ForumOnline-Shop

Author Topic: Presseberichte  (Read 55349 times)

Offline yoghurt

  • Special Member
  • ******
  • Posts: 3622
  • Gender: Male
Re: Presseberichte
« Reply #30 on: 19. April 2009, 20:22:30 PM »
Bayerische Rundfunk Online, 17. April 2009

Wenn die Zahnspange zum Stressfaktor wird

Fast jeder fünfte Deutsche knirscht nachts mit den Zähnen - mit zum Teil schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit. Immer mehr junge Menschen sind davon betroffen. Mit ein Grund: die obligatorische Zahnspange während der Kindheit.

Das nächtliche Zähneknirschen, von den Ärzten als Bruxismus bezeichnet, wird in aller Regel durch Stress ausgelöst, aber auch durch den Umgang mit Genussmitteln - Koffein, Nikotin, Alkohol. Manche Medikamente und Amphetamine können durch ihre Nebenwirkungen ebenfalls zum stressbedingten Zahnmahlen beitragen.

Bei vielen jungen "Knirschern" hat die Ursache für das nächtliche Übel allerdings nichts mit der Lebensführung oder dem schulischen Leistungsdruck zu tun. Überraschender Grund ist vielmehr die Zahnspange aus Kindheitstagen, die das Gebiss eigentlich richten sollte.


Gebissregulierung als Auslöser

Was recht ungewöhnlich klingt, ist schnell erklärt: Wenn eine Fehlstellung des Gebisses mithilfe einer Zahnspange reguliert wird, führt das zu einer veränderten Gebissstellung. Und dadurch entsteht unter Umständen Stress, wie Zahnarzt Michael Gleau schildert: "Die Zähne hatten ja eine andere Stellung, die die Muskulatur bequem fand. Wenn die verändert wird, nimmt die Muskulatur eine andere Vordehnung ein, und da entsteht natürlich auch Stress."


Körperlicher Stress

Bei diesem durch die Zahnspange verursachten Muskelstress handelt es sich um ein körperliches Problem, das durch "klassischen", also psychisch bedingten Stress intensiviert werden kann. Und dieser "Zahnspangen-Stress" sorgt dafür, dass sich die Zähne im Schlaf bewegen und erneut verschieben - auch wenn die Zahnspange schon seit Jahren nicht mehr verwendet wird.

Erkannt wird dieses Phänomen meist erst mit Mitte Zwanzig, und dann sind die Patienten bereits zu alt, um eine neue Zahnspange zu tragen - die Gefahr von Nebenwirkungen wie Paradentose oder Zahnwurzelabbau sei bei dieser Altersgruppe zu hoch, so die Münchner Zahnärztin Birgit Eichner.


Aufbissschienen schaffen Abhilfe

Eine Aufbissschiene ist das vorerst einzig wirksame Mittel, die körperlichen Ursachen für das Zähneknirschen zu beheben: die Schiene stabilisiert die entstandenen Fehlstellungen im Kiefer. Aber auch sie hilft nicht weiter, wenn die Ursachen für den Bruxismus beim ganz normalen "Alltagsstress" liegen.

--------------------------------------------------------------
Quelle: http://anonym.to/?http://www.br-online.de/ratgeber/gesundheit/zaehneknirschen-bruxismus-zahnspange-ID1239808849392.xml

Offline ulfert

  • Platinum Member
  • *****
  • Posts: 673
  • Gender: Male
Re: Presseberichte - Stress und Knirschen durch KFO ????
« Reply #31 on: 20. April 2009, 22:51:28 PM »
Hallo Leute,
kann kaum glauben, was da so über den Zusammenhang zwischen KFO, Stress und Knirschen geschrieben wird.
Aus eigener Erfahrung habe ich das Gefühl, dass bei einem perfekt regulierten Gebiss auch die muskulären Kräfte im Gleichgewicht sind.
Die Neigung zum Knirschen hat m.E. wirklich andere Ursachen.

ulfert

Offline yoghurt

  • Special Member
  • ******
  • Posts: 3622
  • Gender: Male
Re: Presseberichte
« Reply #32 on: 19. July 2009, 12:07:02 PM »
nachrichten.at / Wirtschaftsraum OÖ, 15. Juli 2009

Erfindung mit Folgen für Zahnspangenträger

Eine Innovation des Oberösterreichers Gerhard Gschladt und seines Teams ermöglicht es, erstmals die Tragedauer von Zahnspangen lückenlos zu dokumentieren. Das hilft einerseits den Zahnärzten in ihrer Therapieempfehlung und ermuntert andererseits die Träger, die Spangen ohne „Schwindeln“ zu tragen.

