezialisiert und will die unsichtbaren Zahnspangen nun weltweit vertreiben. „Wenn wir da mit unserem Außendienst reingehen, dann werden wir die bestehenden Marktanteile stark ausbauen“, sagt Kurt-Henning Wiethoff, Deutschlandchef von 3M. „Wir sind für die Lingualtechnik sehr zuversichtlich.“

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Quelle: http://anonym.to/?http://www.handelsblatt.com/technologie/medizin/das-ende-der-ungetueme;2008882;0

Offline Marty

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« Reply #19 on: 19. July 2008, 13:15:11 PM »

Offline yoghurt

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« Reply #20 on: 24. September 2008, 12:28:06 PM »
News Aktuell Presseportal, Dienstag 23. September 2008

Deutsche Frauen lächeln für den Erfolg!

Aktuelle Umfrageergebnisse zeigen: Ein schönes Lächeln steigert das Selbstbewusstsein und die Karrierechancen

Frankfurt am Main (ots) - Für Frauen in Deutschland ist ein attraktives Lächeln sehr wichtig - auch der potentielle Partner sollte schöne Zähne haben. Das ist das Ergebnis einer kürzlich geführten landesweiten Umfrage von Align Technology, Hersteller von Invisalign®. Befragt wurden 1.000 Frauen im Alter von 25 bis 45 Jahren (1).

Die Befragten verbinden mit einem schönen Lächeln vor allem Selbstvertrauen und Erfolg im Beruf. Zusätzlich wird angenommen, dass Personen mit einem ansprechenden Lächeln auch bei der Partnersuche erfolgreicher sind. Diese Überzeugung vertreten mehr als 75 Prozent der befragten Frauen. Neben den Augen (60 Prozent) zählen Zähne (35 Prozent) zu den wichtigsten Faktoren für die Partnerwahl. Doch was genau macht ein Lächeln eigentlich "schön"? Gerade Zähne ohne Lücken - für mehr als 50 Prozent der Befragten ist dieses Kriterium ausschlaggebend.

Zähne als Attraktivitätsfaktor

Jede zehnte Befragte möchte ihr Lächeln korrigieren lassen, ist gegenwärtig aber nicht bereit, hierfür Geld zu investieren. Insgesamt möchten 79,9 Prozent der Frauen nur 1.300 Euro für eine Zahnkorrektur bezahlen - trotz der großen Bedeutung eines schönen Lächelns. Die Mehrzahl der befragten Frauen gibt allerdings bis zu 30 Euro monatlich für Körperpflege wie z.B. Make-up aus. Eine auf das Leben gesehen sehr kostenintensive Investition - und dennoch fehlt die Bereitschaft, einmalig in ein schönes Lächeln zu investieren.

Budget für Schönheits-Behandlungen?

Eine Verschönerung Ihres Lächelns mit Invisalign kostet zwischen 4.000 Euro und 6.000 Euro (2). Verglichen mit den Kosten, die im Laufe des Lebens durch Kosmetikprodukte anfallen, ist dies ein geringer Preis für ein Lächeln, auf das man stolz sein kann. Beinah jede zweite Befragte gibt im Rahmen der Umfrage dennoch an, eine Zahnbehandlung vermeiden zu wollen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: fast 19 Prozent nennen die Angst vorm Zahnarzt, mehr als 19 Prozent haben Angst vor Schmerzen. 9 Prozent der Frauen vermeiden eine Behandlung, um durch das Tragen einer Metall-Zahnspange nicht in Verlegenheit zu geraten.

Heutzutage können Menschen mit Zahnfehlstellungen zwischen zahlreichen Methoden wählen, um ihr Wunsch-Lächeln zu erreichen. "Besonders Frauen achten auf schöne Zähne und bevorzugen daher auch die Invisalign-Methode. Die Kosten stehen im Hintergrund, sobald sich die ersten Ergebnisse der Behandlung zeigen. Invisalign ist eine Investition fürs Leben", äußert sich Dr. Werner Schupp, Kieferorthopäde aus Köln, zur Anwendung und den Vorteilen der transparenten Aligner.

Ein Lächeln sagt mehr als tausend Worte. Mit einem schönen und strahlenden Lächeln haben Sie gut Lachen. Der Weg zu diesem strahlenden Lächeln ist denkbar einfach. Das Geheimnis: nahezu unsichtbare und herausnehmbare transparente Kunststoffschienen, sogenannte Aligner.

Invisalign verwendet eine einzigartige und innovative Computertechnologie, die Ihnen anhand eines individuellen, virtuellen, 3D-Modells zeigt, wie sich Ihre Zähne erwartungsgemäß im Laufe der Behandlung in die gewünschte Richtung bewegen und stellt zusätzlich die erwartete Endposition dar. Entsprechend einer herkömmlichen kieferorthopädischen Behandlung werden die Kosten der Invisalign-Behandlung von Ihrem behandelnden Kieferorthopäden oder Zahnarzt berechnet und sind abhängig von der Komplexität des Falls und dem Behandlungsverlauf. Die Kosten sind generell mit denen einer herkömmlichen Zahnspange vergleichbar. Dies macht Invisalign zusätzlich zu einer idealen Behandlungsmöglichkeit für die am häufigsten auftretenden kieferorthopädischen Probleme bei Erwachsenen und Jugendlichen (3). Ob Ihr Lächeln kleinerer Verbesserungen oder größerer Veränderungen bedarf - die Invisalign-Methode kann Ihnen zu dem Lächeln verhelfen, das Sie sich schon immer gewünscht haben; und das oftmals innerhalb eines kurzen Zeitraumes von 9 bis 18 Monaten (ebenfalls vergleichbar mit der Behandlungsdauer bei Metall-Zahnspangen) (4).

Um mehr Informationen über die Behandlung mit Invisalign zu erhalten oder um einen zertifizierten Kieferorthopäden oder Zahnarzt in Ihrer Nähe zu finden, besuchen Sie www.invisalign.de oder rufen Sie unter folgender Telefonnummer an: 01805 05 22 69.

(1) Diese Umfrage wurde im Februar 2008 von der FCO Company Gesellschaft für Online-Marketing und Marktforschung mbH in Bonn mit 1.000 Frauen im Alter von 25 bis 45 Jahren in Deutschland durchgeführt.

(2) Die Behandlungskosten werden von Ihrem behandelnden Arzt festgesetzt, die durchschnittlichen Kosten bewegen sich zwischen 4.000 Euro - 6.000 Euro (abhängig von den Behandlungsanforderungen).

(3) Die Invisalign-Methode kann erfolgreich zur Behandlung der am häufigsten auftretenden Fälle eingesetzt werden. Jedoch müssen alle bleibenden Zähne vorhanden sein, bevor die Invisalign-Methode eine Option darstellt. Während der ersten Untersuchung wird der Invisalign-zertifizierte Kieferorthopäde bzw. Zahnarzt feststellen, ob die Behandlung mit Invisalign für Sie geeignet ist.

(4) Die Behandlungsdauer kann, abhängig vom ursprünglichen Zustand Ihrer Zähne, variieren.

Über Align Technology, Inc.

Align Technology, Inc. (Align) konstruiert, produziert und vermarktet Invisalign, eine urheberrechtlich geschützte Methode zur Behandlung vom Fehlbiss bzw. von Zahnfehlstellungen. Invisalign wird mittels hochentwickelter 3D-Simulationen und Computergraphikverfahren hergestellt, welche eine präzise, individuell angepasste Behandlung ermöglichen. Kieferorthopäden und Zahnärzte benutzen die Invisalign-Methode zur Fehlbisskorrektur, indem sie eine Reihe von transparenten, nahezu durchsichtigen, herausnehmbaren Kunststoffschienen anwenden, welche die Zähne sanft in die gewünschte endgültige Position bewegen. Da bei der Invisalign-Behandlungsmethode keine Metall- oder Keramikspangen bzw. -drähte verwendet werden, reduziert Invisalign signifikant ästhetische oder andere Einschränkungen, die mit Zahnspangen zusammenhängen. Die Invisalign-Methode ist zur Behandlung von Erwachsenen und älteren Jugendlichen geeignet. Align wurde im März 1997 gegründet und erhielt 1998 die FDA-Genehmigung zur Vermarktung von Invisalign.

Um mehr über Invisalign zu erfahren oder einen zertifizierten Kieferorthopäden oder Zahnarzt in Ihrer Nähe zu finden, besuchen Sie bitte www.invisalign.de oder rufen Sie unter folgender Nummer an: 01805 05 22 69.

Die Invisalign-Methode kann erfolgreich zur Behandlung der am häufigsten auftretenden Fälle eingesetzt werden. Jedoch müssen alle bleibenden Zähne vorhanden sein, bevor die Invisalign-Methode eine Option darstellt. Während der ersten Untersuchung wird der Invisalign-zertifizierte Kieferorthopäde bzw. Zahnarzt feststellen, ob die Invisalign-Behandlung für Sie geeignet ist.

Pressekontakt:

Hill & Knowlton Communications GmbH
Walter Scheuer
Schwedlerstraße 6, 60314 Frankfurt a. M.
Tel.: 069 / 97362-34 / Fax: 069 / 97362-39
Email: [email protected]

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Quelle: http://anonym.to/?http://www.presseportal.de/pm/43839/1269505/align_technology_inc/rss


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Re: Presseberichte
« Reply #21 on: 19. October 2008, 15:01:03 PM »
Kurier, Sonntag 19. Oktober 2008

Der Spangenbieger von Wien

Medizin - Neue Zahnspange erspart Operationen und das Ziehen von Backenzähnen. Die Sato-Technik bieten nur wenige Ärzte an.

Die Menschen auf alten Ölgemälden und Portraits lächeln selten. Das muss nicht unbedingt auf ein ernstes Gemüt zurückzuführen sein, sondern kann am schlechten Zustand der Zähne liegen. Und: Das gibt es auch in der Gegenwart.

Eine junge Burgenländerin erzählte dem KURIER am Donnerstag, sie habe sich zeitlebens "g’schamt" für ihr Lächeln. Seit ihrer Jugend habe sie an einem Vorbiss gelitten. "Mit 17 habe ich mir eingebildet, dass ich ganz gerade Zähne haben muss." Im Zug der Zahnkorrektur wurden acht Zähne gezogen. Aber plötzlich stimmte gar nichts mehr im Gebiss des Mädchens. "Ich habe mir mit den oberen Zähnen von außen auf die Lippen gebissen und mit den unteren von innen in die Wange. Dazu hat mein Kiefergelenk geknackst und ich habe höllische Schmerzen gehabt." Den Namen des behandelnden Arztes und auch ihren eigenen will die 29-Jährige nicht in der Zeitung lesen, "ich komme aus einem kleinen Dorf".

 Lieber spricht sie über ihren jetzigen Zahnarzt aus Wien, der sie von ihren Schmerzen erlöst habe. Dr. Erwin Achter ist Kieferorthopäde und stellt Zahnspangen mit einem speziellen Schlaufen-System ("Multiloop") her. Er verwendet die japanische "Sato-Technik", und biegt den Draht der Zahnspangen bei jeder Sitzung von Hand. Die zweijährige Prozedur ist am Anfang nicht schmerzfrei, aber sie sei "zahnerhaltend", sagt Achters Kollegin Dr. Maria Theresia Rieger.

"Jeder Zahn wird einzeln aufgehängt und in die gewünschte Richtung hin dirigiert. Dadurch können die Patienten besser kauen", sagt Rieger.
Wenige Experten

Die 29-jährige Burgenländerin musste einmal im Monat nach Wien zum Einstellen der Spange. Die gesamte Behandlung kostet 5600 Euro und dauert zwei Jahre. Zehn Zahnärzte in Österreich wenden die Sato-Technik an.

Mehr Informationen unter 01 / 4051520

diekieferorthopaeden.at

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Quelle: http://anonym.to/?http://www.kurier.at/nachrichten/burgenland/242594.php

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Re: Presseberichte
« Reply #22 on: 19. October 2008, 15:01:56 PM »
Hamburger Abendblatt - Sonntag 19. Oktober 2008 - von Christoph Rind

Welche Zahnspange ist die richtige?

Ständig werden neue Verfahren zur Zahnkorrektur angeboten, die Patienten teuer zu stehen kommen können. Vor- und Nachteile der Methoden erklärt eine Hamburger Expertin.

