unsere geldkünstler (=finanzminister) haben gerechnet, und die steuereinahmen aus der tabaksteuer und der mehrwertssteuer für die gekauften (nicht die geschmuggelten drecks-) zigaretten wiegen nicht mehr die kosten für die volksgesundheit auf, die durch die folgen entstehen.
so isses !
an dieser Stelle mische ich mich (als Nichtraucher) mal ein: Obiges ist leider größter Humbug. Rein wirtschaftlich gesehen wäre es für den Staat ideal, wenn alle Bürger rauchen würden. Es werden immer wieder die Kosten angeführt, die durch rauchen enstehen sollen... Klar, rauchen ist ungesund und führt (auf die gesamte Raucherzahl bezogen) zu erhöhten Krankheitskosten, die die Kassen tragen müssen. Leider wird an dieser Stelle aber die Tatsache unterschlagen, dass Raucher im Schnitt eher sterben. Aber gerade in höheren Lebensaltern steigen die Gesundheitskosten dramatisch an. Und an dieser Stelle macht es dann eindeutig einen unterschied, ob ein Rentner mit 75 stirbt (weil er sein Lebenlang geraucht hat und z.b. Lungenkrebs bekommen hat) oder ob er dank Intensiv- und Apparatemedizin 85 Jahre wird und 5 Bypässe wegen eines Herzinfarktes bekommt.
Das Raucher weniger kosten als nichtraucher verursachen (auf die Masse bezogen, nicht auf den Einzelfall) ist erwiesen...
Wenn man wirklich konsequent wäre, würde man die Einnahmen aus der Tabaksteuer zu 100% ins Gesundheitssystem pumpen... das passiert genauso, wie die KFZ-/Bezin-Steuern zu 100% für den Straßenbau und -erhalt benutzt werden..... also garnicht.
Der Staat reguliert mittlerweile immer mehr und es findet sich immer eine Lobby, die für oder gegen eine Änderung ist... In dem Sinne finde ich das neue Nichtrauchergesetz bedenklich. Ich habe die ganze Diskussion mangels Interesse nicht allzu genau verfolgt, aber lag die Begründung für das Gesetz nicht im Bereich Arbeitsschutz für Angestellte (die dem passiv Rauchen nicht ausweichen können?)
Nichtsdestosotrotz befürworte ich das Nichtrauchergesetz. Meiner Meinung nach sind die Raucher an der neuen Gesetzeslage und der breiten Befürwortung in der Gesellschaft (es gibt selber Raucher, die die neue Gesetzeslage gut finden) aber selber schuld: Wie schon jemand schrieb: Nichts ist unangenehmer, wenn man beispielsweise schön Essen geht, sein Essen gerade bekommen hat und dann der Nachbartisch gerade fertig geworden ist und mit dem Rauch einem das Essen zuqualmt. Das ist nicht nur unschön, das ist meiner Meinung nach asozial vom rauchenden Volke...
Andererseits geht das Gesetz meiner Meinung nach deutlich zu weit: Ein Rauchverbot in Geschäften, in denen man Nahrung konsumiert hätte eindeutig ausgereicht. Es ist doch irgendwie paradox, dass man in Kneipen und Diskotheken aus Gesundheitsschutz nicht rauchen darf, aber weiterhin die Musik laut dröhnt (Gefahr von Schwerhörigkeit) und Alkohol (Zellgift) verkauft werden darf...