Gschladt baute in den Kunststoff der Spange einen Mikrochip mit einer Lithium-Ionen-Batterie ein. Dieser „wacht alle 15 Minuten für 0,2 Sekunden auf und misst“, beschreibt Gschladt. Hält der Zahnarzt die Zahnspange dann zu einer Lesestation, werden die gespeicherten Daten an einen Computer übertragen. Behandlungskosten lassen sich so der Patientendisziplin zuordnen, Fehltherapien werden frühzeitig erkannt, alternative Behandlungsmethoden können anhand von Fakten gewählt werden.

Der Markt für das „Theramon“ genannte System dürfte enorm sein. Gschladt will mit dem Verkauf im September starten. „In drei Jahren will ich 100.000 Sensoren und 5000 Auslesestationen weltweit verkauft haben“, sagt er. „Die Zahnärzte rennen mir schon die Türen ein.“ Den Endkunden kostet ein Chip circa 50 bis 60 Euro. Den Einbau des Chips in die Zahnspange nimmt der Zahntechniker vor. Die Software stammt aus Oberösterreich, der Chip wurde in der Schweiz entwickelt. Das Projekt wurde im Rahmen des oö. Gesundheits-clusters vom Land Oberösterreich gefördert.

----------------------------------
Quelle: http://anonym.to/?http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/wirtschaftsraumooe/art467,221787

Offline yoghurt

  • Special Member
  • ******
  • Posts: 3622
  • Gender: Male
Re: Presseberichte
« Reply #33 on: 19. July 2009, 12:07:49 PM »
Hamburger Abendblatt, 18. Juli 2009, von Christoph Rind

Ein schönes Gebiss - Moderne Korrektursysteme

Zahnspange für Erwachsene, auch unsichtbar


Wenn man den Mund aufmacht, geht es nicht nur um Äußerlichkeiten. Denn schiefe Zähne können auch chronische Kopf- oder Rückenschmerzen verursachen, erklärt eine Hamburger Fachärztin.

Ein fehlender Zahn im Gebiss lässt sich heute schnell ersetzen. Zahnmediziner schließen die Lücke, zum Beispiel mit einer Brücke oder mit einem Metallstift, der im Kieferknochen verankert wird (Implantat) und dem eine Krone in Zahnform aufgesetzt wird.

Doch bei manchen Patienten bietet sich eine noch ausgefeiltere, zwar teurere, aber natürlichere Methode an, den fehlenden Zahn zu ersetzen. Eine Methode, "die selbst viele Zahnärzte oft nicht bedenken", wie die Hamburger Kieferorthopädin Dr. Luzie Braun-Durlak im Alltag immer wieder erfahren hat.

Denn oft bietet sich ein "überzähliger", eigener Zahn als Ersatz an - wenn am Ende der Zahnreihe mit der Lücke noch der Weisheitszahn steht. Dieser kann inklusive der benachbarten Zähne so weit in Richtung Lücke geschoben werden, dass sich die Zahnreihe wieder komplett schließt. Das kann Jahre dauern, aber der medizinische Vorteil: "Es müssen keine Zähne abgeschliffen werden, um eine Brücke zu befestigen, und es wird kein Fremdkörper eingesetzt", sagt die Hamburger Kieferorthopädin, die sich in ihrer Praxis auf die Korrektur von Fehlstellungen der Zähne bei Erwachsenen spezialisiert hat.