Die 71 Jahre alte Lehrerin im Ruhestand wusste genau, was sie wollte: Ihren schief gewachsenen Frontzahn in Reih und Glied bringen: "Der stört mich." Jetzt fehlte nur noch die Entscheidung, welche Art Zahnspange dieses Problem richten sollte. Deshalb war die resolute Dame extra 100 Kilometer ins Uniklinikum Eppendorf (UKE) gereist. Für die Chefin der UKE-Kieferorthopädie, Prof. Bärbel Kahl-Nieke, keine ungewöhnliche Patientin. "Vereinzelt tragen sogar 80-Jährige eine Zahnspange", sagt sie. Auslöser ist fast immer der Wunsch nach einem schönen Gebiss. Dafür nehmen immer mehr Erwachsene eine Zahnspange in Kauf.

Aber welche Zahnspange ist die richtige? Das Angebot ist vielfältig - und für Laien verwirrend. Und da die gesetzlichen Kassen Zahnkorrekturen bei Erwachsenen nicht bezahlen, haben die Betroffenen die Qual der Wahl. Das setzt ungeheure Marktkräfte in Bewegung. Und so preisen Hersteller "die nahezu unsichtbare Methode zur Zahnkorrektur ohne herkömmliche Zahnspangen" an, "die Zähne korrigieren und Ihr Lächeln verschönern kann" oder eine "bahnbrechende Technologie" mit "Hightech-Drähten, die die Zähne viel schneller bewegen und weit weniger Justierungen erfordern". Was ist dran an solch werbewirksamen Versprechungen? "Das perfekte System für jeden Zweck gibt es aus kieferorthopädischer Sicht nicht", sagt Kahl-Nieke. Sie empfiehlt Lösungen je nach Einzelfall. Deshalb sollten Patienten skeptisch sein, wenn in einer Praxis nur eine einzige Methode der Zahnkorrektur angeboten werde. Denn jedes Verfahren habe Vor-, aber auch Nachteile.

Nehmen wir die durchsichtige Kunststoffschiene, die eine auffällige Spange im Mund erspart. Die Schiene, die aussieht wie die "Anti-Knirsch-Schienen", sitzt individuell angepasst auf den Zähnen und löst mit leichtem Druck die gewünschte Zahnbewegung aus. Die Kunststoffschienen werden nur zum Essen, Trinken und Zähneputzen herausgenommen und stören nach kurzer Eingewöhnung auch beim Sprechen nicht. "Eine ästhetisch perfekte technische Lösung", sagt die UKE-Professorin, aber "nicht universell einsetzbar". Nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie ist die Kunststoffschiene "ungeeignet" bei Kindern, deren Zahnwechsel noch nicht abgeschlossen ist; bei ungenügender Mundhygiene sowie bei komplizierten Korrekturen, wie etwa beim Aufrichten eines gekippten Backenzahns.

Das Problem der Schiene: Sie hat keinen Verankerungspunkt, um von diesem aus Druck auf andere Zähne auszuüben. Die Schiene drückt allein durch ihre "unpassende" Form die Zähne in jene Position, die Stück für Stück zum Ziel führen soll. Deshalb bekommen die Patienten alle 14 Tage eine neue Schiene. Das setzt Disziplin und Konsequenz beim Tragen voraus. Bei Behandlungszeiträumen von neun bis 18 Monaten fallen bis zu 36 Schienen an. Das Neue an dieser Methode ist auch ihr "Schwachpunkt", so Kahl-Nieke. Denn der Behandlungsverlauf wird von Beginn an in einem Behandlungsplan festgelegt. "Das setzt eine gewisse Erfahrung voraus", bestätigt Dr. Werner Schupp, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie in Köln, der diese Methode neben anderen in seiner Praxis anbietet. Weltweit gebe es aber gute Erfahrungen bei 500 000 Behandlungsfällen.

Wer seinen Patienten eine unsichtbare Schiene anbietet, sollte ein Experte der dreidimensionalen Zahnbewegung sein. Denn eine Korrektur im Zuge der Behandlung sei bei diesem System schwieriger und aufwendiger als bei herkömmlichen Spangen. Bewegen sich die Zähne anders als vorausberechnet, sind die (bereits vorproduzierten) Schienen nicht mehr verwendbar. Das kann zu Zusatzkosten führen.

Weit verbreiteter als die durchsichtige Schiene sind Spangen mit Brackets (Klammer). Diese werden auf die Zähne geklebt und bieten einem Draht Halt, der - deutlich sichtbar - die Zähne in die gewünschte Position drückt. Der Vorteil: "Der Behandler hat die individuellen Bewegungs- und Reaktionsmöglichkeiten besser in der Hand", sagt Kahl-Nieke. Mit dem Zusatz "Bahnbrechende Technologie" wirbt ein "Selbstligierungssystem". Dahinter steckt eine Zahnspange, die ebenfalls aus Brackets und einem Draht besteht. Doch wird der Draht hier nicht mit einem Gummi oder einer Drahtschlinge an den Klammern befestigt, sondern über ein Clipsystem. Diese "Damon Brackets" ersparen möglicherweise einen weiteren Draht hinter den Zähnen, denn als "Nebeneffekt" wird der Kiefer geweitet, was vorteilhaft ist, wenn es nicht genug Platz für alle Zähne gibt.

Prinzipiell bieten alle Bracket-Systeme die Möglichkeit "schwierigster Detailbewegungen", auch bei extremen Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer. Und gegen Aufpreis gibt es statt Brackets aus Metall auch solche in Zahnfarben-Keramik oder unauffälligere Drähte, die mit Teflon beschichtet sind.

Nachteil aller Bracket-Spangen: Fast bei jedem zweiten Erwachsenen bilden sich weiße Flecken auf den Zähnen.

Metall-Brackets und Drähte - aber unsichtbar: Auch das gibt es. Bei der Lingualtechnik werden die Brackets innen an den Zähnen befestigt. Auch hier gibt es Anbieter, die computerunterstützt berechnen lassen, wie die Metallhalterungen und Drähte platziert werden. Der Nachteil: Spätestens beim Sprechen lässt sich auch diese Spange nicht mehr verbergen. Denn die Zunge stößt an und stört den Sprachfluss.

Alle Versuche, die Zahnspange zu verstecken, stoßen also an Grenzen. Da sind jene Jugendlichen zu beneiden, die eine Spange chic finden. Diese Haltung prägt schon Drei- bis Fünfjährige, deren Zähne korrigiert werden sollen. Manche Kinder, die sich im UKE vorstellen und erfahren, dass sie aus medizinischen Gründen noch einige Monate auf ihre Spange warten müssen, "fangen an zu weinen", erzählt Kahl-Nieke. So hatten sie sich auf ihre Spange gefreut.

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Quelle: http://anonym.to/?http://www.abendblatt.de/daten/2008/10/17/954327.html?s=2

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Re: Presseberichte
« Reply #23 on: 22. October 2008, 22:32:39 PM »
Der Standard - 21. Oktober 2008 - von Astrid Kuffner

Geistesblitz: Die Zahnspange weiß alles

Kieferorthopäde Gerald Grabner versieht Gebissregulierungen mit Sensoren

Im Frühherbst bricht beim Kieferorthopäden Gerald Grabner die Hochsaison an. Dann müssen Dutzende von Zahnspangen repariert werden, weil sie während der Sommerferien nicht getragen wurden. Die "Pause" hat natürlich Folgen: Wenn die jungen Patienten ihre Spangen nicht regelmäßig in die fehlgestellten Zähne klemmen, verlängert sich die Behandlung, was auch recht kostspielig ist. Grabner lobt aber immerhin "die fantasievollen Ausreden, die ich in den vergangenen zwölf Jahren schon gehört habe. Gemeinsam mit seinem Vater, einem Elektroingenieur, entwickelte er 2001 die Idee eines Sensors, der unbestechlich die Verweilzeit der Spange im Mund misst und abspeichert.

Seine in Österreich patentierte Lösung hält Grabner sieben Jahre später in der Hand: Die zitronengelbe Kunstharz-Spange ist mit filigranen Drähten an einem Zahnabguss befestigt. Gas- und wasserdicht eingegossen liegt ein Mikrochip, so groß wie eine Knopfbatterie, der alle 30 Minuten die Umgebungstemperatur misst und speichert. Die Stunde der Wahrheit schlägt, wenn der Sensor in Grabners Praxis kontaktlos ausgelesen wird. Die Temperatur- und Zeitkurve verrät, ob das Helferlein wirklich die ganze Nacht getragen oder sofort wieder in die Box versenkt wurde, nachdem die Eltern das Licht gelöscht haben. "Natürlich sagen wir den Kindern vorher, dass man der Spange nichts vormachen kann. Unser Maskottchen, der Dentagent Fox, animiert sie, einem Messklub beizutreten. Den Eltern geben wir eine Gebrauchsanweisung", erzählt der Zahnmediziner.

2003 bewarb sich der Erfinder mit seiner Produktidee um eine Förderung in Oberösterreich und wurde abgelehnt. Die Entwicklung eines Prototyps unterstützte 2006 schließlich das niederösterreichische Akademiker-Gründerservice Accent. 2007 heimste der gebürtige Klosterneuburger dann einen ersten Platz beim Genius Ideenwettbewerb des niederösterreichischen Gründeragentur RIZ ein.

Voraussetzung für die Verwendung mikroelektronischer Bauteile im Mundraum war ihre stetige Verkleinerung, die in den vergangenen Jahren rasant voranschritt. Weil es nur eine Chance auf eine erfolgreiche europäische Markteinführung der "Orthodontic Compliance Control" (OCC) gibt, werden derzeit Prototypen in einigen Zahnarztordinationen und Kliniken den Zertifizierungsprozeduren unterzogen. Erste eingehende Tests nahm der 46-Jährige selbst vor: Er klebte sich den Chip auf die Haut, legte Spangen in Salzlake ein oder trug sie tagelang mit: ins Auto, zu den Flugstunden, ins Whirlpool, zum Tontauben schießen, in die Mödlinger Ordination und wieder nach Hause in die Stube.

Gerald Grabner baute als Kind leidenschaftlich Modellflugzeuge, heute schwärmt er für größere Maschinen. Das feinmotorische Geschick führte ihn letztendlich auch zur Fachausbildung an der Med-Uni Wien. Rückblickend hätte er sich eine raschere Förderzusage gewünscht.

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Quelle: http://anonym.to/?http://derstandard.at/?url=/?id=1224256086959

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #24 on: 13. December 2008, 10:58:44 AM »
Presseportal - 11. Dezember 2008

Spaß ohne Spange: Bisskids lässt Zähne gerade wachsen - Sanfte kieferorthopädische Vorsorge für Kinder von zwei bis zwölf Jahren bietet eine Alternative zur klassischen Zahnspange

Köln (ots) - Zahnklammer adé? Ein neuartiges kieferorthopädisches Vorsorgekonzept lässt bei Kleinkindern vom dritten Lebensjahr an die bleibenden Zähne von Anfang an gerade wachsen. Lästige Klammern und festsitzende Apparaturen können in vielen Fällen vermieden werden, wenn die Prävention rechtzeitig beginnt, sagt die Kölner Kieferorthopädin Cordula Hordt. Die Gründerin der einzigen auf kieferorthopädische Vorsorge spezialisierten Fachpraxis in Deutschland hat das Bisskids-Konzept entwickelt. Erste Orientierung gibt ein zuverlässiger Eltern-Kind-Test, der für die Familien kostenfrei auf der Webseite www.bisskids.de bereitsteht.

65 bis 75 Prozent aller Kinder mit Milchgebissen gelten bereits als kieferorthopädische Risikokinder, das belegen aktuelle zahnmedizinische Studien aus dem Jahr 2007. Eltern, die nicht frühzeitig gegensteuern, verlieren wichtige Zeit. "Fehlfunktionen verschwinden nicht von allein. Sie übertragen sich vom Milch- ins Wechselgebiss", sagt Cordula Hordt.

Zugrunde liegt dem Therapieansatz ein speziell entwickeltes Trainingsprogramm, das kleinkindgerechte Hilfsmittel spielerisch mit individuellen Übungen kombiniert. Die Auswahl der Hilfsmittel reicht von speziellen Schnullern, kieferorthopädisch wirkungsvollen Trainingsgeräten, Übungsmaterial aus der Logopädie und der Frühförderung bis hin zu normalem Kinderspielzeug. "Die Übungen sind nicht nur kindgerecht und mit geringem Aufwand durchzuführen, sie machen den Kindern auch richtig Spaß", sagt Kieferorthopädin Cordula Hordt.

