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Author Topic: Helm als Teil eines KFO-Geräts?  (Read 2512 times)

Wilfried

  • Guest
Helm als Teil eines KFO-Geräts?
« on: 26. June 2006, 20:13:23 PM »
Ich erinnere mich, in den letzten 15 Jahren dreimal ältere Kinder gesehen zu haben, die einen Plastikhelm trugen, obwohl weit und breit kein Fahrrad, keine Rollerblades o.ä. zu sehen waren und vermute, daß es sich um KFO-Geräte gehandelt haben könnte. Unter "orthodontic + helmet" findet man allerdings nahezu nichts, und "helmet therapy" bezieht sich auf Kleinstkinder (ca. 6 Mon.). (Die Kinder waren auch nicht geistig behindert, sodaß der Helm sie schützen sollte, mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen ...)
Weiß jemand Näheres? Daß z.B. eine Kinnkappe mittels Helm getragen werden kann, habe ich irgendwo in einem Buch gelesen.

bespangen

  • Guest
Helm als Teil eines KFO-Geräts?
« Reply #1 on: 27. June 2006, 12:03:02 PM »
bei bestimmten Formen der Epillepsie droht den Betroffenen ein unkontrollierter Sturz, da kann ein Helm sicherlich effektiv schützen.

Offline wolfram

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Re: Helm als Teil eines KFO-Geräts?
« Reply #2 on: 05. May 2020, 15:32:23 PM »
servus combihg1986 & @all


betreffend deinem find, wird es sich wohl um folgendes objekt handeln:-- http://dereferer.org/?https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a5/Orthodontic_helmet_headgear.jpg
-- http://dereferer.org/?https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b0/Orthodontic_helmet_headgear_-_facemask.jpg

daß sowas von den amerikanern stammt, wundert mich nicht wirklich. und ja, marktreife hat das seltsame teil in der tat nie erreicht. MBE sind die amerikaner echte spezialisten darin, das rad gefühlt zum 150'000sten mal neu zu erfinden.  ;D   das ist echt schon beinahe abartig. bedauerlicherweise konnte auch meiner einer nicht wirklich weiteres erhellendes zu deinem find aufspüren.

allerdings fiel mir bei der suche nach eben jenem objekt, hinsichtlich KFO-geräte aus den USA, ein schönes kabinettstückchen in die hände: http://dereferer.org/?https://www.adspast.com/store/skin1/images/pics11/altoids98brace.jpg (Machen Sie sich bereit für die merkwürdig starken Pfefferminzbonbons)
die firma wurde zwar in UK gegründet (Smith & Company, London), jedoch handelt es sich hier um die typische USA-werbung, da pfefferminz-pastillen deutlich mehr in den USA wie in UK vertrieben wurden.
MBE läßt dies gut den US-erfindergeist erkennen, ein produkt möglichst effektiv (mit eye catcher) zu bewerben. hier zu lande wäre eine solch progreßvie werbung zu jenen zeiten kaum denkbar/möglich gewesen.

ein weiteres kabinettstückchen, ebenfalls aus den USA (wen wunderts), allerdings aus neuerer zeit, belegt ebenfalls wieder den erfindergeist der ami's. => http://dereferer.org/?https://farm8.staticflickr.com/7862/45722008764_2c4e490981_b.jpg . auf höhe des mundes (auf der grafik leider fehlend) steht in der regel ein joch, an welchem die gummizüge eingehängt werden. solche teile sah ich schon auf situationstypischen alltagsbildern und kann dazu nur sagen, stellen solche geräte für die betreffende KFO-versorgte person, nur ein absolutes hindernis im alltag dar, um nicht schon von einer kompletten partiellen behinderung zu sprechen.

soviel mal, zum (unsinnigen) erfindergeist aus den USA.  ;)



viele grüße

wolfram