Ihr Fachwissen gibt sie in Fortbildungskursen an Zahnärzte weiter. Vielfältig sind die Methoden, Zähne zu verschieben. Bei kleineren Korrekturen reichen Kunststoffschienen, die alle zwei Wochen gewechselt werden müssen, aber unsichtbar sind. Manchmal soll eine Lücke geschlossen, manchmal eine Minilücke geweitet werden, um Platz zu schaffen für Zahnersatz. Wenn Zähne bewegt werden sollen, ist immer eine Art Klammer im Spiel. Nur mit einem komplizierten System aus Druck- und Zugkräften lassen sich Zähne verschieben, fixiert mit Metalldrähten, -bändern oder Kunststoffschienen (siehe Extratext). "Korrekturen können in jedem Alter vorgenommen werden", sagt die Ärztin.

Ein typischer Fall: Eine Patientin, Mitte 50, hat noch einen Milchzahn (wie viele Erwachsene). Jetzt wackelt er und muss raus. Ihr bleibender Eckzahn liegt quer im Kiefer, wie das Röntgenbild zeigt, zwei Zahnbreiten von der Stelle, in die er gehört. "Den habe ich hinbekommen, wo er hin sollte", sagt Braun-Durlak. Dafür musste die Patientin anderthalb Jahre eine feste Klammer tragen. Sie diente als Bezugspunkt, von dem aus der versteckte Eckzahn langsam in die Lücke dirigiert wurde.

Dafür klebt ihm die Fachärztin eine Mini-Kette an, die über die Spange regelmäßig angezogen wird. So gelangt der Zahn in die Wunschposition, "ohne dass seine Blut- und Nervenversorgung zerstört wird", so die Ärztin.

Die gesetzliche Kasse zahlt solche Korrekturen nur im Ausnahmefall bei Versicherten über 18 Jahre. Die Kosten betragen oft mehrere Tausend Euro. Dennoch sollten sich Kassenpatienten über mögliche Korrekturen informieren. Die Kosten für eine Beratung beim Kieferorthopäden (mit Kassenzulassung) zahlt die Kasse.

Als Grundprinzip gilt: Je "unsichtbarer" eine Lösung, desto teurer ist sie. Bis zu fünfstellige Beträge kann es kosten, wenn sehr aufwendige, langjährige kieferorthopädische Behandlungen anstehen mit "unsichtbaren" Zahnspangen. Dafür wird das Klammersystem zum Beispiel an der Zahninnenseite befestigt, sodass andere auch bei strahlendem Lächeln nichts bemerken. Spangen im sichtbaren Bereich sind leichter anzubringen und kostengünstiger.

Weniger aufwendig ist es, einzelne schiefe Zähne zu richten. 60 Prozent der Patienten kommen, "weil's ihnen vorne nicht gefällt", sagt Braun-Durlak. Viele Frauen zwischen 30 und 50 Jahren lassen sich aus kosmetischen Gründen behandeln. Eine typische Begründung: "Meine schiefen Zähne haben mich schon immer gestört."

Doch was zunächst ästhetischen Ansprüchen genügen soll, macht oft auch medizinisch Sinn. "Ästhetik und Medizin sind schlecht zu trennen", sagt Luzie Braun-Durlak. Denn Zähne, die aus der Reihe tanzen, lassen sich meist auch schlecht reinigen oder lockern sich mit der Zeit, weil ein passgenauer Gegenbiss durch einen gegenüberliegenden Zahn fehlt. Die Folge: Zahnfleischentzündungen bis hin zu Kopfschmerzen oder Verspannungen im Nacken. Viele ihrer Patienten seien zuvor wegen ihrer Schmerzen bei Neurologen, Orthopäden und HNO-Ärzten gewesen, erzählt die Kieferorthopädin, "niemand konnte ihnen helfen". Denn oft liegt die Ursache unbestimmter Schmerzen im Gebiss. Ein Knackgeräusch im Kiefer kann auf solche Ursachen hinweisen. Manchen Schmerzgeplagten wurde erst durch eine kieferorthopädische Behandlung geholfen.