Die neue Methode Bisskids ist völlig schmerzfrei und auch für Kleinkinder, die Sprach- oder Funktionsstörungen sowie Kieferfehlstellungen aufweisen, eine wirkungsvolle Alternative zur klassischen Zahnspange. Kieferorthopädin Hordt: "Der Einsatz des speziell entwickelten Bisskids®-Programms kann z.B. eine logopädische Behandlung wesentlich verkürzen, oftmals sogar überflüssig machen."

Das Alter des Kindes, sein Kieferwachstum, die persönliche Funktionsstruktur und individuelle Neigungen bestimmen den persönlichen Übungsplan. Je nach Schweregrad beträgt die Behandlungsdauer zwischen sechs Monaten und 1,5 Jahren. Je jünger die kleinen Patienten sind, desto schneller stellen sich Erfolge ein. Die Kosten der Therapie belaufen sich von ca. 150 bis 900 Euro.

Die neue Methode basiert auf der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass das Kiefer- und Gesichtswachstum speziell im Kleinkindalter am stärksten ist. Manche Wachstumsprozesse sind bereits im Alter von acht Jahren abgeschlossen - also lange, bevor die konventionelle Kieferorthopädie in Deutschland beginnt. Lippenschluss, Nasenatmung und die korrekte Zungenlage sollten deshalb schon im Kleinkindalter kontrolliert und trainiert werden. Bei vielen Kindern führen Schnuller und Flaschenernährung zu einer Verschiebung der Zungenlage und einer dauerhaften Mundatmung. Eine Fehl- oder gar Unterentwicklung beteiligter Muskeln und Knochen im Mund- und Gesichtsbereich stören aber das gesunde Wachstum. Auf diese Weise können die Kiefer zu klein und schmal bleiben. Sie stellen den bleibenden Zähnen nicht genügend Platz zur Verfügung, um gerade zu wachsen. Wird aber mögliche Fehlentwicklung rechtzeitig erkannt, lässt sich das Kieferwachstum mit sanften Methoden positiv beeinflussen.

Infotelefon für Eltern:

   Tel 0221.60603428
   www.bisskids.de
   [email protected]

Pressekontakt:

Fachpraxis für Kieferorthopädie,
Cordula Hordt,
Luxemburger Straße 7,
50674 Köln,
mobil: 0171-1413584

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Quelle: http://anonym.to/?http://www.presseportal.de/pm/73896/1318509/bisskids/rss


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Re: Presseberichte
« Reply #26 on: 28. December 2008, 11:13:46 AM »
Stiftung Warentest - Finanztest - Heft 1/2009 - Januar 2009

In dem Bericht "Hilfe für Hasenzähne" geht es um Anbieter von Zahnzusatzversicherungen und deren Leistungen im Falle einer kieferorthopädischen Behandlung.

Ich zitiere hier mal den wichtigsten Abschnitt:
"Eine private Versicherung für kieferorthopädische Behandlungen ist nur sinnvoll, wenn sie für Kinder abgeschlossen wird. Die Verträge sehen zwar auch Leistungen für Erwachsene vor, es dürfte aber schwierig sein, sie tatsächlich zu erhalten.
Eine Kieferkorrektur aus rein ästhetischen Gründen gilt nämlich nicht als medizinisch notwendige Heilbehandlung. Hat jemand hingegen eine behandlungsbedürftige Zahnfehlstellung, dann lag diese in vielen Fällen bereits bei Vertragsabschluss vor - und ist damit vom Versicherungsschutz ausgenommen."

Der Bericht ist sehr allgemein gehalten. Meiner Meinung nach nicht wirklich interessant.

Das Heft ist aktuell im Kiosk für 4,20 Euro erhältlich.

Den Bericht gibts auch online für 2,00 Euro:
http://anonym.to/?http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test/-Zahnversicherung-Kieferorthopaedie/1742920/1742920/1742086/?campaign=themen-topbox-versicherung_vorsorge-test-4

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Re: Presseberichte
« Reply #27 on: 07. January 2009, 15:02:14 PM »
Stiftung Warentest - Finanztest - Heft 1/2009 - Januar 2009

Hier für alle; zumindest den Text:
http://anonym.to/?http://www.zeit.de/online/2009/02/finanztest-zahnversicherung-kiefer

Offline Marty

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Re: Presseberichte
« Reply #28 on: 19. March 2009, 03:52:51 AM »
Von einem, hier an dieser Stelle gepostetem Link vom 17. März 2009 distanzieren wir uns in aller Form - der Beitrag wurde gelöscht.

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #29 on: 04. April 2009, 01:22:17 AM »
Sorry falls schon bekannt. Suche ergab keine Treffer. Artikel ist schon etwas älter. Mir aber bisher unbekannt:
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Focus-Schule Online, 01 Juli 2006 von Tanja Pöpperl

Wenn Zähne aus der Reihe tanzen

Zahnspangen – Früher waren sie verpönt, heute gelten sie bei Kids als Statussymbol. Was es zu beachten gilt, wenn der Kiefer korrigiert werden muss

Es ist noch nicht lange her, da war sie der Albtraum aller Teenies, Zielscheibe von Hänseleien, Knutschbremse auf jeder Flaschendreh-Party: die Zahnspange. Doch seit sich attraktive Stars wie Tom Cruise und Britney Spears oder die britischen Prinzen William und Harry ungeniert mit Klammern fotografieren lassen, haben die ungeliebten „Schneeketten“ ihren Schrecken verloren. Laut aktueller Umfrage der Londoner Tageszeitung „The Daily Telegraph“ gelten Spangen inzwischen sogar als cool und sexy, viele sehen sie als trendiges Accessoire. Da immer mehr Kinder verdrahtet sind, entspricht die Prozedur beinahe einem Initiationsritual, das den Eintritt ins Jugendalter sichtbar macht.

Wann der richtige Zeitpunkt ist, um Fehlstellungen der Zähne zu korrigieren, darüber sind die Meinungen geteilt. Gundi Mindermann, Kieferorthopädin aus Bremerförde und Bundesvorsitzende des Berufsverbands der Deutschen Kieferorthopäden (BDK), plädiert dafür, mit einer notwendigen Behandlung möglichst früh zu beginnen: „Es gibt gravierende Probleme wie Zwangs- und Kreuzbisse, bei denen die Kiefer nicht richtig aufeinander treffen. Die kann man in Einzelfällen schon ab dem vierten Lebensjahr korrigieren, zum Beispiel mit herausnehmbaren Spangen oder auch physiotherapeutisch begleiteten Muskelübungen.“ Generell empfiehlt die Expertin, bereits ab dem Durchbrechen der ersten Milchzähne regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolle zu gehen. „Ein Grundschüler, der mit sechs, sieben Jahren zum allerersten Mal in ein Behandlungszimmer kommt und die Apparaturen sieht, würde wahrscheinlich den Schock seines Lebens bekommen“, so die Expertin. „Je jünger das Kind, desto spielerischer kann man es an die Behandlung heranführen, zum Beispiel mit Schädelmodellen zum Anfassen oder mit Puppen, an denen man das Vorgehen erklärt.“ Der kleine Patient darf währenddessen auch bei Mama auf dem Schoß sitzen. Das funktioniert, wie Mindermann weiß: „Durch solche frühen positiven Erfahrungen baut sich erst gar keine Angst vor dem Zahnarzt auf.“ Davon profitiert dann auch der Kieferorthopäde.

Allzu junge Patienten will Henning Madsen allerdings nicht in seiner Praxis haben. Der Kieferorthopäde aus Ludwigshafen sieht den immer früher einsetzenden Therapiebeginn bei Kindern eher kritisch. „Wenn kein Gesundheitsrisiko vorliegt, und das ist wirklich nur in Ausnahmen der Fall, rate ich davon ab, Zähne vor dem zehnten, elften Lebensjahr kieferorthopädisch zu richten. Denn beim Zahnwechsel regulieren sich bis kurz vor Pubertätsbeginn viele frühere Fehlstellungen oft noch von allein.“ An schiefen Zähnen ist übrigens nicht immer nur Veranlagung schuld. Auch wer häufig am Daumen lutscht, zu lange aus der Nuckelflasche trinkt, an Bleistiften oder Nägeln kaut, fördert sie. Auf solche Marotten sollten Eltern also von klein auf achten.

Bestimmte Auffälligkeiten wie der Kreuzbiss, der offene Biss, bei dem Ober- und Unterkiefer nicht vollständig schließen, oder auch extreme Über- und Unterbisse der Schneidezähne verwachsen sich nicht von allein. Madsen: „Dann kann nicht nur die psychische Belastung groß sein, sondern auch die Gesundheit des Kindes beeinträchtigt sein. Bei großem Überbiss der Schneidezähne entsteht zum Beispiel eine erzwungene Mundatmung, die das Erkältungsrisiko erhöhen kann. Bei extremen Überbissen ist auch die Verletzungsgefahr der Schneidezähne erhöht.“ Liegen solche schwer wiegenden Probleme vor, erkennt das meist bereits der Kinderarzt und verweist an den Kieferorthopäden.

Nicht jeder vorwitzige Schneidezahn, der ein bisschen aus der Reihe tanzt, muss aber gleich auf Kurs gebracht werden. Bei kleinen Schönheitskorrekturen ist die Entscheidung für oder gegen die Zahnverschiebung nicht nur eine Frage der Kosten (siehe Kasten unten). Schließlich ist eine kieferorthopädische Therapie trotz des positiven Imagewandels immer noch mit einigen unbequemen Erfahrungen verbunden: die häufigen Kontrollbesuche, das gründliche Reinigen von Zahnspange und Zähnen, das anfangs ungewohnte Gefühl beim Sprechen und – Tom Cruise hin oder her – das Herzklopfen beim ersten Auftritt mit neuen Klammern vor der Klasse. Daher sollten Kinder unbedingt in die Entscheidung „Zahnspange – ja oder nein?“ mit einbezogen werden. Wer sich heftig gegen den Eindringling im Mund sträubt, wird sich auch schwer damit tun, ihn konsequent zu pflegen oder die lose Spange regelmäßig zu tragen. „Man kann ein Kind nicht zur Behandlung zwingen“, erklärt Expertin Mindermann. Sie versucht jedoch, die kleinen Patienten zu überzeugen, warum eine Therapie wichtig ist. „Das funktioniert immer nur über einen direkten Zugang, niemals über Druck, den die Eltern ausüben.“ Auch Henning Madsen legt Wert darauf, dass die Kids vom Sinn und Nutzen der Behandlung überzeugt sind. Sonst sollten Eltern besser warten, bis ihr Sprössling selbst den Wunsch äußert: „Für eine Zahnkorrektur ist es nie zu spät. Sie ist zwar bei Erwachsenen teurer und meistens etwas umständlicher. Aber wenn beim Kind oder Teenager absolut die Einsicht fehlt, sollten Eltern nicht auf einer Behandlung bestehen.“

Ist die Entscheidung pro Zahnspange gefallen, muss als Nächstes geklärt werden, welche Variante sich am besten eignet, um in möglichst kurzer Zeit gute Ergebnisse zu erzielen.

Lockere Verbindung oder feste Beziehung? Feste und lose Spangen sind nicht beliebig austauschbar. Nur feste Klammern schaffen große Zahnbewegungen. „Die herausnehmbareVariante ist daher in vielen Fällen ineffizientund verlängert eine Behandlung nur unnötig,wenn im Endeffekt doch noch eine feste Spange zum Einsatz kommen muss“, erklärt Madsen. Während in den USA fast ausschließlich feste Klammern verwendet werden, fertigenin Deutschland noch viele Kieferorthopäden lose Spangen an – manchmal als Vorbereitung auf das anschließende fest sitzende Modell. Die Quälgeister im Mund sind individuell angefertigte Kunststoffplatten für Ober- oder Unterkiefer, die möglichst lange am Stück getragen werden sollten, auch über Nacht. Zur Auswahl stehen zwei Arten. Die „aktive Platte“ bewegt die Zähne mechanisch mit Hilfe von Schrauben oder Klammern, die verstellbar sind; sie sitzt fest auf den Zähnen auf. Beim „Aktivator“ oder „Bionator“ hingegen werden die Muskelkraft des Kiefers und der Kaudruck ausgenutzt. Diese speziell geschliffenen Kunststoffgeräte sitzen lose im Mund und können auf Ober- und Unterkiefer gleichzeitig einwirken, behindern dafür aber auch das Sprechen besonders stark.

Einen weitaus größeren Effekt, gerade bei großen Zahnverschiebungen und vielen präzisen Zahnbewegungen wie z.B. Drehungen, erreicht in jedem Fall die fest sitzende Spange. Dabei werden kleine Metallplättchen, die „Brackets“, auf die Zähne geklebt und über elastische Drähte und Gummis miteinander verbunden, die den Druck regulieren. Stahl, obwohl optisch sehr auffällig, gilt immer noch als optimales Material. Die dezenteren Versionen aus Keramik oder Kunststoff kosten mehr und neigen stärker zu Verformungen und Brüchen.

Neueste Trends. Wer sich mit den sichtbaren Brackets nicht anfreunden kann, hat eine unauffällige, aber auch kostspielige Alternative: das Lingual-System. Dabei befestigt der Kieferorthopäde die Metallplättchen samt Verdrahtung nicht außen, sondern innen an den Zähnen. „Bei Kindern rate ich zu dieser aufwändigen Technik eher nicht“, erklärt Madsen: „Zum einen, weil Lingual-Brackets ein Luxusprodukt sind, zum anderen, weil die Kinderzähne oft noch nicht hoch genug sind und die Befestigung auf der Innenfläche nicht gut funktioniert.“ Eine weitere relativ neue Technik, die allerdings aus Kostengründen bei Kindern kaum zum Einsatz kommt, heißt „Invisalign“. Sie besteht aus einem Set von unterschiedlich geformten durchsichtigen Kunststoffschienen für die Zähne (so genannten Alignern), die in zweiwöchentlichem Wechsel ausgetauscht werden und leichte Fehlstellungen nach und nach korrigieren können.

Wie lang dauerts denn noch? Egal, ob fest oder locker, Stahl oder Kunststoff – Kinder, die eine Spange tragen, brauchen Geduld. Durchschnittlich zwei bis drei Jahre Behandlungszeit stehen ihnen mindestens bevor, bei losen Klammern sogar bis zu fünf Jahre. Wie gut eine Zahnkorrektur verläuft, hängt auch von der Mitarbeit des kleinen Patienten ab, der die regelmäßigen Kontrollbesuche durchstehen und das Schmuckstück im Mund vorsichtig behandeln und gründlich reinigen muss. Sogar wenn die Zähne bereits die gewünschte Position haben, kann er die Spange noch lange nicht vergessen. Das Tragen eines „Retainers“, einer Haltespange, wird im Anschluss an die aktive Behandlung noch für weitere zwölf Monate empfohlen, um die neuen Zahnstellungen und das Tom-Cruise-Lächeln dauerhaft zu stabilisieren.

Hilfreiche Links finden Sie im Internet unter:

www.focus-schule.de/zahnspange



Welche Klammer ist die richtige?

Feste Spange

+ Fast alle Fehlstellungen können mit dieser Technik korrigiert werden.

+ Die Behandlungsdauer ist in vielen Fällen kürzer als bei der losen Variante.

+ Das Sprechen ist nicht beeinträchtigt.

+ Fixiert im Mund, geht sie nicht verloren und wird konsequent getragen.

* Die Reinigung ist zeitaufwändig und umständlich.

* Häufige Kontrollen sind nötig, damit Bänder und Brackets richtig sitzen.

* Nahrungsmittel, die sehr hart oder extrem süß sind, können die Spange verbiegen oder verkleben.

* Unsichtbar ist sie nicht: ein optischer Störfaktor über Jahre hinweg.


Lose Spange

+ Reinigung und Zahnpflege sind problemlos möglich.

+ Beim Essen entstehen keine Probleme, die Spange ist schnell entfernt.

+ Kontrollbesuche fallen seltener an.

+ Reparaturen erledigt das Labor – keine langen Sitzungen in der Praxis.

* Nicht konsequent genutzt, hat man keinen Erfolg.

* Die Tragedauer ist in der Regel länger als bei den festen Modellen.

* Manche Fehlstellungen kann sie nicht beheben.

* Verloren oder kaputt ist sie schnell mal, wenn Kinder nicht aufpassen.

* Das Sprechen fällt schwer, weil der Träger oft nuschelt oder lispelt.


Was zahlt die Krankenkasse?

Wenn der Kieferorthopäde eine Zahn- oder Kieferfehlstellung festgestellt hat, reicht er einen Behandlungsplan bei der Kasse ein, die nach einem Kriterienkatalog die medizinische Notwendigkeit überprüft. Ab einem gewissen Schweregrad übernehmen gesetzliche Kassen zuerst einen Anteil von 80 Prozent, ab dem zweiten und jedem weiteren Kind sogar 90 Prozent der Kosten. Die restlichen 20 bzw. zehn Prozent Eigenanteil können Eltern zurückfordern, sobald die Behandlung erfolgreich beendet ist. Reine Schönheitsreparaturen zahlt die Kasse nicht.Bis zum 18. Lebensjahr übernehmen die Kassen normalerweise nur eine kieferorthopädische

Therapie. Die Kosten werden erstattet, wenn der Kieferorthopäde schriftlich bestätigt, dass die Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist. Dauert eine Therapie länger als ursprünglich angenommen, kann er eine Verlängerunsphase beantragen. Möglich ist auch eine Beobachtungsphase, in der der Arzt noch Nachuntersuchungen vornimmt. Ist diese Phase abgeschlossen, muss er dies schriftlich bestätigen, sodann werden die Kosten erstattet. Schon bei Kindern ab vier Jahren zahlt die Krankenkasse für eine kieferorthopädische Behandlung, wenn Zähne und Kiefer stark fehlgebildet sind und damit weitere Schäden verhindert werden können.


Spangenzähne sauber halten

1 Kleine Rüttelbewegungen mit der Zahnbürste sind wichtig, vor allem um die Metallplättchen herum, wo sich bei nachlässigem Putzen leicht Karies bilden kann. Mit einer elektrischen Bürste klappt das meistens ein bisschen besser als mit der normalen.

2 Ein wichtiges Werkzeug ist außerdem die Interdentalbürste (Zahnzwischenraumbürste, erhältlich in Apotheken und Drogerien), mit der man an die schwer erreichbaren Winkel rund um die Brackets herankommt.

3 Nach jeder Hauptmahlzeit sollten Kinder die Zähne putzen, abends natürlich besonders gründlich.

4 Die Uhr stellen und mindestens drei, besser fünf Minuten lang sanft schrubben. Dann ist der Zahnbelag entfernt, und Bakterien haben über Stunden keine Chance zum Angriff.

5 Spülungen mit einem Fluoridpräparat sind zusätzlich hin und wieder sinnvoll, um den Zahnschmelz zu härten.

6 Auf Softdrinks sollten Kinder mit Spange weitgehend verzichten, sie vor allem nicht permanent zwischendurch trinken. Die Kombi Säure plus Zucker ist ein echter Zahnkiller.

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Quelle: http://anonym.to/?http://www.focus.de/schule/lernen/forschung/wissen-wenn-zaehne-aus-der-reihe-tanzen_aid_231642.html

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Re: Presseberichte
« Reply #30 on: 19. April 2009, 20:22:30 PM »
Bayerische Rundfunk Online, 17. April 2009

Wenn die Zahnspange zum Stressfaktor wird

Fast jeder fünfte Deutsche knirscht nachts mit den Zähnen - mit zum Teil schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit. Immer mehr junge Menschen sind davon betroffen. Mit ein Grund: die obligatorische Zahnspange während der Kindheit.

Das nächtliche Zähneknirschen, von den Ärzten als Bruxismus bezeichnet, wird in aller Regel durch Stress ausgelöst, aber auch durch den Umgang mit Genussmitteln - Koffein, Nikotin, Alkohol. Manche Medikamente und Amphetamine können durch ihre Nebenwirkungen ebenfalls zum stressbedingten Zahnmahlen beitragen.

Bei vielen jungen "Knirschern" hat die Ursache für das nächtliche Übel allerdings nichts mit der Lebensführung oder dem schulischen Leistungsdruck zu tun. Überraschender Grund ist vielmehr die Zahnspange aus Kindheitstagen, die das Gebiss eigentlich richten sollte.


Gebissregulierung als Auslöser

Was recht ungewöhnlich klingt, ist schnell erklärt: Wenn eine Fehlstellung des Gebisses mithilfe einer Zahnspange reguliert wird, führt das zu einer veränderten Gebissstellung. Und dadurch entsteht unter Umständen Stress, wie Zahnarzt Michael Gleau schildert: "Die Zähne hatten ja eine andere Stellung, die die Muskulatur bequem fand. Wenn die verändert wird, nimmt die Muskulatur eine andere Vordehnung ein, und da entsteht natürlich auch Stress."


Körperlicher Stress

Bei diesem durch die Zahnspange verursachten Muskelstress handelt es sich um ein körperliches Problem, das durch "klassischen", also psychisch bedingten Stress intensiviert werden kann. Und dieser "Zahnspangen-Stress" sorgt dafür, dass sich die Zähne im Schlaf bewegen und erneut verschieben - auch wenn die Zahnspange schon seit Jahren nicht mehr verwendet wird.

Erkannt wird dieses Phänomen meist erst mit Mitte Zwanzig, und dann sind die Patienten bereits zu alt, um eine neue Zahnspange zu tragen - die Gefahr von Nebenwirkungen wie Paradentose oder Zahnwurzelabbau sei bei dieser Altersgruppe zu hoch, so die Münchner Zahnärztin Birgit Eichner.


Aufbissschienen schaffen Abhilfe

Eine Aufbissschiene ist das vorerst einzig wirksame Mittel, die körperlichen Ursachen für das Zähneknirschen zu beheben: die Schiene stabilisiert die entstandenen Fehlstellungen im Kiefer. Aber auch sie hilft nicht weiter, wenn die Ursachen für den Bruxismus beim ganz normalen "Alltagsstress" liegen.

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Quelle: http://anonym.to/?http://www.br-online.de/ratgeber/gesundheit/zaehneknirschen-bruxismus-zahnspange-ID1239808849392.xml

Offline ulfert

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Re: Presseberichte - Stress und Knirschen durch KFO ????
« Reply #31 on: 20. April 2009, 22:51:28 PM »
Hallo Leute,
kann kaum glauben, was da so über den Zusammenhang zwischen KFO, Stress und Knirschen geschrieben wird.
Aus eigener Erfahrung habe ich das Gefühl, dass bei einem perfekt regulierten Gebiss auch die muskulären Kräfte im Gleichgewicht sind.
Die Neigung zum Knirschen hat m.E. wirklich andere Ursachen.

ulfert

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #32 on: 19. July 2009, 12:07:02 PM »
nachrichten.at / Wirtschaftsraum OÖ, 15. Juli 2009

Erfindung mit Folgen für Zahnspangenträger

Eine Innovation des Oberösterreichers Gerhard Gschladt und seines Teams ermöglicht es, erstmals die Tragedauer von Zahnspangen lückenlos zu dokumentieren. Das hilft einerseits den Zahnärzten in ihrer Therapieempfehlung und ermuntert andererseits die Träger, die Spangen ohne „Schwindeln“ zu tragen.

Gschladt baute in den Kunststoff der Spange einen Mikrochip mit einer Lithium-Ionen-Batterie ein. Dieser „wacht alle 15 Minuten für 0,2 Sekunden auf und misst“, beschreibt Gschladt. Hält der Zahnarzt die Zahnspange dann zu einer Lesestation, werden die gespeicherten Daten an einen Computer übertragen. Behandlungskosten lassen sich so der Patientendisziplin zuordnen, Fehltherapien werden frühzeitig erkannt, alternative Behandlungsmethoden können anhand von Fakten gewählt werden.

Der Markt für das „Theramon“ genannte System dürfte enorm sein. Gschladt will mit dem Verkauf im September starten. „In drei Jahren will ich 100.000 Sensoren und 5000 Auslesestationen weltweit verkauft haben“, sagt er. „Die Zahnärzte rennen mir schon die Türen ein.“ Den Endkunden kostet ein Chip circa 50 bis 60 Euro. Den Einbau des Chips in die Zahnspange nimmt der Zahntechniker vor. Die Software stammt aus Oberösterreich, der Chip wurde in der Schweiz entwickelt. Das Projekt wurde im Rahmen des oö. Gesundheits-clusters vom Land Oberösterreich gefördert.