Und die Scheu vor sichtbaren Zahnspangen ist gesunken. Ein Trend, der aus den USA kommt. Braun-Durlak: "Dort gilt eine Zahnspange als Statussymbol." Sogar 20- bis 30-Jährige finden das oft trendy. Und eine Altersgrenze bei den Patienten gibt es auch nicht. "Ich habe Patienten, die 70 sind und älter."

-------------------------------------------------------
Quelle: http://anonym.to/?http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article1100907/Zahnspange-fuer-Erwachsene-auch-unsichtbar.html

Offline yoghurt

  • Special Member
  • ******
  • Posts: 3622
  • Gender: Male
Re: Presseberichte
« Reply #34 on: 10. August 2009, 12:26:48 PM »
Wiesbadener Kurier, Montag 10. August 2009, von Julia Anderton

Zwei Jahre für den perfekten Biss

Immer mehr Erwachsene lassen ihre Zähne korrigieren/Es geht auch "unsichtbar"

Es gibt so einige optische Auffälligkeiten, die man gemeinhin mit Teenagern assoziiert. Zahnspangen gehören dazu. So glaubte Angelika Schultner denn auch an einen Scherz ihres Zahnarztes, als dieser ihr riet, wegen ihrer Kauschwierigkeiten einen Kieferorthopäden aufzusuchen. "Ich war damals Ende 30 und konnte es nicht fassen", erinnert sich die Bürokauffrau. Nach einigem Hin und Her ließ sie sich jedoch überzeugen. "Trotzdem waren die zwei Jahre für mich die Hölle. Irgendwie war ich überzeugt, dass sich Kollegen und Kunden wegen der Spange über mich lustig machen oder mich nicht ernst nehmen, obwohl es nie einen bösen Kommentar gab. Aber ich war so gehemmt, dass ich in der Zeit kaum gelacht habe, damit die Spange bloß nicht so auffiel." Trotzdem ist die Wiesbadenerin heute froh, die Sache durchgezogen zu haben. "Ich habe keine Kauprobleme mehr, und die Ohren- und Kopfschmerzen sind verschwunden."

Positive Reaktionen

Auch Carolin Schwarz aus Walluf erfuhr bei einem zahnärztlichen Routinetermin, dass ihr Biss nicht optimal sei, was zu zahlreichen Problemen, darunter Parodontose, führen könne. Also ließ sie sich ohne großes Zögern Brackets anbringen. "Mit 25 hat man mehr Selbstbewusstsein als mit 13. Mann und Kind hatte ich zu dem Zeitpunkt schon, wen hätte es also stören sollen? Das einzig Unangenehme war die Spange selbst, weil sich darin dauernd Essensreste verfingen." Viele Reaktionen gab es nicht, wenn aber doch, waren sie durchweg positiv. Hätte die heute 30-Jährige allerdings von der Möglichkeit einer sogenannten unsichtbaren Zahnkorrektur gewusst, hätte sie dann doch diese Variante anstelle der herkömmlichen Zahnspange bevorzugt.

Das wäre in der Praxis von Dr. Christian Ludwig nicht passiert. Der 35-jährige Kieferorthopäde hat die Erfahrung gemacht, dass vor allem Erwachsene, aber auch Jugendliche, mit sehr konkreten Vorstellungen bezüglich einer unauffälligen Zahnkorrektur zu ihm kommen: "Insbesondere Personen, die beruflich viel Kontakt mit Menschen haben, vermeiden eine Behandlung mit einer sichtbaren Zahnspange." Daher bietet er (ebenso wie acht weitere kieferorthopädische Praxen in Wiesbaden) "unsichtbare" Korrekturmethoden an.

Dabei gibt es zwei Techniken: Da wären entweder sehr dünne Kunststoffschienen, die Schritt für Schritt die Zähne in die korrekte Position schieben und durch den Verzicht auf Metall oder scharfe Ecken angenehm zu tragen sind, allerdings 22 Stunden am Tag im Mund bleiben müssen, was einen disziplinierten Patienten voraussetzt. Oder man entscheidet sich für eine festsitzende Zahnspange, die an der Innenseite der Zähne befestigt wird, und somit von außen nicht zu sehen ist. "Neben dem ästhetischen Vorteil einer unauffälligen Behandlung bieten diese beiden Techniken weitere Vorteile: So können die Kunststoffschienen zur Zahnpflege herausgenommen werden und parallel zur Zahnkorrektur Kiefergelenkserkrankungen mitbehandelt werden. Innenliegende Zahnspangen gelten gegenüber Zahnspangen, die an der Außenseite der Zähne fixiert sind, als zahnschonender, da die Innenseiten der Zähne resistenter gegenüber Entmineralisierungen sind", sagt Dr. Ludwig.