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Quelle: http://anonym.to/?http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/wirtschaftsraumooe/art467,221787

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #33 on: 19. July 2009, 12:07:49 PM »
Hamburger Abendblatt, 18. Juli 2009, von Christoph Rind

Ein schönes Gebiss - Moderne Korrektursysteme

Zahnspange für Erwachsene, auch unsichtbar


Wenn man den Mund aufmacht, geht es nicht nur um Äußerlichkeiten. Denn schiefe Zähne können auch chronische Kopf- oder Rückenschmerzen verursachen, erklärt eine Hamburger Fachärztin.

Ein fehlender Zahn im Gebiss lässt sich heute schnell ersetzen. Zahnmediziner schließen die Lücke, zum Beispiel mit einer Brücke oder mit einem Metallstift, der im Kieferknochen verankert wird (Implantat) und dem eine Krone in Zahnform aufgesetzt wird.

Doch bei manchen Patienten bietet sich eine noch ausgefeiltere, zwar teurere, aber natürlichere Methode an, den fehlenden Zahn zu ersetzen. Eine Methode, "die selbst viele Zahnärzte oft nicht bedenken", wie die Hamburger Kieferorthopädin Dr. Luzie Braun-Durlak im Alltag immer wieder erfahren hat.

Denn oft bietet sich ein "überzähliger", eigener Zahn als Ersatz an - wenn am Ende der Zahnreihe mit der Lücke noch der Weisheitszahn steht. Dieser kann inklusive der benachbarten Zähne so weit in Richtung Lücke geschoben werden, dass sich die Zahnreihe wieder komplett schließt. Das kann Jahre dauern, aber der medizinische Vorteil: "Es müssen keine Zähne abgeschliffen werden, um eine Brücke zu befestigen, und es wird kein Fremdkörper eingesetzt", sagt die Hamburger Kieferorthopädin, die sich in ihrer Praxis auf die Korrektur von Fehlstellungen der Zähne bei Erwachsenen spezialisiert hat.

Ihr Fachwissen gibt sie in Fortbildungskursen an Zahnärzte weiter. Vielfältig sind die Methoden, Zähne zu verschieben. Bei kleineren Korrekturen reichen Kunststoffschienen, die alle zwei Wochen gewechselt werden müssen, aber unsichtbar sind. Manchmal soll eine Lücke geschlossen, manchmal eine Minilücke geweitet werden, um Platz zu schaffen für Zahnersatz. Wenn Zähne bewegt werden sollen, ist immer eine Art Klammer im Spiel. Nur mit einem komplizierten System aus Druck- und Zugkräften lassen sich Zähne verschieben, fixiert mit Metalldrähten, -bändern oder Kunststoffschienen (siehe Extratext). "Korrekturen können in jedem Alter vorgenommen werden", sagt die Ärztin.

Ein typischer Fall: Eine Patientin, Mitte 50, hat noch einen Milchzahn (wie viele Erwachsene). Jetzt wackelt er und muss raus. Ihr bleibender Eckzahn liegt quer im Kiefer, wie das Röntgenbild zeigt, zwei Zahnbreiten von der Stelle, in die er gehört. "Den habe ich hinbekommen, wo er hin sollte", sagt Braun-Durlak. Dafür musste die Patientin anderthalb Jahre eine feste Klammer tragen. Sie diente als Bezugspunkt, von dem aus der versteckte Eckzahn langsam in die Lücke dirigiert wurde.

Dafür klebt ihm die Fachärztin eine Mini-Kette an, die über die Spange regelmäßig angezogen wird. So gelangt der Zahn in die Wunschposition, "ohne dass seine Blut- und Nervenversorgung zerstört wird", so die Ärztin.

Die gesetzliche Kasse zahlt solche Korrekturen nur im Ausnahmefall bei Versicherten über 18 Jahre. Die Kosten betragen oft mehrere Tausend Euro. Dennoch sollten sich Kassenpatienten über mögliche Korrekturen informieren. Die Kosten für eine Beratung beim Kieferorthopäden (mit Kassenzulassung) zahlt die Kasse.

Als Grundprinzip gilt: Je "unsichtbarer" eine Lösung, desto teurer ist sie. Bis zu fünfstellige Beträge kann es kosten, wenn sehr aufwendige, langjährige kieferorthopädische Behandlungen anstehen mit "unsichtbaren" Zahnspangen. Dafür wird das Klammersystem zum Beispiel an der Zahninnenseite befestigt, sodass andere auch bei strahlendem Lächeln nichts bemerken. Spangen im sichtbaren Bereich sind leichter anzubringen und kostengünstiger.

Weniger aufwendig ist es, einzelne schiefe Zähne zu richten. 60 Prozent der Patienten kommen, "weil's ihnen vorne nicht gefällt", sagt Braun-Durlak. Viele Frauen zwischen 30 und 50 Jahren lassen sich aus kosmetischen Gründen behandeln. Eine typische Begründung: "Meine schiefen Zähne haben mich schon immer gestört."

Doch was zunächst ästhetischen Ansprüchen genügen soll, macht oft auch medizinisch Sinn. "Ästhetik und Medizin sind schlecht zu trennen", sagt Luzie Braun-Durlak. Denn Zähne, die aus der Reihe tanzen, lassen sich meist auch schlecht reinigen oder lockern sich mit der Zeit, weil ein passgenauer Gegenbiss durch einen gegenüberliegenden Zahn fehlt. Die Folge: Zahnfleischentzündungen bis hin zu Kopfschmerzen oder Verspannungen im Nacken. Viele ihrer Patienten seien zuvor wegen ihrer Schmerzen bei Neurologen, Orthopäden und HNO-Ärzten gewesen, erzählt die Kieferorthopädin, "niemand konnte ihnen helfen". Denn oft liegt die Ursache unbestimmter Schmerzen im Gebiss. Ein Knackgeräusch im Kiefer kann auf solche Ursachen hinweisen. Manchen Schmerzgeplagten wurde erst durch eine kieferorthopädische Behandlung geholfen.

Und die Scheu vor sichtbaren Zahnspangen ist gesunken. Ein Trend, der aus den USA kommt. Braun-Durlak: "Dort gilt eine Zahnspange als Statussymbol." Sogar 20- bis 30-Jährige finden das oft trendy. Und eine Altersgrenze bei den Patienten gibt es auch nicht. "Ich habe Patienten, die 70 sind und älter."

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Quelle: http://anonym.to/?http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1100907/Zahnspange-fuer-Erwachsene-auch-unsichtbar.html

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #34 on: 10. August 2009, 12:26:48 PM »
Wiesbadener Kurier, Montag 10. August 2009, von Julia Anderton

Zwei Jahre für den perfekten Biss

Immer mehr Erwachsene lassen ihre Zähne korrigieren/Es geht auch "unsichtbar"

Es gibt so einige optische Auffälligkeiten, die man gemeinhin mit Teenagern assoziiert. Zahnspangen gehören dazu. So glaubte Angelika Schultner denn auch an einen Scherz ihres Zahnarztes, als dieser ihr riet, wegen ihrer Kauschwierigkeiten einen Kieferorthopäden aufzusuchen. "Ich war damals Ende 30 und konnte es nicht fassen", erinnert sich die Bürokauffrau. Nach einigem Hin und Her ließ sie sich jedoch überzeugen. "Trotzdem waren die zwei Jahre für mich die Hölle. Irgendwie war ich überzeugt, dass sich Kollegen und Kunden wegen der Spange über mich lustig machen oder mich nicht ernst nehmen, obwohl es nie einen bösen Kommentar gab. Aber ich war so gehemmt, dass ich in der Zeit kaum gelacht habe, damit die Spange bloß nicht so auffiel." Trotzdem ist die Wiesbadenerin heute froh, die Sache durchgezogen zu haben. "Ich habe keine Kauprobleme mehr, und die Ohren- und Kopfschmerzen sind verschwunden."

Positive Reaktionen

Auch Carolin Schwarz aus Walluf erfuhr bei einem zahnärztlichen Routinetermin, dass ihr Biss nicht optimal sei, was zu zahlreichen Problemen, darunter Parodontose, führen könne. Also ließ sie sich ohne großes Zögern Brackets anbringen. "Mit 25 hat man mehr Selbstbewusstsein als mit 13. Mann und Kind hatte ich zu dem Zeitpunkt schon, wen hätte es also stören sollen? Das einzig Unangenehme war die Spange selbst, weil sich darin dauernd Essensreste verfingen." Viele Reaktionen gab es nicht, wenn aber doch, waren sie durchweg positiv. Hätte die heute 30-Jährige allerdings von der Möglichkeit einer sogenannten unsichtbaren Zahnkorrektur gewusst, hätte sie dann doch diese Variante anstelle der herkömmlichen Zahnspange bevorzugt.

Das wäre in der Praxis von Dr. Christian Ludwig nicht passiert. Der 35-jährige Kieferorthopäde hat die Erfahrung gemacht, dass vor allem Erwachsene, aber auch Jugendliche, mit sehr konkreten Vorstellungen bezüglich einer unauffälligen Zahnkorrektur zu ihm kommen: "Insbesondere Personen, die beruflich viel Kontakt mit Menschen haben, vermeiden eine Behandlung mit einer sichtbaren Zahnspange." Daher bietet er (ebenso wie acht weitere kieferorthopädische Praxen in Wiesbaden) "unsichtbare" Korrekturmethoden an.

Dabei gibt es zwei Techniken: Da wären entweder sehr dünne Kunststoffschienen, die Schritt für Schritt die Zähne in die korrekte Position schieben und durch den Verzicht auf Metall oder scharfe Ecken angenehm zu tragen sind, allerdings 22 Stunden am Tag im Mund bleiben müssen, was einen disziplinierten Patienten voraussetzt. Oder man entscheidet sich für eine festsitzende Zahnspange, die an der Innenseite der Zähne befestigt wird, und somit von außen nicht zu sehen ist. "Neben dem ästhetischen Vorteil einer unauffälligen Behandlung bieten diese beiden Techniken weitere Vorteile: So können die Kunststoffschienen zur Zahnpflege herausgenommen werden und parallel zur Zahnkorrektur Kiefergelenkserkrankungen mitbehandelt werden. Innenliegende Zahnspangen gelten gegenüber Zahnspangen, die an der Außenseite der Zähne fixiert sind, als zahnschonender, da die Innenseiten der Zähne resistenter gegenüber Entmineralisierungen sind", sagt Dr. Ludwig.

Ein Drittel seiner Patienten sind Erwachsene. Ganz billig ist die Behandlung nicht, zumal sich bei Erwachsenen die Krankenkassen nur an den Kosten beteiligen, wenn es sich um eine Folgebehandlung aus der Jugendzeit handelt.
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Quelle: http://anonym.to/?http://www.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/wiesbaden-extra/7218845.htm

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Re: Presseberichte
« Reply #35 on: 27. August 2009, 19:32:26 PM »
TIP - Zeitung in Thailand berichtet:

Zahnspange eingesetzt: tot
Eine 17 Jahre alte Teenagerin in Khon Kaen starb an einer Infektion, weil sie eine „modische“ Zahnspange trug.

Zahnspangen: Ein hübsches Modeaccessoire?

Der Eingriff soll nicht von einem Zahnarzt vorgenommen worden sein, die Zahnspange diente allein modischen Zwecken.

Zehn Tage nach dem Eingriff klagte die Teenagerin über Zahnschmerzen, am 20. August wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurden Vergiftungserscheinungen festgestellt, die Teenagerin bekam Medikamente und wurde nach Hause geschickt. Einen Tag später klagte sie über Atemschwierigkeiten. Sie starb auf dem Weg ins Krankenhaus an Herzversagen. tn

Quelle: http://anonym.to/?http://thailandtip.de/tip-zeitung/nachrichten/news/zahnspange-eingesetzt-tot/

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #36 on: 13. September 2009, 15:41:58 PM »
Kurier - Sonntag 13. Sptember 2009

Der richtige Biss ein Leben lang

Die Zahnspange hat ihr Negativimage längst verloren - auch dank moderner, weniger sichtbarer Methoden.

Sie sitzt perfekt und hält auch den routinierten Prüf-Griffen von Kieferorthopädin Maija Eltz Stand: Nach wenigen Minuten ist der zahnärztliche Kontrolltermin von Wendelin Krabacher, 13, auch schon wieder vorbei. Seit einem Jahr trägt der Bursch bereits seine festsitzende Zahnspange.

Zahnlücken und ein zu kleines Unterkiefer waren für die Entscheidung zur Zahnregulierung ausschlaggebend. Dem Vorschlag von Eltern und Zahnärztin hat er sich gefügt: "Besser jetzt als später." Zahnärztin Eltz ergänzt: "Mit 12, 13 Jahren ist der ideale Zeitpunkt für eine Zahnregulierung. Manches wäre im Erwachsenenalter nur mit einer Operation korrigierbar."

Waren Zahnspangen vor einigen Jahren noch ein gefundenes Fressen für Hänseleien unter Schülern, hat sich das Image der oft als "Schneeketten" verunglimpften Drahtgestelle massiv gewandelt. "Als ich meine Zahnspange bekam, ist das in meiner Klasse zuerst niemandem aufgefallen. Auch sonst war es kein Thema, wir haben mehrere mit Zahnspangen", erzählt Wendelin. "Heute ist es fast ein Makel unter Jugendlichen, keine zu haben", so die Wiener Zahnärztin Sabine Wiesinger. "Gerade Jugendlichen sind schöne Zähne sehr wichtig. Auch beim Gegenüber ist das ein Faktor."

Ein weiterer Grund für das neue Bewusstsein sind die technischen Entwicklungen der vergangenen Jahre. Hauptsächlich werde heutzutage mit Brackets gearbeitet, so Eltz. Das sind kleine Plättchen, die auf die Zähne geklebt werden. Ein durchgezogener und am Kiefer fixierter, dünner Draht sorgt für den nötigen Zug, um die Zähne in die gewünschte Position zu bringen.


Erwachsene

Durch die modernen und kaum sichtbaren Methoden sowie dem Trend, die eigenen Zähne möglichst lebenslang zu erhalten, wurden Zahnregulierungen auch für Erwachsene attraktiv. Bei Maja Eltz machen 25- bis 40-Jährige mittlerweile die Hauptpatientengruppe aus.

Viele beklagen aber hohe Kosten und das Gefühl, der Meinung des jeweiligen Arztes ausgeliefert zu sein. Die Zahnärztekammer gibt Honorarrichtlinien - für die Gesamtbehandlung bei einer festsitzende Spange etwa 5000 € - zur Orientierung vor. "Es ist aber sicher kein Fehler, wenn man mehrere Kostenvoranschläge einholt", rät Univ.-Prof. Adriano Crismani, Uniklinik Innsbruck.


Modelle: Für jedes Problem gibt es die optimale Zahnspange

Abnehmbare Modelle verwendet man vor allem bei Heranwachsenden. Sie sollten meist auch tagsüber getragen werden", sagt Univ.-Prof. Adriano Crismani, Leiter der Kieferorthopädie an der Uni-Klinik Innsbruck. Bei festsitzenden Zahnspangen gibt es verschiedene Möglichkeiten. "Modelle mit Keramik-Brackets sind kaum sichtbar. Aber auch Metallbrackets haben ihre Vorteile." Ligaturlose Brackets benötigen keine zusätzliche Fixierung am Zahn, außerdem sind viel geringere Kräfte wirksam.
Lingualbrackets werden hingegen auf der Zahninnenseite befestigt. Invisalign, ein Sortiment an herausnehmbaren Kunststoffschienen, sei nur für "leichte Fehlstellungen" geeignet, so Crismani.

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Quelle: http://anonym.to/?http://www.kurier.at/nachrichten/gesundheit/1937248.php

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #37 on: 21. October 2009, 11:52:13 AM »
Blick - 21.10.2009 - von Kaye Anthon

Die private Foto-Galerie des neuen Topmodels aus Bern

Vor 2 Monaten trug Julia noch Zahnspange

Was für ein Wandel! Hier zeigt Julia Saner (17), Gewinnerin des «Elite Model Look of the World», ihre Kinderfotos.

http://anonym.to/?http://is.blick.ch/img/gen/B/i/HBBi1BC5_Pxgen_r_452x700.jpg

Ein süsser Fratz! Von klein auf verzauberte das Berner Meitschi Julia Saner seine Umwelt. Beim Sandburgenbauen in den Ferien, beim Üben im Velofahren oder beim Stepptanzen. «Mir wurde oft gesagt, dass Julia eine tolle Ausstrahlung hat», sagt ihr Papa Albert «Albi» Saner (60).

An eine Model-Karriere dachten aber weder die Eltern noch die Tochter. Erst Albis Bruder Danniel brachte Julia auf die Idee, Model zu werden. Danniel: «Sie ist das geborene Model!» Der Star-Coiffeur muss es wissen, schliesslich kennt er sich aus in der Branche.

Papa Albi: «Vor zwei Jahren zeigte er Ursula Knecht von der Agentur Option Model Fotos von Julia. Sie war begeistert und liess Julia nie aus den Augen.» Julia trug eine Zahnspange – deswegen war Modeln noch kein Thema. Erst als die Spange vor zwei Monaten rauskam, nahm Knecht sie unter ihre Fittiche. Und schickte sie gleich an den «Elite Model Look of Switzerland». Papa Albi stolz: «Julia kam direkt in den Final, sie musste keine Castings machen.» Prompt wurde seine Tochter Erste.

Und Sonntagnacht gewann die angehende Maturandin Julia in Sanya, China, auch noch den «Elite Model Look of the World».

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Quelle: http://anonym.to/?http://www.blick.ch/people/schweiz/vor-2-monaten-trug-julia-noch-zahnspange-131368

Offline carlo

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Re: Presseberichte
« Reply #40 on: 08. February 2010, 20:34:28 PM »
Also das finde ich ja schon ne heftige Geschichte...

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #41 on: 24. February 2010, 14:57:21 PM »
Allgäu-Rundschau, 22. Februar 2010, von Julia Barnersson

Zahnspange: Kieferorthopäden lehnen billigeres Kassenmodell ab

Medizin - Ärzte versuchen zur privaten Zuzahlung zu überreden - Angeblich verweigern einige sogar kostenlose Grundversorgung - Eltern fühlen sich unter Druck gesetzt

Beim ersten Besuch mit ihrem Sohn legte der Kieferorthopäde ihr zwei Fotos vor: Das eine zeigte ein Kind mit Zahnklammer, bei der vor lauter Metall die Zähne kaum mehr zu sehen waren - die Krankenkassenversion, die die Mutter als wahre «Schreckensspange» in Erinnerung hat. Das andere ein fröhliches Kind mit unauffälliger Zahnspange - die Variante mit privater Zuzahlung (siehe Foto). «Die Mutter war sehr verunsichert, ist sogar tagelang vor Schulen gestanden, um zu schauen, was andere Kinder für eine Spange tragen», berichtet Cornelia Wagner, Projektleiterin der Zahnmedizinischen Kompetenzstelle und Ansprechpartnerin bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschlands. «Das ist kein Einzelfall. Viele Eltern wissen nicht, was sie mit den Angeboten der Ärzte anfangen sollen, fühlen sich emotional erpresst», sagt die Expertin. Sie wollen das Beste für ihr Kind, aber das Geld habe nun mal nicht jeder.

Fakt ist: Kinder unter 18 Jahren bekommen eine Behandlung komplett von der Krankenkasse erstattet, wenn eine starke Fehlstellung vorliegt (siehe Infokasten). Fakt ist auch: Lehnt ein Arzt eine Behandlung ohne jegliche Mehrleistungen und somit private Zuzahlung der Patienten ab, verstößt er gegen das Kassenarztrecht. Schwarze Schafe scheint es trotzdem zu geben.


1300 Euro pro Kind bezahlt

Ein Vater aus dem Oberallgäu hat mit seinen Kindern mehrere Ärzte im Raum Kempten aufgesucht, die eine Behandlung ohne private Zuzahlung verweigerten. Daraus zieht der Mann folgenden Schluss: «Allem Anschein nach haben diese Ärzte eine kartellähnliche Abmachung», sagt er, «da mussten wir resignieren und haben die 1300 Euro pro Kind bezahlt».

Dr. Anton Schweiger ist Kieferorthopäde in Kempten und Referent für Kieferorthopädie der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB). Er will nichts von einer kartellähnlichen Abmachung wissen: «Uns ist kein aktueller Fall aus der Region bekannt, in dem ein Arzt Druck auf Eltern ausgeübt hätte», sagt er. «Jeder gesetzlich Versicherte hat einen Rechtsanspruch auf eine zuzahlungsfreie Behandlung». Wird jemandem die Behandlung tatsächlich verweigert, solle man sich an die KZVB wenden.

Die Kieferorthopäden im Allgäu würden ihren Patienten im Gegenteil durch Zusatzverträge mit den Krankenkassen sogar Mehrleistungen ermöglichen, von denen sie selbst nicht profitieren. Bei der AOK gibt es seit 2006 einen solchen Qualitätsvertrag, bei der BKK Bayern seit 1. Januar. Darin sind Behandlungsmethoden oder -materialien inbegriffen, die die normale Kassenleistung übersteigen. «Die Resonanz der Ärzte ist erfreulich; fast alle haben sich entschlossen, ihren gesetzlich versicherten Patienten, so eine höherwertige Versorgung ohne Zuzahlung anzubieten» sagt Schweiger. Auch Günther Erdtl, Direktor der AOK Kempten-Oberallgäu, bestätigt, dass alle Ärzte in seinem Zuständigkeitsbereich den Vertrag abgeschlossen hätten. Der Patient bekomme so Leistungen für 700 Euro quasi geschenkt.


«Es muss nicht Mercedes sein»

«Es braucht nicht immer die neueste Methode mit den schönsten Zahnklammern. Man kommt auch mit dem Golf ans Ziel, es muss nicht der Mercedes sein», sagt Cornelia Wagner von der Unabhängigen Patientenberatung. Trotzdem gibt es aus ihrer Sicht als Ärztin auch sinnvolle Zusatzleistungen, wie beispielsweise eine Versiegelung der Brackets. «Wichtig ist letztlich aber, dass der Arzt gute Aufklärung leistet, sagt, was nötig ist und was nicht und vor allem keinen zu einer Entscheidung drängt oder gar zwingt».

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Quelle: http://anonym.to/?http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/rundschau/Rundschau-kieferorthopaedie-run-Zahnspange-Kieferorthopaeden-lehnen-billigeres-Kassenmodell-ab;art2757,724696


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Re: Presseberichte
« Reply #44 on: 03. March 2011, 18:00:13 PM »
http://anonym.to/?http://www.oe24.at/leute/oesterreich/Miss-Vienna-strahlt-mit-Zahnspange/19161639

Fotos (leider meist nur zu erahnen):
http://anonym.to/?http://www.clubinfo.tv/foto/php3/photos_900.php3?path=201103/2011030144138/&xc=8&vipset=4&name=Di,%2001.03.2011%20Miss%20Vienna%202011%20&locname=Scotch%20Club&start=214
http://anonym.to/?http://www.clubinfo.tv/foto/php3/photos_900.php3?path=201103/2011030144138/&xc=8&vipset=4&name=Di,%2001.03.2011%20Miss%20Vienna%202011%20&locname=Scotch%20Club&start=81&rrr=72
http://anonym.to/?http://www.clubinfo.tv/foto/php3/photos_900.php3?path=201103/2011030144138/&xc=8&vipset=4&name=Di,%2001.03.2011%20Miss%20Vienna%202011%20&locname=Scotch%20Club&start=168&rrr=156

http://anonym.to/?http://www.clubinfo.tv/foto/php3/photos_900.php3?path=201103/2011030144138/&xc=8&vipset=4&name=Di,%2001.03.2011%20Miss%20Vienna%202011%20&locname=Scotch%20Club&start=43&rrr=36
http://anonym.to/?http://www.clubinfo.tv/foto/php3/photos_900.php3?path=201103/2011030144138/&xc=8&vipset=4&name=Di,%2001.03.2011%20Miss%20Vienna%202011%20&locname=Scotch%20Club&start=25
http://anonym.to/?http://www.clubinfo.tv/foto/php3/photos_900.php3?path=201103/2011030144138/&xc=8&vipset=4&name=Di,%2001.03.2011%20Miss%20Vienna%202011%20&locname=Scotch%20Club&start=19&rrr=12
http://anonym.to/?http://www.pictureproducts.at/detail.php?foto_id=198589&album_id=1862&count=9&page=16&best=0&PHPSESSID=e5f781ecee501d71968353274e8e281a

Video:
http://anonym.to/?http://www.news.at/articles/1109/610/290458/scharfe-miss-vienna-wahl-2011-27-jaehrige-stewardess-carmen-stamboli

Offline tretter(braces)

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Offline xxxforce

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Re: Presseberichte
« Reply #46 on: 17. June 2011, 12:22:11 PM »
nett.. aber eine foto von ihr mit ZS wirst in 1Mio Jahren nicht zu gesicht bekommen  :-\


Offline nico792

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Re: Presseberichte
« Reply #48 on: 03. July 2011, 21:43:12 PM »

Offline Ingo

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Re: Presseberichte
« Reply #49 on: 03. July 2011, 22:06:53 PM »
Ach der Ärmste. Es hat Zeiten gegeben, da hatten viele Studenten eine Spange. Und Berufstätige auch. Und dann macht sich ein 15-jähriger Sorgen wegen einer höchstwahrscheinlich harmlosen Spange. Vermutlich ist er doch noch nicht so ganz reif, sonst würde er sich wegen solcher Peanuts keine Gedanken machen.