Ein Drittel seiner Patienten sind Erwachsene. Ganz billig ist die Behandlung nicht, zumal sich bei Erwachsenen die Krankenkassen nur an den Kosten beteiligen, wenn es sich um eine Folgebehandlung aus der Jugendzeit handelt.
--------------------------------
Quelle: http://anonym.to/?http://www.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/wiesbaden-extra/7218845.htm

Offline cult

  • Special Member
  • ******
  • Posts: 1437
  • Gender: Male
Re: Presseberichte
« Reply #35 on: 27. August 2009, 19:32:26 PM »
TIP - Zeitung in Thailand berichtet:

Zahnspange eingesetzt: tot
Eine 17 Jahre alte Teenagerin in Khon Kaen starb an einer Infektion, weil sie eine „modische“ Zahnspange trug.

Zahnspangen: Ein hübsches Modeaccessoire?

Der Eingriff soll nicht von einem Zahnarzt vorgenommen worden sein, die Zahnspange diente allein modischen Zwecken.

Zehn Tage nach dem Eingriff klagte die Teenagerin über Zahnschmerzen, am 20. August wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurden Vergiftungserscheinungen festgestellt, die Teenagerin bekam Medikamente und wurde nach Hause geschickt. Einen Tag später klagte sie über Atemschwierigkeiten. Sie starb auf dem Weg ins Krankenhaus an Herzversagen. tn

Quelle: http://anonym.to/?http://thailandtip.de/tip-zeitung/nachrichten/news/zahnspange-eingesetzt-tot/

Offline yoghurt

  • Special Member
  • ******
  • Posts: 3622
  • Gender: Male
Re: Presseberichte
« Reply #36 on: 13. September 2009, 15:41:58 PM »
Kurier - Sonntag 13. Sptember 2009

Der richtige Biss ein Leben lang

Die Zahnspange hat ihr Negativimage längst verloren - auch dank moderner, weniger sichtbarer Methoden.

Sie sitzt perfekt und hält auch den routinierten Prüf-Griffen von Kieferorthopädin Maija Eltz Stand: Nach wenigen Minuten ist der zahnärztliche Kontrolltermin von Wendelin Krabacher, 13, auch schon wieder vorbei. Seit einem Jahr trägt der Bursch bereits seine festsitzende Zahnspange.

Zahnlücken und ein zu kleines Unterkiefer waren für die Entscheidung zur Zahnregulierung ausschlaggebend. Dem Vorschlag von Eltern und Zahnärztin hat er sich gefügt: "Besser jetzt als später." Zahnärztin Eltz ergänzt: "Mit 12, 13 Jahren ist der ideale Zeitpunkt für eine Zahnregulierung. Manches wäre im Erwachsenenalter nur mit einer Operation korrigierbar."

Waren Zahnspangen vor einigen Jahren noch ein gefundenes Fressen für Hänseleien unter Schülern, hat sich das Image der oft als "Schneeketten" verunglimpften Drahtgestelle massiv gewandelt. "Als ich meine Zahnspange bekam, ist das in meiner Klasse zuerst niemandem aufgefallen. Auch sonst war es kein Thema, wir haben mehrere mit Zahnspangen", erzählt Wendelin. "Heute ist es fast ein Makel unter Jugendlichen, keine zu haben", so die Wiener Zahnärztin Sabine Wiesinger. "Gerade Jugendlichen sind schöne Zähne sehr wichtig. Auch beim Gegenüber ist das ein Faktor."