Offline Martin Meier

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Re: Presseberichte
« Reply #50 on: 10. January 2012, 19:08:31 PM »
Spiegel Online:
Lexikon der Jugendsünden - Eingeklammerte Teenagerzähne
http://anonym.to/?http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,764232,00.html

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #51 on: 24. July 2012, 17:40:13 PM »
Focus Online, Samstag, 21.07.2012

Zweifel an ästhetischen Kieferkorrekturen

Zahnspangen machen schön, aber nicht gesund

Werden deutschen Kindern zu oft Zahnspangen verpasst? Nach Auffassung von Experten schon, da es oft mehr um die Ästhetik als um die Mundgesundheit gehe.

Experten ziehen den medizinischen Nutzen von ästhetischen Kieferkorrekturen in Zweifel. Der zahnärztliche Vertreter des deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin, Jens Türp, sagte im FOCUS-Interview: „Der wissenschaftliche Beleg des Nutzens von Kieferorthopädie für die Mundgesundheit ist schwach.“ Der Großteil kieferorthopädischer Maßnahmen führe vor allem zu „,mehr Ästhetik und dentaler Wellness“, so Türp.

„Verschönerung mag als Grund für eine mehrjährige, Tausende Euro teure Therapie ausreichen.“ Ihm gehe es „um die ehrliche Aufklärung“. Patienten und Eltern müssten erfahren, dass sich die Gesundheit des Kindes durch die geplante kieferorthopädische Therapie in den meisten Fällen nicht grundlegend verbessere.

Ein schiefes Gebiss ist nicht automatisch krank
Der Ludwigshafener Kieferorthopäde Henning Madsen betont im FOCUS: „Der Wunsch nach Schönheit für das eigene Kind ist in den Herzen tief verankert.“ Viele Eltern hätten Angst hätten davor, Fehlstellungen im Gebiss würden Sohn oder Tochter im späteren Leben krank machen. „Die Sorge ist fast immer unbegründet“, so Madsen: „So logisch es auch klingt, dass nur ein ebenmäßiges Gebiss gesund ist – durch Studien belegt ist dies nicht!“

Nur wenige Abweichungen von der anatomischen Norm machten tatsächlich anfällig für Gesundheitsstörungen. Dazu zählten etwa verlagerte Zähne oder ausgeprägte Überbisse. Madsen kritisierte im FOCUS außerdem, dass in Deutschland nicht immer nach internationalen Standards therapiert werde. So hätten sich abnehmbare Spangen, die hierzulande traditionell eingesetzt werden, in Studien als weniger effektiv erwiesen als festsitzende Modelle.

Autor: stra

Quelle: http://anonym.to/?http://www.focus.de/gesundheit/news/zweifel-an-aesthetischen-kieferkorrekturen-zahnspangen-machen-schoen-aber-nicht-gesund_aid_785346.html

Online Christian

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Re: Presseberichte
« Reply #52 on: 25. July 2012, 02:20:20 AM »
Trau keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast.
Mehr kann ich dazu nicht sagen und das nicht weil ich auf Spangen stehe sondern weil man alles so hindrehn kann wie es gewünscht wird vom Auftraggeber.
Aber immerhin wieder mal ein Bericht in der Richtung, vielen Dank fürs finden.
 Wer Spott und Ironie in meinen Beiträgen findet darf behalten was er findet ;-)

Offline nick

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Re: Presseberichte
« Reply #53 on: 25. July 2012, 20:21:14 PM »
Im aktuellen Focus (Print-Ausgabe, seit Montag 23.07.2012 im Handel) ist auch ein Beiheift "Der Zahnärztetest Teil 2: Kieferorthopäden".

Hab aber leider nicht reingucken können und kann nicht sagen, ob Bilder oder interessante Berichte drinne sind... vielleicht kann jemand helfen?

Offline jmbo

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Re: Presseberichte
« Reply #54 on: 25. July 2012, 21:57:12 PM »
nichts wirklich Neues...

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #55 on: 06. August 2012, 15:00:22 PM »
Hamburger Abendblatt, 31. Juli 2012 von Christph Rind

Die Zahnklammer der Zukunft ist aus Kunststoff


Kunststoffschienen rücken nicht nur ein schiefes Gebiss gerade. Mit ihnen lassen sich sogar Zähne ziehen. Vorteil: kein Loch im Kieferknochen.


Die Zahnspange ist unsichtbar. Eigentlich ist es nur eine Kunststoffschiene, ähnlich der, die manche nachts tragen, damit sie im Schlaf nicht mit den Zähnen knirschen und auf diese Weise Kiefer- und Kopfschmerzen vermeiden. Mit einer ähnlich aussehenden Schiene können Kieferorthopäden heute Korrekturen im Biss vornehmen, die vor einigen Jahren - als dieses System aus den USA nach Deutschland kam - "undenkbar waren", sagt Dr. Luzie Braun-Durlak, Kieferorthopädin mit einer Praxis in Hamburg. Mit der Zahnschiene zieht sie sogar Zähne, ohne dass ein klaffendes Loch bleibt, ohne Wundschmerz.


Der Trick: Die Schiene zieht den Zahn millimeterweise heraus. Der Vorteil der schonenden Methode: "Sie hinterlässt satten, besten Knochen als Fundament für ein späteres Implantat", schwärmt die Ärztin. Denn weil der Zahn über ein halbes Jahr im Schneckentempo herausbewegt wird, bildet sich in der Lücke neues Knochenmaterial. "Das ist elegant", meint die Ärztin. Jedenfalls im Vergleich zum "Ex und Hopp" eines mit einer Zange in Sekundenschnelle gezogenen Exemplars. Der Zeitaufwand und die 3000 bis 7000 Euro Behandlungskosten können gut angelegt sein, wenn ein Patient an dieser Stelle im Kiefer auf intakten Knochen angewiesen ist. Das ist der Fall, wenn wegen Schwachstellen im Gebiss eine grundsätzliche Korrektur nötig ist.

Ein harmonischer Zahnbogen - eine optimale Anordnung der Zähne - ist nicht nur eine Frage der Ästhetik. "Wenn die Zähne nicht zusammenpassen, verändert sich das Kiefergelenk", sagt Dr. Braun-Durlak. Die Folgen: Tinnitus, Migräne, Schmerzen im Ohrbereich. Fehlstellungen im Kiefer können über biomechanische Wechselbeziehungen über die Wirbelsäule zu Rückenbeschwerden führen.

Lücken zu schließen, auch mit eigenen Zähnen, ist für die Kieferorthopädin kein Problem. Was möglich ist, beschreibt sie scherzhaft so: "Wir können einen Zahn von einem Ohr zum anderen bewegen." Ein Beispiel aus ihrer Praxis: Einer Patientin fehlt ein Backenzahn, die Lücke ist unmittelbar vor dem intakten Weisheitszahn. Dieser hat wegen eines fehlenden Gegenübers keinen Gegenbiss und droht instabil zu werden. "Den Weisheitszahn schiebe ich in die Lücke, nun stimmt der Biss", sagt Dr. Braun-Durlak. Der Vorteil: "Die Patientin braucht keinen Zahnersatz und hat einen ,neuen', eigenen, gesunden Zahn." Das Verschieben um eine Zahnbreite kann aber bis zu drei Jahre dauern. In dieser Zeit muss eine festsitzende Zahnspange getragen werden. Korrekturen geringeren Ausmaßes können mit einer Zahnschiene erfolgen, die wegen des durchsichtigen Kunststoffs kaum auffällt. Jede einzelne Schiene sorgt für etwa 0,2 Millimeter Zahnbewegung. Deshalb muss alle zwei Wochen eine neue eingesetzt werden. Ein Computer berechnet die einzelnen Schritte der Zahnbewegung.

Um die Kunststoffschienen anzufertigen, müssen noch Abdrücke genommen werden. "Unser Ziel ist, bald ohne Abdrücke, nur mit digitaler Technik, auszukommen", hofft die Ärztin. Dann könnte ein Scanner, der die Zahnstellung erfasst, die Daten zur Herstellung der Schienen liefern. Im Prinzip gibt es die Technik schon. Mit ihr werden Kronen oder Brücken angefertigt, so schnell, dass der Patient seinen Zahnersatz in einer Sitzung bekommt.

Zähne zu verschieben funktioniert mit ausgeklügelter Physik. "Kraft und Vektoren sind unsere Medikamente", sagt die Medizinerin. Dabei dürfe man nicht zu viel Kraft aufwenden, sonst werden Blutzufuhr und Nervenbahnen geschädigt. Doch wer das Spiel der Kräfte beherrscht, macht durch sanften Druck den Weg frei, weil in der Druckzone Zellen aktiviert werden, die Substanz abbauen; in der Zugzone werden - quasi im Umkehrverfahren - Gewebe und Knochensubstanz neu gebildet.

Hinter dem Prozess steht ein kleines Wunder der Natur, gesteuert von Zellen, die für neue Knochenbildung sorgen (Osteoblasten). Sie lagern sich schichtartig an und setzen den Knochenwuchs in Gang. Die Gegenspieler (Osteoklasten) nehmen Knochensubstanz auf und sorgen bei entsprechendem Druck durch eine Spange dafür, dass der Weg frei wird, um einen Zahn in die gewünschte Position zu bringen.

Vielen Patienten, die unglücklich über ihre Zahnstellung sind, ist nicht bewusst, dass Zahnspangen auch im fortgeschrittenen Alter noch sinnvoll sind. "Gerade bei über 60-Jährigen ist der Erhalt der Zähne wichtig", so die Ärztin. Typische Ursache für ein "Lückengebiss" sind Altschäden durch Parodontitis, die bakteriell verursachte Zerstörung des Knochens und des folgenden Verlustes von Bindegewebe und Zahnfleisch.

Wenn möglich, sei es besser, einen Zahn in eine Lücke "wandern" zu lassen, als ein Implantat einzusetzen. Dabei wird ein Metallstift in den Kiefer getrieben, auf den eine Krone kommt. "Eigene Zähne sind jedoch vorzuziehen", sagt Dr. Luzie Braun-Durlak.


Quelle: http://anonym.to/?http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article2355227/Die-Zahnklammer-der-Zukunft-ist-aus-Kunststoff.html

Offline Xian

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Re: Presseberichte
« Reply #56 on: 30. August 2012, 13:18:32 PM »

Offline nick

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Re: Presseberichte
« Reply #57 on: 27. September 2012, 09:44:56 AM »
http://anonym.to/?http://www.bild.de/sport/wintersport/maria-hoefl-riesch/schreibt-ihre-autobiografie-teil-2-26424916.bild.html

Maria Riesch: „Sie nannten mich Schneekettenmaul"
Die Schneekönigin erzählt, wie ihr Mitschüler, Trainer und Ski-Kollegen das Leben zur Hölle machen

(nur ein gaaaanz kurzer Auszug...)

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #58 on: 26. December 2013, 11:21:39 AM »
Die Welt - 26. Dezember 2013 - von Anette Dowideit

Das Millionengeschäft mit der Zahnspange


Quelle: http://anonym.to/?http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article123289922/Das-Millionengeschaeft-mit-der-Zahnspange.html

//Überlanges Zitat gelöscht, da Zitate Inzwischen auch schon als Urheberrechtsverletzung gesehen werden


---------
Edit: Datum geändert  ;-)

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #59 on: 17. January 2014, 08:34:11 AM »
Kleine Zeitung (Österreich) - 16. Januar 2014

Kieferorthopäden mit Patientenschwund

Quelle: http://anonym.to/?http://www.kleinezeitung.at/magazin/wellness/3522061/kieferorthopaeden-notstand.story

Offline Nightwish

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« Reply #60 on: 18. January 2014, 16:07:33 PM »
Die Welt - 26. Dezember 2014 - von Anette Dowideit

Das Millionengeschäft mit der Zahnspange


Quelle: http://anonym.to/?http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article123289922/Das-Millionengeschaeft-mit-der-Zahnspange.html

//Überlanges Zitat gelöscht, da Zitate Inzwischen auch schon als Urheberrechtsverletzung gesehen werden

Immerhin weiß Yoghurt jetzt schon, worüber "Die Welt" am 26.12.2014 berichten wird  ;D bemerkenswert
The best proof of the existence of intelligent extraterristic life is that nobody has visited us so far.