Ein weiterer Grund für das neue Bewusstsein sind die technischen Entwicklungen der vergangenen Jahre. Hauptsächlich werde heutzutage mit Brackets gearbeitet, so Eltz. Das sind kleine Plättchen, die auf die Zähne geklebt werden. Ein durchgezogener und am Kiefer fixierter, dünner Draht sorgt für den nötigen Zug, um die Zähne in die gewünschte Position zu bringen.


Erwachsene

Durch die modernen und kaum sichtbaren Methoden sowie dem Trend, die eigenen Zähne möglichst lebenslang zu erhalten, wurden Zahnregulierungen auch für Erwachsene attraktiv. Bei Maja Eltz machen 25- bis 40-Jährige mittlerweile die Hauptpatientengruppe aus.

Viele beklagen aber hohe Kosten und das Gefühl, der Meinung des jeweiligen Arztes ausgeliefert zu sein. Die Zahnärztekammer gibt Honorarrichtlinien - für die Gesamtbehandlung bei einer festsitzende Spange etwa 5000 € - zur Orientierung vor. "Es ist aber sicher kein Fehler, wenn man mehrere Kostenvoranschläge einholt", rät Univ.-Prof. Adriano Crismani, Uniklinik Innsbruck.


Modelle: Für jedes Problem gibt es die optimale Zahnspange

Abnehmbare Modelle verwendet man vor allem bei Heranwachsenden. Sie sollten meist auch tagsüber getragen werden", sagt Univ.-Prof. Adriano Crismani, Leiter der Kieferorthopädie an der Uni-Klinik Innsbruck. Bei festsitzenden Zahnspangen gibt es verschiedene Möglichkeiten. "Modelle mit Keramik-Brackets sind kaum sichtbar. Aber auch Metallbrackets haben ihre Vorteile." Ligaturlose Brackets benötigen keine zusätzliche Fixierung am Zahn, außerdem sind viel geringere Kräfte wirksam.
Lingualbrackets werden hingegen auf der Zahninnenseite befestigt. Invisalign, ein Sortiment an herausnehmbaren Kunststoffschienen, sei nur für "leichte Fehlstellungen" geeignet, so Crismani.

-------------------------------------
Quelle: http://anonym.to/?http://www.kurier.at/nachrichten/gesundheit/1937248.php

Offline yoghurt

  • Special Member
  • ******
  • Posts: 3622
  • Gender: Male
Re: Presseberichte
« Reply #37 on: 21. October 2009, 11:52:13 AM »
Blick - 21.10.2009 - von Kaye Anthon

Die private Foto-Galerie des neuen Topmodels aus Bern

Vor 2 Monaten trug Julia noch Zahnspange

Was für ein Wandel! Hier zeigt Julia Saner (17), Gewinnerin des «Elite Model Look of the World», ihre Kinderfotos.

http://anonym.to/?http://is.blick.ch/img/gen/B/i/HBBi1BC5_Pxgen_r_452x700.jpg

Ein süsser Fratz! Von klein auf verzauberte das Berner Meitschi Julia Saner seine Umwelt. Beim Sandburgenbauen in den Ferien, beim Üben im Velofahren oder beim Stepptanzen. «Mir wurde oft gesagt, dass Julia eine tolle Ausstrahlung hat», sagt ihr Papa Albert «Albi» Saner (60).

An eine Model-Karriere dachten aber weder die Eltern noch die Tochter. Erst Albis Bruder Danniel brachte Julia auf die Idee, Model zu werden. Danniel: «Sie ist das geborene Model!» Der Star-Coiffeur muss es wissen, schliesslich kennt er sich aus in der Branche.

Papa Albi: «Vor zwei Jahren zeigte er Ursula Knecht von der Agentur Option Model Fotos von Julia. Sie war begeistert und liess Julia nie aus den Augen.» Julia trug eine Zahnspange – deswegen war Modeln noch kein Thema. Erst als die Spange vor zwei Monaten rauskam, nahm Knecht sie unter ihre Fittiche. Und schickte sie gleich an den «Elite Model Look of Switzerland». Papa Albi stolz: «Julia kam direkt in den Final, sie musste keine Castings machen.» Prompt wurde seine Tochter Erste.