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #61 on: 31. January 2014, 11:39:35 AM »
Kölner Stadt-Anzeiger - 29. Januar 2014 - von Judith Jacob

Von der Klammer befreit

http://anonym.to/?http://www.ksta.de/junge-zeiten/feste-zahnspange-von-der-klammer-befreit,16129136,26031336.html

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #62 on: 22. April 2014, 11:52:53 AM »

Offline yoghurt

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« Reply #63 on: 14. July 2014, 09:58:46 AM »

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #64 on: 10. September 2014, 11:14:52 AM »

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #65 on: 20. May 2015, 10:06:00 AM »
Bayerisches Fernsehen

Kieferorthopädie in der Kritik
Wie effizient arbeiten Kieferorthopäden?

Von: Katharina Willinger
Stand: 18.05.2015

http://anonym.to/?http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/gesundheit/kieferorthopaedie-zahnspange-kritik-behandlung100.html

Offline chrigi1975

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Re: Presseberichte
« Reply #67 on: 01. June 2015, 15:05:51 PM »

Offline Ingo

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Re: Presseberichte
« Reply #68 on: 01. June 2015, 21:01:01 PM »
In Erinnerung zu rufen, dass Spangen auch für Erwachsene sinnvoll sind, ist immer gut. Die Abbildung zweiter herausnehmbarer Geräte, die bei Behandlungen Erwachsener zumeist ungeeignet sind, ist freilich kontraproduktiv. Dass es nur Retainer sind, die keine Zahnbewegungen ausführen können, ist dann auch schon egal.

Offline Ingo

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Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #70 on: 18. September 2015, 10:52:39 AM »
Neue Zürcher Zeitung, 18. Sept. 2015, von Ronald D. Gerste

Die Spangen der Schönheit

http://anonym.to/?http://www.nzz.ch/lebensart/gesellschaft/die-spangen-der-schoenheit-1.18614839


Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #72 on: 18. November 2015, 18:11:24 PM »
Hersfelder Zeitung, 09. Nov. 2015, von Margarete Leissa
Die Spange für Erwachsene: So werden Patienten die Zähne gerichtet
http://anonym.to/?http://www.hersfelder-zeitung.de/magazin/gesundheit/spange-erwachsene-werden-patienten-zaehne-gerichtet-5828741.html

Das Video dazu auf youtube:
http://anonym.to/?https://www.youtube.com/watch?v=KdNOjVjc3Bc

Offline osiris

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Re: Presseberichte
« Reply #73 on: 29. December 2015, 22:11:49 PM »

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #74 on: 09. March 2016, 11:09:19 AM »
Süddeutsche Zeitung, 04. März 2016, von Bettina Schütz

Metall im Mund

http://anonym.to/?http://www.sueddeutsche.de/leben/zahnspangen-metall-im-mund-1.2887744

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #75 on: 14. March 2016, 15:03:42 PM »

Offline Harry22002

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Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #77 on: 22. September 2016, 11:08:34 AM »
Stiftung Warentest: "Kieferorthopädie – Zahnspange – ja oder nein?"

http://anonym.to/?https://www.test.de/shop/gesundheit-kosmetik/kieferorthopaedie-sp0200/

Hat das jemand gekauft und kann mal berichten, ob es sich die Anschaffung lohnt?

Offline ulfert

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Re: Presseberichte
« Reply #78 on: 22. September 2016, 13:14:04 PM »
Hi yoghurt,
hatte Gelegenheit mal reinzuschauen und kam zu dem Schluss, für unsereins lohnt die Anschaffung nicht!
Ist eher was für jemanden der sich unabhängig vom KFO informieren möchte und bisher nicht viel über das Thema weiß.

 meint ulfert

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #79 on: 22. September 2016, 17:05:25 PM »
Hi yoghurt,
hatte Gelegenheit mal reinzuschauen und kam zu dem Schluss, für unsereins lohnt die Anschaffung nicht!
Ist eher was für jemanden der sich unabhängig vom KFO informieren möchte und bisher nicht viel über das Thema weiß.

 meint ulfert

Danke ulfert für die Info

Offline Ingo

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Re: Presseberichte
« Reply #80 on: 22. September 2016, 18:41:57 PM »
So ein Buch, vermutlich die vorherige Version desselben Buches, hat es schon vor Jahren mal gegeben. Man sieht es oft in Bibliotheken. Wer will, kann ja mal nachschauen, ob es das auch in "seiner" Stadtbibliothek gibt. Ich würde auch unbedingt meinen, dass es sich für uns nicht lohnt.

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #81 on: 17. October 2016, 12:34:50 PM »
Gala, 15. Oktober 2016

Prinzessin Sofia – Sie trägt jetzt eine Zahnspange

Leider nur Invisalign...

Quelle:
http://anonym.to/?http://www.gala.de/beauty-fashion/beauty/prinzessin-sofia-sie-traegt-jetzt-eine-zahnspange_1544472.html

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #82 on: 27. June 2017, 10:49:34 AM »
Hamburger Morgenpost, 26. Juni 2017

Zahnspangen zum Verlieben

Quelle:
http://anonym.to/?http://www.mopo.de/hamburg/gesundes-hamburg/zahnspangen-zum-verlieben-27843218

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #83 on: 10. July 2017, 11:49:58 AM »
Süddeutsche Zeitung, 07. Juni 2017

Schönheit - Hinter Gittern

Quelle:
http://anonym.to/?http://www.sueddeutsche.de/stil/schoenheit-hinter-gittern-1.3574879

Online Christian

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« Reply #84 on: 10. July 2017, 15:48:21 PM »
Ist jetzt kein Pressebericht sondern eine Studie über Tragezeiten von herausnehmbaren Apparaturen und Akzeptanz verordneter ebensolcher. Ich weiß jetzt auch nicht wo ich es hinposten soll oder ob das schon mal hier irgendwo stand.
http://anonym.to/?http://german.thera-mon.com/downloads/study-young-patients-attitudes.pdf
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Offline Ingo

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« Reply #85 on: 10. July 2017, 18:28:39 PM »
Süddeutsche Zeitung, 07. Juni 2017

Schönheit - Hinter Gittern

Quelle:
http://anonym.to/?http://www.sueddeutsche.de/stil/schoenheit-hinter-gittern-1.3574879

Wann begreifen die Leute endlich, dass es absolut normal ist, dass auch Erwachsene Spangen tragen? Das Klischee, dass Spangen nur etwas für Kinder sind, sollte endlich verschwinden.


Offline teasy1869

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Re: Presseberichte
« Reply #86 on: 09. August 2017, 20:51:20 PM »
Frau trägt 10 Jahre lang Teile einer Zahnspange im Bauch
Scheint zwar ein typischer Sommerloch-Stehsatz zu sein... aber ganz nette Geschichte

Quelle: http://anonym.to/?http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/notfaelle-frau-traegt-zehn-jahre-lang-teile-einer-zahnspange-im-bauch-1.3620538

Offline yoghurt

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« Reply #87 on: 07. September 2017, 09:45:52 AM »

Offline teasy1869

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Re: Presseberichte
« Reply #88 on: 28. September 2017, 23:36:31 PM »
Klinik aktuell - Magazin der LMU


»Es ist nie zu spät, schief stehende Zähne zu behandeln.«

(Seite 12)

http://anonym.to/?https://anonym.to/?http://anonym.to/?http://www.klinikum.uni-muenchen.de/download/de/pressestelle/KLINIKUMaktuell.pdf#12

Offline yoghurt

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« Reply #89 on: 29. September 2017, 11:10:02 AM »

Offline yoghurt

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« Reply #90 on: 06. November 2017, 10:58:30 AM »
Ruhrnachrichten, 04. November 2017

Korrektur der Zähne – Eine Zahnspange fürs Kind

Quelle:
http://anonym.to/?http://www.ruhrnachrichten.de/Nachrichten/Eine-Zahnspange-fuers-Kind-807799.html


Offline yoghurt

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« Reply #92 on: 27. February 2018, 11:20:40 AM »

Offline yoghurt

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« Reply #93 on: 14. March 2018, 12:12:24 PM »


Offline xxxforce

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« Reply #95 on: 12. April 2018, 12:47:11 PM »
und was sagt uns der Artikel? außer der Satz das sie wohl in ihrer Kindheit einen Headgear hatte steht nicht wirklich was relevantes drin..

Offline Ingo

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« Reply #96 on: 12. April 2018, 19:38:33 PM »
Natürlich ist der Artikel unergiebig. Aber er zeigt ein bisschen, wie außerhalb dieses Forums und der Fachwelt das Thema betrachtet wird. Und mehr noch (wenn es stimmt): dass es nach 2000 noch mindestens ein Mädchen in Deutschland gegeben hat, das seine Außenspange nicht nur klammheimlich zuhause getragen hat.

Offline teasy1869

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« Reply #97 on: 24. April 2018, 23:14:27 PM »
Artikel aus der Süddeutschen Zeitung:

http://anonym.to/?http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/medizin-zahnspangen-und-klammern-ohne-nutzen-1.3956742

"Jedes Jahr geben Krankenkassen 1,1 Milliarden Euro für kieferorthopädische Behandlungen aus. Von 2008 bis 2016 haben sich die Kosten pro Patient verdoppelt, der medizinische Nutzen ist allerdings nicht belegt. Der Bundesrechnungshof kritisiert deswegen das Bundesgesundheitsministerium und fordert eine Versorgungsforschung."

Offline yoghurt

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Re: Presseberichte
« Reply #98 on: 26. April 2018, 14:06:35 PM »
Potsdamer Tagesspiegel, 26.04.2018 von Richard Friebe

Zu viele und zu teure Zahnspangen

http://anonym.to/?http://www.pnn.de/wissen/1278717/

Offline yoghurt

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« Reply #99 on: 19. June 2018, 10:29:16 AM »
Barbara, 19. Juni 2018 von Miriam Kühnel

Schiefe Zähne: Will ich mit 40 echt noch ne Zahnspange?

http://anonym.to/?https://www.brigitte.de/barbara/leben/schiefe-zaehne--will-ich-mit-40-echt-noch-ne-zahnspange--11221344.html?ga_noo=1

Offline teasy1869

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Re: Presseberichte
« Reply #100 on: 15. July 2018, 21:19:15 PM »
Zett über Frauen mit Schönheitsgadgets, darunter auch eine Zahnspange und andere merkwürdige Apparaturen....

http://anonym.to/?https://ze.tt/so-absurd-kann-schoenheitswahn-aussehen/

Offline teasy1869

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Re: Presseberichte
« Reply #101 on: 29. July 2018, 23:16:44 PM »
Zeit-Online äußert sich auch zur neuerliche Debatte um die Notwendigkeit kieferorthopädischer Behandlungen:

http://anonym.to/?https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-07/zahnspange-jugendliche-kieferorthopaedie-forschung-infos


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« Reply #102 on: 26. August 2018, 06:56:51 AM »
Zeitgeist-Müll. Wer will da den Nachgeborenen verwehren, was er selbst noch undifferenziert von der GKV bezahlt bekam, um irgendwelche andere Prioritäten beim Ausgeben von unser aller Geld zu rechtfertigen???

Offline yoghurt

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« Reply #103 on: 11. September 2018, 10:23:22 AM »
BR Fernsehen, 10. Sept. 2018 von Katharina Willinger

Kieferorthopädie in der Kritik – Wie effizient arbeiten Kieferorthopäden?


Offline teasy1869

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Re: Presseberichte
« Reply #104 on: 03. January 2019, 17:32:30 PM »
Gutachter des Gesundheitsministeriums stellen KFO-Behandlungen als Kassenleistung in Frage. Es gäbe "keine ausreichenden Belege für den patientenrelevanten Nutzen kieferorthopädischer Leistungen":

http://anonym.to/?https://www.swr.de/swraktuell/Bundesregierung-kritisiert-Kieferorthopaedie-Gutachten-Zahnspangen-ohne-Gesundheitsnutzen,kieferorthopaedie-gutachten-100.html


Offline teasy1869

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« Reply #105 on: 04. January 2019, 18:20:50 PM »

Offline Fuchtel

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