Und Sonntagnacht gewann die angehende Maturandin Julia in Sanya, China, auch noch den «Elite Model Look of the World».

---------------------------------------------------
Quelle: http://anonym.to/?http://www.blick.ch/people/schweiz/vor-2-monaten-trug-julia-noch-zahnspange-131368

Offline carlo

  • Bronce Member
  • **
  • Posts: 70

Offline domreuter

  • Gold Member
  • ****
  • Posts: 242
  • Gender: Male

Offline teasy1869

  • Silver Member
  • ***
  • Posts: 92
Re: Presseberichte
« Reply #40 on: 08. February 2010, 20:34:28 PM »
Also das finde ich ja schon ne heftige Geschichte...

Offline yoghurt

  • Special Member
  • ******
  • Posts: 3622
  • Gender: Male
Re: Presseberichte
« Reply #41 on: 24. February 2010, 14:57:21 PM »
Allgäu-Rundschau, 22. Februar 2010, von Julia Barnersson

Zahnspange: Kieferorthopäden lehnen billigeres Kassenmodell ab

Medizin - Ärzte versuchen zur privaten Zuzahlung zu überreden - Angeblich verweigern einige sogar kostenlose Grundversorgung - Eltern fühlen sich unter Druck gesetzt

Beim ersten Besuch mit ihrem Sohn legte der Kieferorthopäde ihr zwei Fotos vor: Das eine zeigte ein Kind mit Zahnklammer, bei der vor lauter Metall die Zähne kaum mehr zu sehen waren - die Krankenkassenversion, die die Mutter als wahre «Schreckensspange» in Erinnerung hat. Das andere ein fröhliches Kind mit unauffälliger Zahnspange - die Variante mit privater Zuzahlung (siehe Foto). «Die Mutter war sehr verunsichert, ist sogar tagelang vor Schulen gestanden, um zu schauen, was andere Kinder für eine Spange tragen», berichtet Cornelia Wagner, Projektleiterin der Zahnmedizinischen Kompetenzstelle und Ansprechpartnerin bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschlands. «Das ist kein Einzelfall. Viele Eltern wissen nicht, was sie mit den Angeboten der Ärzte anfangen sollen, fühlen sich emotional erpresst», sagt die Expertin. Sie wollen das Beste für ihr Kind, aber das Geld habe nun mal nicht jeder.

Fakt ist: Kinder unter 18 Jahren bekommen eine Behandlung komplett von der Krankenkasse erstattet, wenn eine starke Fehlstellung vorliegt (siehe Infokasten). Fakt ist auch: Lehnt ein Arzt eine Behandlung ohne jegliche Mehrleistungen und somit private Zuzahlung der Patienten ab, verstößt er gegen das Kassenarztrecht. Schwarze Schafe scheint es trotzdem zu geben.


1300 Euro pro Kind bezahlt

Ein Vater aus dem Oberallgäu hat mit seinen Kindern mehrere Ärzte im Raum Kempten aufgesucht, die eine Behandlung ohne private Zuzahlung verweigerten. Daraus zieht der Mann folgenden Schluss: «Allem Anschein nach haben diese Ärzte eine kartellähnliche Abmachung», sagt er, «da mussten wir resignieren und haben die 1300 Euro pro Kind bezahlt».

Dr. Anton Schweiger ist Kieferorthopäde in Kempten und Referent für Kieferorthopädie der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB). Er will nichts von einer kartellähnlichen Abmachung wissen: «Uns ist kein aktueller Fall aus der Region bekannt, in dem ein Arzt Druck auf Eltern ausgeübt hätte», sagt er. «Jeder gesetzlich Versicherte hat einen Rechtsanspruch auf eine zuzahlungsfreie Behandlung». Wird jemandem die Behandlung tatsächlich verweigert, solle man sich an die KZVB wenden.

Die Kieferorthopäden im Allgäu würden ihren Patienten im Gegenteil durch Zusatzverträge mit den Krankenkassen sogar Mehrleistungen ermöglichen, von denen sie selbst nicht profitieren. Bei der AOK gibt es seit 2006 einen solchen Qualitätsvertrag, bei der BKK Bayern seit 1. Januar. Darin sind Behandlungsmethoden oder -materialien inbegriffen, die die normale Kassenleistung übersteigen. «Die Resonanz der Ärzte ist erfreulich; fast alle haben sich entschlossen, ihren gesetzlich versicherten Patienten, so eine höherwertige Versorgung ohne Zuzahlung anzubieten» sagt Schweiger. Auch Günther Erdtl, Direktor der AOK Kempten-Oberallgäu, bestätigt, dass alle Ärzte in seinem Zuständigkeitsbereich den Vertrag abgeschlossen hätten. Der Patient bekomme so Leistungen für 700 Euro quasi geschenkt.


«Es muss nicht Mercedes sein»

«Es braucht nicht immer die neueste Methode mit den schönsten Zahnklammern. Man kommt auch mit dem Golf ans Ziel, es muss nicht der Mercedes sein», sagt Cornelia Wagner von der Unabhängigen Patientenberatung. Trotzdem gibt es aus ihrer Sicht als Ärztin auch sinnvolle Zusatzleistungen, wie beispielsweise eine Versiegelung der Brackets. «Wichtig ist letztlich aber, dass der Arzt gute Aufklärung leistet, sagt, was nötig ist und was nicht und vor allem keinen zu einer Entscheidung drängt oder gar zwingt».

--------------------------------
Quelle: http://anonym.to/?http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/rundschau/Rundschau-kieferorthopaedie-run-Zahnspange-Kieferorthopaeden-lehnen-billigeres-Kassenmodell-ab;art2757,724696


Offline cult

  • Special Member
  • ******
  • Posts: 1437
  • Gender: Male

Offline MarkMaster

  • Special Member
  • ******
  • Posts: 233
  • Gender: Male
    • http://www.smoe.org/braces
Re: Presseberichte
« Reply #44 on: 03. March 2011, 18:00:13 PM »
http://anonym.to/?http://www.oe24.at/leute/oesterreich/Miss-Vienna-strahlt-mit-Zahnspange/19161639

Fotos (leider meist nur zu erahnen):
http://anonym.to/?http://www.clubinfo.tv/foto/php3/photos_900.php3?path=201103/2011030144138/&xc=8&vipset=4&name=Di,%2001.03.2011%20Miss%20Vienna%202011%20&locname=Scotch%20Club&start=214
http://anonym.to/?http://www.clubinfo.tv/foto/php3/photos_900.php3?path=201103/2011030144138/&xc=8&vipset=4&name=Di,%2001.03.2011%20Miss%20Vienna%202011%20&locname=Scotch%20Club&start=81&rrr=72
http://anonym.to/?http://www.clubinfo.tv/foto/php3/photos_900.php3?path=201103/2011030144138/&xc=8&vipset=4&name=Di,%2001.03.2011%20Miss%20Vienna%202011%20&locname=Scotch%20Club&start=168&rrr=156

http://anonym.to/?http://www.clubinfo.tv/foto/php3/photos_900.php3?path=201103/2011030144138/&xc=8&vipset=4&name=Di,%2001.03.2011%20Miss%20Vienna%202011%20&locname=Scotch%20Club&start=43&rrr=36
http://anonym.to/?http://www.clubinfo.tv/foto/php3/photos_900.php3?path=201103/2011030144138/&xc=8&vipset=4&name=Di,%2001.03.2011%20Miss%20Vienna%202011%20&locname=Scotch%20Club&start=25
http://anonym.to/?http://www.clubinfo.tv/foto/php3/photos_900.php3?path=201103/2011030144138/&xc=8&vipset=4&name=Di,%2001.03.2011%20Miss%20Vienna%202011%20&locname=Scotch%20Club&start=19&rrr=12
http://anonym.to/?http://www.pictureproducts.at/detail.php?foto_id=198589&album_id=1862&count=9&page=16&best=0&PHPSESSID=e5f781ecee501d71968353274e8e281a

Video:
http://anonym.to/?http://www.news.at/articles/1109/610/290458/scharfe-miss-vienna-wahl-2011-27-jaehrige-stewardess-carmen-stamboli